Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

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Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:50 Uhr: Koffer mit zerstückelter Leiche gibt US-Polizei Rätsel auf

Ein in der Innenstadt von San Francisco gefundener Koffer mit Leichenteilen stellt die kalifornische Polizei vor ein Rätsel. Am Freitag veröffentlichten die Ermittler ein von einer Überwachungskamera aufgenommenes Foto einer "Person von Interesse". Der etwa 50 bis 60 Jahre alte Mann, möglicherweise ein Obdachloser, habe sich in der Nähe des Koffers aufgehalten, hieß es. Ein Fußgänger war am Mittwoch auf den grausigen Fund gestoßen. Neben den Leichenstücken in dem Koffer wurden auch noch Körperteile in der Nachbarschaft gefunden. Der Kopf der Leiche fehlt. Bei dem Opfer handelt es sich nach Angaben der Gerichtsmediziner um einen hellhäutigen Mann. Die Todesursache war zunächst unklar. Der Mann könnte auch eines natürlichen Todes gestorben und die Leiche erst später zerstückelt worden sein, sagten die Ermittler nach Angaben des "San Francisco Chronicle". Die Polizei schließt auch ein Banden-Verbrechen nicht aus. 

2:55 Uhr: Internationales Experten-Team untersucht Studenten-Massaker in Mexiko

Ein internationales Experten-Team soll den Mord an Dutzenden Studenten in Mexiko untersuchen. Die Gruppe nimmt Mitte Februar in Washington ihre Arbeit auf, wie die Interamerikanische Menschenrechtskommission am Freitag mitteilte. Polizisten hatten Ende September in der Stadt Iguala 43 Studenten entführt und sie der kriminellen Organisation "Guerreros Unidos" übergeben. Mehrere Bandenmitglieder räumten ein, die jungen Leute getötet und ihre Leichen verbrannt zu haben. Am Dienstag erklärte die Generalstaatsanwaltschaft alle Studenten für tot und stellte die Ermittlungen damit praktisch ein. Dem Experten-Team gehören der spanische Psychologe Carlos Beristain, die kolumbianische Anwältin Angela Buitrago, der chilenische Jurist Francisco Cox Vial, die ehemalige guatemaltekische Staatsanwältin Claudia Paz y Paz und der kolumbianische Anwalt Alejandro Valencia Villa an.  

2:05 Uhr: Brad Pitt und Tom Hanks produzieren "Lewis and Clark"-TV-Serie

Die Hollywood-Größen Brad Pitt (51), Tom Hanks (58) und Edward Norton (45) begeben sich als Produzenten einer neuen TV-Serie in den Wilden Westen. Wie das Branchenblatt "Variety" am Freitag berichtete, gab der US-Sender HBO die Mini-Serie "Lewis and Clark" bei ihnen in Auftrag. In dem sechsstündigen historischen Drama sollen US-Schauspieler Casey Affleck (39, "Interstellar", "Auge um Auge") und sein belgischer Kollege Matthias Schoenaerts (37, "Der Geschmack von Rost und Knochen", "The Drop - Bargeld") die Pioniere Meriwether Lewis und William Clark spielen.

 

 

Die Entdecker waren von 1804 bis 1806 im Auftrag der US-Regierung vom Mississippi aus nach Westen vorgedrungen und hatten als erste Weiße über die Rocky Mountains hinweg die Pazifikküste Amerikas erreicht. Filmregisseur John Curran (54, "Wir leben nicht mehr hier", "Der bunte Schleier") will im Sommer mit den Dreharbeiten beginnen. 

1:35 Uhr: Mordkrimi in Buenos Aires: Nur DNA-Spuren von Staatsanwalt Nisman auf Tatwaffe

Knapp zwei Wochen nach dem mysteriösen Tod des argentinischen Staatsanwaltes Alberto Nisman verfestigt sich nach Angaben der Ermittler die These eines Suizids. An der neben der Leiche gefundenen Waffe seien einzig DNA-Spuren des Toten festgestellt worden, teilte die mit den Ermittlungen beauftragte Staatsanwältin Viviana Fein am Freitag mit. Fein hatte einen Tag nach Nismans Tod die DNA-Untersuchung angeordnet - auch für das T-Shirt und die Shorts, die er trug. Nismans Leiche war am 19. Jänner in seiner Wohnung in Buenos Aires aufgefunden worden - wenige Stunden vor einer geplanten brisanten Anhörung im Parlament.

 

 

Dabei wollte der Staatsanwalt Beweise für seinen Vorwurf vorlegen, dass Präsidentin Cristina Kirchner an einer Aufklärung des Anschlags auf die jüdische Wohlfahrtsorganisation Amia im Jahr 1994 nicht interessiert sei. Nisman machte den Iran für den Anschlag verantwortlich und beschuldigte die Regierung, die Aufklärung des Falls zu vereiteln, um das Verhältnis zu Teheran nicht zu belasten. Bei dem Anschlag waren 85 Menschen getötet und 300 weitere verletzt worden. 

0:35 Uhr: Top-Gun-Star Val Kilmer landet wegen Hals-Tumor im Spital

Der Schauspieler, der einst an der Seite von Tom Cruise im Actionfilm "Top Gun" den Durchbruch schaffte, war diese Woche in ein Spital eingeliefert worden, nachdem er aus dem Mund blutete. Die Diagnose: Halstumor. 

 

 

Laut dem Webdienst TMZ hätte eine Ambulanz den Filmstar nach einem 911-Notruf aus seiner Malibu-Villa abgeholt und in die Notaufnahme des UCLA Medical Center gefahren. Ärzte führten eine Operation durch. Jetzt wird untersucht, ob es ein Krebstumor war...

0:10 Uhr: Schlag gegen Terrormiliz: IS-Chemiewaffenexperte im Irak getötet

Bei einem Luftangriff der internationalen Koalition gegen die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) ist nach US-Angaben ein Chemiewaffenexperte getötet worden. Der IS-Extremist Abu Malik sei bereits am vergangenen Samstag in der Nähe der nordirakischen Stadt Mosul (Mossul) ums Leben gekommen, teilte das US-Zentralkommando (CENTCOM) am Freitag mit. Malik habe für das Chemiewaffenprogramm des früheren irakischen Machthabers Saddam Hussein gearbeitet und sich 2005 nach dessen Sturz dem Terrornetzwerk Al-Kaida angeschlossen. Später sei er dann zur IS-Miliz gestoßen. "Seine frühere Ausbildung und Erfahrung haben der Terrorgruppe die Fachkenntnis gegeben, nach Chemiewaffen zu streben", erklärte CENTCOM.

 

 

Abu Maliks Tod werde die Fähigkeiten der Jihadisten verringern, "möglicherweise Chemiewaffen zu produzieren und gegen unschuldige Menschen einzusetzen". Ob das US-Militär oder ein Kampfflugzeug eines verbündeten Staates den tödlichen Luftangriff flog, war zunächst nicht bekannt. Pentagon-Sprecher John Kirby betonte, der Kampf gegen den IS werde noch lange dauern. "Das wird eine Weile dauern", meinte er vor Journalisten in Washington. Vor allem müsse auch die Ideologie des IS besiegt werden, dies könne aber nicht nur militärisch geschehen. Eine solche Lösung hänge auch von der irakischen Regierung ab. 

23:20 Uhr: Wettervorhersage aus der Hölle: Sonnig, Tageshöchstwerte 1600 Grad...

Recht souverän reagierte ein Wetteransager einer TV-Station in Arizona, als auf der Karte wegen eines offensichtlichen Computerfehlers in einigen Orten absurd hohe Temperaturen in der Grafik sichtbar wurden. Im Ort Cave Creek etwa waren Tageshöchstwerte von 2960 Grad Fahrenheit (1600 C) angesagt. "Ich glaube, das ist die Temperatur, bei der Stahl schmilzt", witzelte der Meteorologe Cory McCloskey vom Kanal "Fox 10". "Dort lohnen sich wohl nicht einmal mehr Plünderungen", fuhr er trocken fort. 

 

 

Die Stadt Wickenburg wäre mit 2385 Grad Fahrenheit (1307 C) ein "Totalverlust", so der Wetterfrosch weiter: "Bitte suchen Sie das Weite!" Der coole Wettermann wurde zum Star im Internet. 

22:45 Uhr: Doku-Filmer Michael Moore behauptet: Clint Eastwood stieß Todesdrohungen aus

Der öffentliche Streit zischen dem provokanten Filmemacher Michael Moore und dem Regisseur des Kriegsfilmes "American Sniper", Clint Eastwood, eskaliert. In Eastwoods Thriller wurde das Leben des tödlichsten US-Scharfschützen aller Zeiten, Chris Kyle, verfilmt. Der Elitesoldat tötete im Irakkrieg 160 Feinde. Moore hatte den Zank begonnen, als er Scharfschützen als "Feiglinge" bezeichnete.

 

 

Jetzt beschrieb der Flimemacher auf Facebook eine Todesdrohung aus dem Jahr 2005: Eastwood hätte angekündigt, den Provokateur zu erschießen, sollte er sich jemals seinem Grundstück nähern für ein Interview. "Ich werde dich umbringen", sagte Eastwood unverblümt. 

22:30 Uhr: Pazfik-Schiffbrüchiger von Anwalt auf eine Million Dollar verklagt

Vor einem Jahr wurde ein völlig verwahrloster, halb verhungerter Fischer in einem winzigen Boot an einen Strand der Marshallinseln angespült. Bald staunte die Welt über eine der unglaublichsten Überlebensgeschichten aller Zeiten: Der Mann, Jose Alvarenga aus El Salvador, trieb 15 Monate lang 8.800 Kilometer weit über den Pazifik, er überlebte durch Fischfang, Schildkrötenblut und Regenwasser. Er war vor der Küste Mexikos in einen Sturm geraten, als der Motor ausfiel trieb er gemeinsam mit dem mexikanischen Kumpanen Ezequiel Cordoba (24) in die hohe See. Cordoba starb später. Alvarenga wurde bei der Rückkehr wie ein Volksheld in seiner Heimat El Salvador empfangen.

 

 

Doch er hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Mit dem Anwalt Benedicto Perlera, den er von Jugend her kannte, besuchte er zunächst die Familie des verstorbenen Mexikaners. Doch er zerstritt sich mit den Advokaten. Der vertritt nun die Cordoba-Familie und verklagte Alvarenga auf eine Million Dollar: Die Angehörigen des verstorbenen Mexikaners verlangen einen Anteil möglicher Profite aus Film- und Buchrechten. Alvarenga selbst sei laut seinem in den USA lebenden Schwager Jorge Bonilla völlig mittellos, die Verwandtschaft unterstütze ihn nach Kräften. Er lebt wieder in dem kleinen Fischerdorf Garita Palmera. Körperlich und psychisch sei er weitgehend wieder über den Berg nach der Pazifik-Odyssee: Zuletzt wollte Alvarenga sogar wieder Fischen gehen.  

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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