Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: IS-Ultimatum läuft aus: Japanische Mutter appelliert an Geiselnehmer

Wenige Stunden vor dem Auslaufen eines Ultimatums hat die Mutter einer japanischen IS-Geisel die Jihadisten am Freitag aufgerufen, ihren Sohn freizulassen. "Kenji ist kein Feind des Islamischen Staates", sagte sie. Der japanische Außenminister Fumio Kishida versprach, alles für die Freilassung von Kenji Goto und Haruna Yukawa zu tun, lehnte aber eine Lösegeldzahlung ab. Die Haltung Japans, Terroristen nicht nachzugeben, habe sich nicht geändert, betonte Kishida.

Die Extremistengruppe "Islamischer Staat" hatte in einem am Dienstag veröffentlichten Video die Zahlung von 200 Millionen Dollar (172,15 Mio. Euro) Lösegeld für die Freilassung der beiden Japaner gefordert. Sollte das Geld nicht innerhalb von 72 Stunden gezahlt werden, würden die Japaner getötet. Das Ultimatum läuft nach Einschätzung der japanischen Regierung um 14.50 Uhr Ortszeit (06.50 Uhr MEZ) ab.  

3:05 Uhr: USA ziehen Botschaftsmitarbeiter aus Jemen ab

Die USA ziehen angesichts der Unruhen im Jemen Mitarbeiter ihrer Botschaft in der Hauptstadt Sanaa ab. Damit werde auf die sich verändernde Sicherheitslage reagiert, sagte in hochrangiger Mitarbeiter des Außenministeriums in Washington der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Die Botschaft werde aber nicht geschlossen. "Der Betrieb wird normal sein, wenn auch mit reduziertem Personal." Der Machtkampf zwischen Jemens Regierung und schiitischen Houthi-Rebellen hatte sich zuletzt deutlich zugespitzt. Am Donnerstag trat Präsident Abd-Rabbo Mansour Hadi zurück. Für die USA ist eine Präsenz im Jemen strategisch äußerst wichtig. Das Land ist eine Hochburg der sunnitischen Al-Kaida. Die USA unterstützen den Kampf gegen die Islamisten mit Drohnenangriffen. 

2:25 Uhr: UNO-Sicherheitsrat verurteilt Granatüberfall in der Ukraine

Der UNO-Sicherheitsrat hat den blutigen Granatüberfall auf Zivilisten an einer Bushaltestelle in Donezk in der Ostukraine scharf verurteilt. Der Angriff, bei dem mindestens 13 Menschen getötet wurden, müsse "objektiv untersucht" werden, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, geht aus einer am Donnerstagabend in New York verbreiteten Erklärung des höchsten UNO-Gremiums hervor.

 

 

Ukrainische Regierungstruppen und prorussische Separatisten haben sich bisher gegenseitig die Schuld am Tod der Zivilisten gegeben. 

1:50 Uhr: Vor Start des 2016-Präsidentschaftswahlkampfes: Hillary Clinton führt überlegen

Die Ex-Außenministerin hält sich weiterhin bedeckt, ob sie tatsächlich in den Ring um die Obama-Nachfolge steigt. Laut Umfragen wäre Hillary Clinton jedenfalls haushohe Favoritin: Wären jetzt Wahlen, würde sie die möglichen Republikaner-Kontrahenten Jeb Bush und Mitt Romney mit 54 zu 41 Prozent, bzw. 55 zu 40 Prozent abhängen, so eine "ABC/Washington Post"-Umfrage

 

 

1:35 Uhr: Trauer in Saudi-Arabien nach Tod von Monarchen, Beisetzung noch heute

König Abdullah von Saudi-Arabien ist tot. Er starb im Alter von 91 Jahren, berichtete das nationale Fernsehen in der Nacht auf Freitag. Abdullah war vor wenigen Wochen mit einer Lungeninfektion ins Krankenhaus gebracht worden. Zu seinem Nachfolger sei sein Bruder, Kronprinz Salman (79), ernannt worden. Erster Kronprinz ist demnach Abdullahs Bruder Muqrin. "Seine Hoheit Salman bin Abdulaziz Al Saud und alle Mitglieder der Familie und die Nation trauern um den Hüter der beiden Heiligen Moscheen, König Abdullah bin Abdulaziz, der exakt um 1.00 Uhr Früh gestorben ist", hieß es am Freitag in einer offiziellen Erklärung des saudischen Hofes. Der Nachrichtensender Al Jazeera berichtete, dass Abdullah entsprechend der islamischen Tradition noch am Freitag beigesetzt werde. Abdullah hatte die Geschicke des weltgrößten Erdölexporteurs zwei Jahrzehnte lang bestimmt.

 

 

Zehn Jahre lang war er Regent unter seinem Bruder König Fahd, als dieser einen Schlaganfall erlitten hatte. Nach dessen Tod bestieg Abdullah bereits über 80-jährig im August 2005 den saudischen Thron. Abdullah bin Abdulaziz Al-Saud gehörte zu den beliebtesten Monarchen in der Geschichte des islamischen Königreichs. Seine Popularität dürfte dazu beigetragen haben, dass es während des Arabischen Frühlings 2011 in Saudi-Arabien nur wenige Protestaktionen gab. Beobachter befürchten, dass es nach seinem Tod zu einem Machtvakuum in Saudi-Arabien kommen könnte. Das streng konservative Königreich beherbergt die beiden heiligsten Stätten des Islam, Mekka und Medina und beansprucht eine Führungsrolle in der arabischen Welt. Das saudische Regime ist international wegen Unterdrückung Andersdenkender und Menschenrechtsverletzungen umstritten, es zählt aber auch zu den Verbündeten der USA in der Region. 

1:15 Uhr: Nach Tod von Langzeit-Monarchen in Saudi-Arabien: Halbbruder Salman neuer König

Neuer König Saudi-Arabiens sei Abdullahs Halbbruder Salman, hieß es weiter. Dieser habe Prinz Muqrin zum neuen Kronprinzen ernannt, berichtete das Staatsfernsehen. Abdullah bin Abdulaziz al Saud hatte das wahhabitische Königreich seit dem Jahr 2005 regiert, als sein Bruder Fahd gestorben war. Der Gesundheitszustand des greisen Königs hatte sich Ende Dezember rapide verschlechtert.

 

 

Damals wurde er mit einer Lungenentzündung ins Spital eingeliefert und an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Seitdem war mit seinem baldigen Ableben gerechnet worden. Beobachter befürchteten für diesen Fall ein Machtvakuum in Saudi-Arabien. Das streng konservative Königreich beherbergt die beiden heiligsten Stätten des Islam, Mekka und Medina und beansprucht eine Führungsrolle in der arabischen Welt. Das saudische Regime ist international wegen Unterdrückung Andersdenkender und Menschenrechtsverletzungen umstritten, es zählt aber auch zu den Verbündeten der USA in der Region.  

0:30 Uhr: Breaking News: Saudiarabischer König Abdullah gestorben

König Abdullah von Saudi-Arabien ist tot. Er starb am späten Donnerstagabend im Alter von 91 Jahren, wie das nationale Fernsehen berichtete. 

0:25 Uhr: Queen der Selbstporträts: Kim Kardashian schoss "Selfies" schon als Vierjährige...

Das IT-Girl beglückt die Welt nun mit einem neuen Bildband - mit Fotos von sich selbst und Enthüllungen über Pionierleistungen an der "Selfie"-Front.

 

 

Laut Kardashian hatte sie als vierjähriges Mädchen eine Kamera geschnappt und fast selbstverständlich ein Foto geschossen - von sich selbst. Seither wäre sie "regelrecht versessen" auf Selfies gewesen, so Kim. Keine große Überraschung.

0:15 Uhr: Ukraine will 60 Prozent ihres Gasbedarfs aus Europa beziehen

Die Ukraine will heuer bis zu 60 Prozent ihres Gasbedarfs aus Europa beziehen, das damit dem bisherigen Hauptlieferanten Russland den Rang abläuft. Aus dem Nachbarland sollten 2015 maximal noch 40 Prozent und in einigen Jahren nur noch ein Drittel das Gas-Importe kommen, sagte der Chef des ukrainischen Versorgers Naftogas, Andrij Koboljew, am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters in Davos. Noch vor wenigen Jahren wären diese Zahlen unvorstellbar gewesen, als Russland fast das gesamte Erdgas für die Ukraine lieferte. Vom Gesamtverbrauch von 70 Milliarden Kubikmetern kamen mehr als 50 Milliarden aus dem Riesenreich. Infolge des Ukraine-Konflikts und eines Streits über den Preis für das gelieferte Gas hatte sich die Ukraine europäischen Lieferanten zugewandt. Die wirtschaftlich angeschlagene Ukraine hat zuletzt ihren Energieverbrauch deutlich reduzieren müssen. Wegen der hohen Preise für das Gas aus Russland haben viele Unternehmen auf eine Versorgung mit Kohle umgestellt. Im vergangenen Jahr hat die frühere Sowjet-Republik lediglich 21 Milliarden Kubikmeter Gas eingeführt, fünf Milliarden Kubikmeter kamen aus Europa. 

23:25 Uhr: Starbucks wächst weiter kräftig

Kaffee und Süßspeisen von Starbucks blieben auch zum Jahresende gefragt: Im Geschäftsquartal bis Ende Dezember stieg der Umsatz der Kette um 13 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 4,8 Milliarden Dollar (4,2 Mrd Euro), wie Starbucks am Donnerstag mitteilte.

 

 

Das Ergebnis erfüllte die Markterwartungen, die Aktie kletterte nachbörslich um gut drei Prozent. Den Gewinn konnte Starbucks um mehr als 80 Prozent auf unter dem Strich 983 Millionen Dollar erhöhen. Von September bis Dezember legten die Verkäufe in allen Regionen zu, besonders stark in China. Weltweit kamen 512 neue Filialen hinzu, insgesamt betreibt Starbucks nun 21.878 Geschäfte.  

23:05 Uhr: US-Justiz wirft Saudi-Araber Komplizenschaft mit bin Laden vor

Im US-Terrorprozess um die Anschläge auf US-Botschaften in Ostafrika im Jahr 1998 hat die Staatsanwaltschaft schwere Vorwürfe gegen den Angeklagten Khalid al-Fauwas erhoben. Der saudi-arabische Geschäftsmann sei ein Komplize des 2011 getöteten Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden gewesen, sagte Staatsanwalt Nicholas Lewin in seinem Eröffnungsplädoyer am Donnerstag in New York.

 

 

Al-Fauwas habe "fast ein Jahrzehnt lang und auf drei Kontinenten" für das Terrornetzwerk gearbeitet. Der Prozess vor einem Bundesgericht in Manhattan hatte am Dienstag mit der Auswahl der Geschworenen begonnen. Im Zusammenhang mit den Botschaftsattacken in Kenia und Tansania wird al-Fauwas Verschwörung zur Tötung von US-Bürgern vorgeworfen. Bei den Bombenanschlägen in Nairobi und Daressalam waren am 7. August 1998 mehr als 220 Menschen getötet und mehr als 5000 weitere verletzt worden. Al-Fauwas soll bis zu seiner Festnahme im September 1998 den Londoner Ableger von Al-Kaida geführt haben. Als Bote im Auftrag bin Ladens soll er in den 90er Jahren mit verschiedenen Zellen des Terrornetzwerks Kontakt gehabt haben. 

22:45 Uhr: Knall-Effekt in New York: Top-Politiker wegen Korruption verhaftet

Bei einem der mächtigsten Politiker des US-Staates New York klickten Donnerstag die Handschellen: Sheldon Silver, "Speaker" des Staatsparlaments in Albany, wurde wegen Korruption von FBI-Agenten festgenommen.

 

 

Er hatte sich bei einem Gerichtsgebäude in Manhattan gestellt. Silver soll vier Millionen Dollar an Schmiergeld kassiert haben, so die Anklage. Der Demokrat habe seine "enorme politische Macht ausgenützt, um sich selbst zu bereichern", sagte Staatsanwalt Preet Bharara. Einer der mächtigsten Demokraten seit zwei Jahrzehnten in dem Staat soll Millionen lukriert haben aus abgerechneten Aufträgen für eine Rechtsanwaltskanzlei, die er nie durchführte, berichtetet die Zeitung "New York Post".      

22:30 Uhr: Mysteriöser Todesfall in "Guantanamo Bay": Kommandant wegen Sex-Affäre abgesetzt

Die US-Basis auf Kuba machte im letzten Jahrzehnt als Foltergefängnis für Terroristen Schlagzeilen, jetzt ist Guantanamo Bay auch Schauplatz eines möglichen Krimis – zumindest jedenfalls eines Sex-Skandals: Der Kommandant, Captain John R. Nettleton, wurde seines Postens enthoben, offiziell da die Marine das Vertrauen in seine Führungstauglichkeit verlor.

 

 

Am 11. Jänner war der Zivilist Christopher Tur tot gefunden worden, seine Leiche trieb im Hafen. Schockierend: Kommandant Nettleton soll eine Sex-Affäre mit der Frau des Opfers, Lara, unterhalten haben. Der Chef des Marine-Stützpunktes hätte allein wegen der Liebschaft gegen die Militärgesetze verstoßen, wurde berichtet. Offenbar trieb er den betrogenen Gatten der Frau in den Tod. CNN zitiert Ermittler, dass es sich bei dem Todesfall um einen Selbstmord gehandelt haben soll.     

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen