Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Hacker attackierten Twitter-Accounts von US-Medien

Hacker haben den Account der US-Zeitung "New York Post" auf dem Kurznachrichtendienst Twitter ins Visier genommen. Der Angriff habe nicht lange gedauert und werde nun geprüft, teilte das Blatt am Freitag mit. Wer hinter der Attacke steckt, war zunächst unklar. Die betroffenen Tweets wurden gelöscht. Opfer eines Cyber-Angriffs wurde auch die US-Nachrichtenagentur United Press International (UPI). Wie die Agentur mitteilte, wurden unter anderem sechs falsche Schlagzeilen binnen zehn Minuten auf Twitter veröffentlicht.

Eine lautete, der US-Flugzeugträger "USS George Washington" sei angegriffen worden. Medien zufolge hieß es in einem anderen Tweet: "Papst: Der Dritte Weltkrieg hat begonnen". US-Medienhäuser waren in den vergangenen Monaten wiederholt Ziel von Hackerangriffen. Zu einigen bekannte sich die sogenannte "Syrian Electronic Army", die der Regierung in Damaskus nahesteht. 

3:05 Uhr: Tumulte und Festnahmen bei Protesten in Sao Paulo

Bei Protesten gegen Fahrpreiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr ist es in der brasilianischen Millionen-Metropole Sao Paulo erneut zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Sicherheitskräfte gingen am Freitag (Ortszeit) mit Tränengas gegen Protestteilnehmer vor. Randalierer hatten die Beamten zuvor mit Feuerwerkskörpern attackiert. Zudem gingen Fensterscheiben zu Bruch, eine Bankfiliale wurde demoliert.

 

 

Nach lokalen Medienberichten gab es mehrere Festnahmen. Der Polizei zufolge beteiligten sich rund 3.000 Menschen an der Demonstration. Die Veranstalter sprachen von bis zu 20.000 Teilnehmern. Bereits vorige Woche hatte es Proteste gegen die Tariferhöhung gegeben. Die Preise für die Bustickets waren kürzlich in Sao Paulo um 50 Centavos (rund 16 Euro-Cents) auf 3,50 Reais erhöht worden. Im Sommer 2013 hatten sich landesweite Massenproteste an Fahrpreiserhöhungen in Sao Paulo entzündet. Damals gingen Hunderttausende Menschen wochenlang auf die Straße, um gegen Misswirtschaft und Korruption in Brasilien zu protestieren. 

2:15 Uhr: SPD: Aussteiger-Programme für inhaftierte Islamisten in Deutschland

Die SPD fordert Aussteiger-Programme für Islamisten in deutschen Gefängnissen, um den Gefahren einer zunehmenden Radikalisierung entgegenzuwirken. "Wenn wir Islamisten schon mal für längere Zeit in Haft haben, dann müssen wir die Zeit auch gut nutzen, um den Wettlauf mit der salafistischen und islamistischen Szene zu gewinnen", sagte der SPD-Politiker Burkhard Lischka der "Rheinischen Post". Es gehe jetzt darum, in den Justizvollzugsanstalten Islamisten-Aussteigerprogramme aufzulegen, wie es mit Erfolg auch mit Blick auf rechtsextremistische Gefangene geschehen sei, so der innenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion. Lischka sprach sich zudem dafür aus, muslimische Geistliche stärker in die Häftlingsbetreuung einzubinden. "Es kommt darauf an, sich mit der verhängnisvollen Fehlinterpretation des religiösen Weltbildes auseinanderzusetzen und den Scharfmachern den Boden zu entziehen", sagte der SPD-Innenexperte. Deshalb sollten Imame in den Haftanstalten eine stärkere Rolle spielen. 

1:35 Uhr: Terror in Nigeria: Mindestens sechs Tote bei Selbstmordanschlag

Bei einem Selbstmordanschlag sind im Nordosten Nigerias am Freitag mindestens sechs Menschen getötet worden. Mindestens elf weitere Menschen seien bei dem Attentat in der Stadt Gombe verletzt worden, teilten Rettungskräfte mit.

Demnach ereignete sich der Anschlag nahe einem belebten Markt. Im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias kämpft die radikalislamische Gruppierung Boko Haram seit Jahren für die Errichtung eines Gottesstaats. Bei Angriffen auf Sicherheitskräfte, Behörden, Schulen und Kirchen töteten die Extremisten seit dem Jahr 2009 mehr als 13.000 Menschen. Mitte Februar sollen in dem Land Parlaments- und Präsidentschaftswahlen stattfinden.  

0:45 Uhr: "Doogie Howser": Teenager gab sich als Arzt aus – ein ganzes Monat lang...

Ein 17-Jähriger hatte sich einen Arztkittel übergestreift, trug lässig ein Stethoskop um den Hals und ging auf Visite in einem Spital in West Palm Beach (Florida). Kaum zu glauben: Der Schwindel im St. Mary's Medical Center flog erst nach einem Monat auf.

 

 

Ein Patient hatte die Spitalsführung verständigt, wonach sich jemand als Arzt vorstellte, der wie ein Kind aussah. Der Farbige trug einen weißen Kittel mit dem Logo des Spitals und der Aufschrift “Anästhesiologie”, hatte eine Maske über dem Gesicht und hielt sich in einem Untersuchungsraum auf. Der kuriose Vorfall erinnert an die TV-Serie Doogie Howser, wo ein 16-Jähriger als Arzt praktiziert.  

23:55 Uhr: Moody's stufte Russlands Bonität auf eine Stufe über Ramsch herab

Als letzte große Ratingagentur hat Moody's die Kreditwürdigkeit Russlands herabgestuft. Die Bonität werde nur noch mit "Baa3" bewertet - eine Stufe über dem sogenannten "Ramsch"-Niveau, teilte die US-Agentur am Freitagabend mit. Ab diesem Bereich gelten Anleihen als spekulativ, weshalb viele Investoren auf ein Engagement verzichten.

 

 

Eine weitere Abstufung wurde von der Agentur angedroht. Zur Begründung hieß es, dass der spürbare Ölpreisverfall und die Verwerfungen am Devisenmarkt die ohnehin unterdurchschnittlichen mittelfristigen Wachstumsperspektiven weiter beschädigten. Das Land wird derzeit bei den anderen beiden großen Ratingagenturen jeweils mit "BBB-" bewertet. 

23:35 Uhr: Höchstes US-Gericht entscheidet über Homo-Ehe

Das höchste US-Gericht, der Supreme Court, fällt voraussichtlich im Sommer ein Grundsatzurteil über die umstrittene Homo-Ehe. Die Richter in Washington nahmen am Freitag vier Fälle zur Entscheidung an. Es wird erwartet, dass die Anhörungen im April beginnen und ein Urteil im Juni gesprochen wird. Am Ende könnte stehen, dass gleichgeschlechtlichen Paaren in allen 50 Staaten das Recht zum Heiraten zugebilligt werden muss.

 

 

Das Eherecht ist Sache der Staaten. Zurzeit gibt es je nach den politischen Kräfteverhältnissen unterschiedliche Regelungen. 36 Staaten erkennen Homo-Ehen inzwischen an, in 14 sind sie nach wie vor verboten. Zwar gelten die USA mit ihren Schwulenszenen etwa in San Francisco und New York seit den 1960er Jahren als Mutterland der Homosexuellenbewegung. Dennoch ist das Thema Homo-Ehe seit vielen Jahren ein Zankapfel zwischen konservativen Republikanern und Demokraten. 

23:00 Uhr: Polizei jagt "Bonnie & Clyde"-Teens: Junges Paar seit 12 Tagen auf der Flucht

Eine Großfahndungen läuft im US-Staat Kentucky nach einem jungen Pärchen. Beide waren von zu Hause ausgerissen und sollen für eine Serie an Diebstählen, darunter mehrere Fahrzeuge, verantwortlich sein. US-Medien sehen in dem Duo eine Teenager-Version des legendären Gangsterpaares "Bonnie und Clyde". Dalton Hayes (18) und seine Freundin Cheyenne Phillips (13) sind seit 12 Tagen unauffindbar. Jetzt gab die Schwester des getürmten Schülers erstmals Auskunft über die Beziehung zwischen ihrem Bruder und der Siebentklässlerin:

 

 

Die beiden wären seit drei Monaten ein Paar, sagte Hayes Schwester Heather. Die Familie wusste nicht, dass das Mädchen erst 13 war, sie glaubten, sie wäre 19. Das Paar wurde zuletzt auf Videoaufnahmen einer Überwachungskamera am 12. Jänner gesehen, als sie bei einer Walmart-Filiale einen gestohlenen Scheck einlösten.  

22:45 Uhr: Wenn das nur gut geht: Jennifer Aniston und Angelina Jolie beide bei Film-Gala....

Bei den "Critics´ Choice Awards" liefen sich die bitteren Rivalinnen beinahe über den Weg, als sowohl Angelina Jolie (39) als auch Jennifer Aniston (45) im Festsaal Platz nahmen. Sie saßen dann nur wenige Tische voneinander entfernt.

 

 

Jolie freilich hatte einst Aniston ihren Mann Brad Pitt beim Dreh zu Mr. & Mrs. Smith ausgespannt. Zum letzten Mal besuchten beide die gleiche Veranstaltung bei den Oscars 2009. Jolie war nominiert als Regisseurin für das Kriegsdrama "Unbroken", Aniston für ihre beeindruckende Rolle im Film "Cake". Beide gingen aber leer aus bei der Preisgala - wie auch einen Tag zuvor bei den Oscar-Nominierungen. Aniston war mit Verlobten Justin Theroux gekommen, Jolie solo.  

22:30 Uhr: Oscar-Abfuhr für "Selma" schlägt weiter hohe Wellen: Obama zeigt nun Film im White House

Die "Academy" ignorierte den Bürgerrechtsstreifen über die Protestmärsche von Afroamerikanern im Jahr 1965 zur Durchsetzung des Wahlrechts bei der Erstellung der Kandidaten-Listen für die diesjährigen Oscars weitgehend – vor allem übergangen wurden Regisseurin Ava DuVernay und der britische Schauspieler David Oyelowo, der Bürgerrechtslegende Martin Luther King verkörpert. "Selma" wurde lediglich in der Kategorie "Best Picture" nominiert.

 

 

US-Präsident Barack Obama wollte nun offenbar ein Zeichen setzen, viele werteten es sogar als Protest-Aktion: Er lud die Film-Crew, darunter auch Produzentin Oprah Winfrey, ins White House zu einer Filmvorführung im Kino des Präsidenten-Amtssitzes. Eingeladen war auch Georgia-Abgeordneter John Lewis, der damals selbst auf der Edmund Pettus Bridge in Selma von Polizisten verprügelt worden war.  

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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