Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Machtwechsel im Jemen: Rückschlag für USA beim Kampf gegen Al-Kaida

Der Machtübernahme der Houthi-Rebellen im Jemen hat offenbar unmittelbare Folgen für den Kampf der USA gegen die radikal-islamische Al-Kaida. Einige Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung seien in dem arabischen Land zumindest vorübergehend auf Eis gelegt worden, sagten mehrere US-Regierungsvertreter am Freitag. Der Einsatz sei regelrecht erstarrt. So würden vorerst keine Drohnenangriffe mehr gegen die Islamisten geflogen. Andere Regierungsvertreter sagten, man wolle sich zunächst ein Bild der veränderten Lage machen. Ein Regierungssprecher sagte vor Journalisten, die USA wollten ihren Einsatz zur Terrorismusbekämpfung in Zusammenarbeit mit dem Jemen fortsetzen. "Ich habe zu diesem Zeitpunkt keine Änderungen unserer Politik bekanntzugeben." Der Machtkampf zwischen Jemens Regierung und den schiitischen Houthi-Rebellen hatte sich zuletzt deutlich zugespitzt. Die vom Iran unterstützten Aufständischen übernahmen die Kontrolle über das Land. Präsident Abd-Rabbo Mansour Hadi und die Regierung traten am Donnerstag zurück.  

3:00 Uhr: USA: Haftstrafe für 19-Jährige für ISIS-Unterstützung

Wegen beabsichtigter Unterstützung einer terroristischen Organisation ist eine 19-Jährige Amerikanerin aus dem US-Bundesstaat Colorado am Freitag zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Die Teenagerin war im September war im Vorjahr am Flughafen von Denver auf ihrem Weg nach Syrien festgenommen worden, wo sie von einem Angehörigen der Terrormiliz "Islamischer Staat" erwartet wurde.

 

 

Mit dem Mann, der auch ihre Flugtickets bezahlt hatte, führte die 19-Jährige eine Romanze übers Internet. Wie die Justizbehörden mitteilten, hatte die junge Frau vor ihrer beabsichtigten Abreise noch ein halbmilitärisches Waffentraining sowie eine Ausbildung in Erster Hilfe gemacht. "Sie wollte (dort) notfalls auch kämpfen", hieß es. 

1:55 Uhr: Unschuldiger nach 36 Jahren aus der Haft entlassen

Joseph Sledge saß fast vier Jahrzehnte in Gefängnissen für zwei Morde im US-Staat North Carolina, die er nie beging. Freitag öffneten sich für den Häftling in Lake Waccamaw die Gefängnistore. Es war kalt und regnete, doch Joseph strahlte und umarmte seine Helfer, die sich für seine Freiheit einsetzten und das Fehlurteil angefochten hatten.

 

 

Für den Afroamerikaner beginnt nun ein neues Leben - mit 70... Ein dreiköpfiges Richtergremium hatte ihn nach einer Überprüfung der Beweise freigesprochen. "Es wurden Fehler gemacht", gab die Staatsanwaltschaft zu. Sledges erster Weg in der Freiheit führte ihn in ein Fisch-Restaurant. 

1:35 Uhr: Oberstes US-Gericht überprüft Giftcocktails bei Todesstrafe

Der Oberste US-Gerichtshof nimmt eine umstrittene Giftmischung bei der Vollstreckung der Todesstrafe unter die Lupe. Der Supreme Court in Washington gab am Freitag bekannt, sich mit der Klage von drei Insassen aus dem Bundesstaat Oklahoma zu beschäftigen, die sich gegen ihre Hinrichtung mit der Giftspritze wehren. Ihre Anwälte argumentieren, dass einer der drei verwendeten Stoffe nicht wie vorgesehen wirke. Häftlinge würden dadurch bei ihrer Exekution unter Schmerzen leiden.

 

 

Das verstoße gegen die Verfassung, die eine grausame und ungewöhnliche Bestrafung verbiete. Hintergrund sind Nachschubprobleme der US-Behörden bei den zur Tötung eingesetzten Substanzen. Europäische Hersteller der Chemikalien weigern sich, sie für Hinrichtungen zur Verfügung zu stellen. Eine Reihe von US-Staaten greift auf neue Mischungen zurück. Das Thema sorgte im vergangenen April für Schlagzeilen, als ein Verurteilter in Oklahoma bei seiner Exekution qualvoll starb. Vor rund einer Woche war in dem Staat erstmals danach wieder ein Todesurteil vollstreckt worden. Komplikationen gab es Augenzeugen zufolge diesmal nicht. Der Supreme Court hatte den Antrag, die Hinrichtung auszusetzen, zuvor mit knapper Mehrheit abgelehnt. 

1:00 Uhr: Neue "Charlie Hebdo"-Auflage steigt auf über sieben Millionen

Die nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" veröffentlichte Ausgabe der französischen Satirezeitung wird eine Auflage von mehr als sieben Millionen Exemplaren erreichen. Dies gab am Freitagabend der Vertrieb MLP in Paris bekannt. Rund 6,3 Millionen Zeitschriften seien innerhalb Frankreichs ausgeliefert worden, 700.000 weitere seien für das Ausland bestimmt. Der Druck der Zeitschrift werde weiter fortgesetzt, erklärte MLP. Das siebenmillionste Exemplar werde am Samstagabend ausgeliefert. Wie hoch letztlich die Gesamtauflage sein wird, werde erst in einigen Wochen feststehen.

 

 

Vor dem islamistischen Anschlag auf "Charlie Hebdo" mit zwölf Toten hatte die Auflage des Satireblattes in der Regel bei 60.000 Exemplaren gelegen. Die Überlebenden der Redaktion hatten die neue Ausgabe trotz des blutigen Anschlags erarbeitet. Auf der Titelseite ist eine Mohammed-Karikatur abgedruckt, was neue heftige Proteste in der muslimischen Welt auslöste. Auch am Freitag gingen in verschiedenen Ländern zehntausende Menschen auf die Straße, unter anderem im Iran, in Afghanistan, Pakistan und Indien. Bilder des Propheten Mohammed werden von vielen Muslimen als Blasphemie verurteilt.

0:20 Uhr: Masern-Ausbruch in Disneyland: Schon 78 Fälle

Der Ausbruch der hochinfektiösen Masern, der in Zentralkalifornien begann, weitet sich in andere US-Staaten und nach Mexiko aus. Die Gesundheitsbehörden bestätigten bereits 78 Fälle. 48 der Erkrankungen lassen sich direkt auf die Vergnügungsparks "Disneyland" und "Disney California Adventure" zurückverfolgen.

 

 

Neben Kalifornien wurden Fälle in den US-Staaten Utah, Washington, Oregon, Colorado, Nebraska und Arizona registriert. Die Masern werden über die Luft übertragen und sind extrem ansteckend. Eine wachsende Zahl von Eltern lassen ihre Kinder aus Angst vor Nebenwirkungen nicht impfen. Die Seuche könne sich so leichter ausbreiten, warnen Gesundheitsexperten. 

23:40 Uhr: EZB-Geldschwemme: Moody's rechnet mit Deflation in der Eurozone

Ankurbelung der Exporte durch schwachen Euro am wirksamsten = Frankfurt (APA) - Die US-Ratingagentur Moody's rechnet heuer mit einer Deflation in der Eurozone. "Moody's prognostiziert, dass die Inflation im Jahr 2015 negativ sein wird, durchschnittlich bei -0,5 Prozent", heißt es in einem am Freitagabend veröffentlichten Bericht zur EZB-Geldschwemme. Deren Auswirkungen werden von Moody's als "begrenzt" eingeschätzt, sowohl was das Wachstum als auch was die Inflation betrifft. Positive Auswirkungen werde es jedenfalls für Anleihenemittenten in der Eurozone geben, heiß es in dem Bericht. "Am effektivsten" wird laut Moody's ein Nebeneffekt des 1,14 Billionen Euro schweren Anleihenkaufprogramms sein, nämlich die Unterstützung der europäischen Exportwirtschaft durch die Schwächung des Euro-Wechselkurses. Doch auch hier werden die Auswirkungen nicht besonders groß sein, weil die Weltwirtschaft nur schwach wachse. Die gesunkenen Ölpreise würden den preistreibenden Wirkungen des EZB-Programms entgegenwirken, heißt es weiter. Allerdings habe die EZB mit den am Donnerstag beschlossenen Maßnahmen wieder ihre Entschlossenheit gezeigt, eine anhaltende niedrige Inflation oder gar Deflation zu verhindern, würdigt Moody's. Das könnte sich positiv auf das Vertrauen der Marktteilnehmer auswirken. 

23:05 Uhr: Kinder in Cote d'Ivoire möglicherweise für Opferungen entführt

Rund 20 Kinder sind in Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste) in den vergangenen Wochen möglicherweise für rituelle Opferungen entführt worden. Die meisten der gefundenen Kinderleichen waren verstümmelt, wie die Polizei des afrikanischen Landes am Freitag mitteilte. Seit Dezember seien 21 Entführungsfälle bekannt geworden, nur eines des Opfer sei lebend wiedergefunden worden, sagte Polizei-Generaldirektor Brindou M'Bia bei einer Pressekonferenz in Abidjan. Einige der Leichen seien ohne Gentialien oder geköpft aufgefunden worden. Bisher habe es eine Festnahmen gegeben. 

22:45 Uhr: Obama schäumt über Netanjahu-Besuch des Kongresses

Schwere diplomatische Verstimmung zwischen den USA und Israel: Premier Benjamin Netanjahu will im März nach einer Einladung von "Speaker" John Boehner (R) vor beiden Kongress-Kammern über die Bedrohung Israels durch den Iran sprechen. Der von den Republikanern dominierte Kongress will neue Sanktion gegen den Iran beschließen, Netanjahu soll bei der Argumentation helfen. Der israelische Premier selbst will mit dem US-Auftritt offenbar auch im israelischen Wahlkampf vor den Wahlen am 17. März punkten. Das White House ist strikt gegen neue Iran-Strafen, die andauernde diplomatische Verhandlungen über Teherans Atom-Programm zum Scheitern bringen könnten.

 

 

US-Präsident Barack Obama soll schäumen über Netanjahu und den Kongress, berichtete jetzt die israelische Zeitung Haaretz. Weder Boehner noch Netanjahu hatten den Besuch mit dem White House abgesprochen, ein klarer "Protokollbruch", wie ein Obama-Sprecher bereits kritisierte. Obamas soll richtig zornig sein, so das Blatt, Israel werde "einen Preis dafür bezahlen", hätte er laut dem Report getobt. "Es gibt Dinge, die man einfach nicht macht, Netanjahu hat uns ins Gesicht gespuckt", wütete ein Berater laut Haaretz. Obama, Außenminister John Kerry und Vize Joe Biden werden Netanjahu während seines Washington-Besuches nicht empfangen, wurde bereits klargestellt.

22:35 Uhr: S-C-H-W-A-R-Z-E-N-E-G-G-E-R! Miley Cyrus kann den Namen ihres Freundes nicht buchstabieren...

Seit Monaten sind sie ein Paar, kommen sich immer näher: Skandal-Popstar Miley Cyrus und Arnies Sohn Patrick Schwarzenegger sind derzeit Hollywoods berühmtestes, junges Pärchen. Eines schaffte die "Wrecking Ball"-Sängerin bisher trotz all dem intensiven Kennenlernen jedoch noch nicht: Sich seinen langen, österreichischen Namen zu merken.

 

 

In der ABC-Show "Good Morning America" wurde sie jetzt gefragt, ob sie Schwarzenegger bereits buchstabieren könne. Cyrus lachte verlegen, schüttelte den Kopf; "Das schaffe ich nicht", sagt sie. Dann behauptete sie - fälschlicherweise – dass der Name "jede Menge Ts" beinhalte..."      

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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