Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Nach dramatischem Flugzeugabsturz in Taiwan suchen Retter nach Opfern

Nach einem der schlimmsten Flugzeugabstürze in Taiwan der vergangenen Jahre haben Retter die Suche nach Opfern fortgesetzt. Mindestens 31 Menschen kamen ums Leben, aber auch einen Tag nach dem Unglück wurde noch ein Dutzend Passagiere vermisst, wie die taiwanesische Nachrichtenagentur CNA unter Berufung auf die Feuerwehr berichtete.

 

Das Flugzeug hatte kurz nach seinem Start vom Flughafen in der Millionenstadt Taipeh eine Brücke gestreift und war in einen Fluss gestürzt. 

2:50 Uhr: Johnny Depp und Amber Heard: "Ja, wir wollen!"

Sie sind unter der Haube: Der Filmstar und das Model gaben sich in ihrer Villa in L.A. das Ja-Wort, berichtete das Magazin "People". Depp (51) und Heard (28) hielten vorerst eine schlichte Zeremonie im engsten Familien- und Freundes-Kreis ab.

 

 

Eine rauschendere Hochzeitsfeier ist am Wochenende auf Depps Privatinsel auf den Bahamas geplant.

2:15 Uhr: Athen beharrt nach EZB-Abfuhr: Griechische Banken geschützt

Nach der überraschenden Aufhebung der Sonderregelungen zur Refinanzierung griechischer Banken durch die EZB hat die Regierung in Athen versichert, dass die Banken des Landes nicht gefährdet seien. Die Geldhäuser seien in vollem Umfang durch den Zugang zu den ELA-Notfall-Liquiditätshilfen geschützt, erklärte das Finanzministerium in Athen in der Nacht auf Donnerstag. Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) erhöhe aber den Druck auf die Eurogruppe eine Lösung zu finden, die im "gegenseitigen Interesse" Griechenlands und der Euro-Zone sei, erklärte das Ministerium weiter. Die europäischen Währungshüter hatten am Mittwoch die Sonderregelungen für den Einsatz griechischer Staatsanleihen als Sicherheiten aufgehoben und dies damit begründet, dass derzeit nicht mehr mit einem erfolgreichen Abschluss der Überprüfung des laufenden Reformprogramms gerechnet werden könne. Als Folge des Beschlusses wird die griechische Zentralbank ihre heimischen Geldhäuser möglicherweise bald verstärkt mit Milliarden an Notfall-Liquiditätshilfen unter die Arme greifen müssen.  

1:30 Uhr: Dossier des toten Argentinien-Staatsanwaltes: Holocaust-Experte übernimmt Fall

In Argentinien ist nach längerer Debatte ein Richter für das brisante Dossier des tot aufgefundenen Staatsanwalts Alberto Nisman bestimmt worden. Die Justiz des Landes beauftragte am Mittwoch den Holocaust-Experten Daniel Rafecas damit, den Fall zu übernehmen. Nisman hatte im Zusammenhang mit einem Anschlag auf ein jüdisches Zentrum im Jahr 1994 schwere Vorwürfe gegen Präsidentin Cristina Kirchner erhoben.

 

 

Zuvor hatten mit Rafecas insgesamt drei Richter erklärt, sie seien in dem Fall befangen. Nun wurde der Menschenrechtsexperte beauftragt. Nisman war Ende Jänner tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Wenige Tage zuvor hatte er ein 300 Seiten starkes Dossier eingereicht, in dem er unter anderem Kirchner Behinderung der Justiz vorwarf. Tot aufgefunden wurde der Staatsanwalt wiederum kurz vor einer geplanten brisanten Anhörung im Parlament. Dabei wollte Nisman Beweise für seine Vorwürfe vorlegen. Nisman machte den Iran für den Anschlag auf das jüdische Gemeindezentrum Amia mit 85 Toten verantwortlich und beschuldigte die argentinische Regierung, die Aufklärung des Falls zu vereiteln, um das Verhältnis zu Teheran nicht zu belasten. Viele Argentinier glauben, Nisman wurde ermordet. Dagegen deuteten nach Angaben der Ermittler die Autopsie-Ergebnisse auf einen Suizid hin.  

0:40 Uhr: Bobbi Kristina: Keine Hoffnung mehr für Houston-Tochter?

Ärzte rechnen kaum mehr mit einer Genesung der Tochter von Sängerin Whitney Houston, Bobbi Kristina (21), nachdem sie am Wochenende regungslos in der vollen Badewanne ihres Hauses in Atlanta (Georgia) gefunden wurde. "Es ist nur mehr eine Frage, wann die Familie bereit ist, loszulassen und zu realisieren, dass sie es nicht schaffen wird", sagte ein Insider laut der Zeitung New York Post zu einer lokalen TV-Station. 

 

 

Die unter Drogensucht leidende Tochter von Houston und Sänger Bobby Brown wird nur mehr mit Maschinen am Leben erhalten. Vater Brown wolle jedoch die Hoffnung nicht aufgeben, so der Report. Laut ihren letzten Text-Nachrichten litt Bobbi Kristina immer noch enorm wegen des Todes ihrer Mutter vor drei Jahren. Und sie wünschte sich ein Baby.

0:05 Uhr: Showdown mit Athen: EU-Parlamentspräsident Schulz warnt Griechenland vor Staatspleite

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat die neue griechische Regierung vor einer Staatspleite gewarnt. Wenn Griechenland "einseitig" die Verträge aufkündige, sei auch die andere Seite nicht mehr verpflichtet, sie einzuhalten, sagte er dem "Handelsblatt" vom Donnerstag.

 

 

Dann fließe auch kein Geld mehr nach Athen und der Staat könne sich nicht finanzieren. Der neue griechische Regierungschef Alexis Tsipras habe "keine Wahl", sagte Schulz. Er müsse die gegenüber den europäischen Partnern eingegangenen Verpflichtungen erfüllen. Nur so seien auch Zugeständnisse an Athen möglich. Die EU könne dann etwa dafür sorgen, dass wohlhabende Griechen ihr im Ausland geparktes Vermögen zu Hause versteuern müssen, sagte Schulz. "Wenn Tsipras darum bittet, wird man Mittel und Wege finden, um dem Fiskus den Zugriff auf Vermögen im EU-Ausland zu ermöglichen." Das gelte auch für Konten in Ländern, mit denen die EU Steuerabkommen geschlossen habe.  

23:20 Uhr: Silk-Road-Gründer Ross Ulbricht schuldig gesprochen

Im US-Prozess gegen den mutmaßlichen Drahtzieher des illegalen Online-Handelsplatzes Silk Road ist das Urteil gefallen: Die Geschworenen an einem Bundesgericht in New York befanden Ross William Ulbricht nach Justizangaben am Mittwoch in allen Anklagepunkten für schuldig. Sie sahen es als erwiesen an, dass der 30-Jährige unter dem Pseudonym "Dread Pirate Roberts" den Drogenumschlagplatz im Internet betrieben hat. Das Strafmaß wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Ulbricht droht lebenslange Haft. Neben Rauschgift konnten Internetnutzer auf Silk Road auch Waffen und gefälschte Ausweise kaufen sowie Auftragsmörder anheuern.

 

 

Die Bundespolizei FBI und die Drogenbehörde DEA hatten mehr als zweieinhalb Jahre nach "Dread Pirate Roberts" gesucht. Die Ermittlungen waren knifflig, weil die Website über verschlüsselte Internetverbindungen lief und Transaktionen anonym über die Digitalwährung Bitcoin abgewickelt wurden. Silk Road hatte Hunderttausende Nutzer rund um die Welt. Im Oktober 2013 nahm das FBI Ulbricht dann in einer Bibliothek in San Francisco fest. In dem Mitte Jänner begonnenen Prozess musste sich Ulbricht unter anderem wegen Drogenhandels, Geldwäsche und Verschwörung zum Computer-Hacking verantworten.

22:55 Uhr: Rapper Suge Knight liegt mit Blutgerinnsel im Spital

Der Hip-Hop-Mogul, der wegen des Niederführens von zwei Männern mit seinem Auto (einer starb) wegen Mordes angeklagt wurde, hatte mehr als nur eine Panik-Attacke, wie in ersten Berichten vermutet worden war.

 

 

Knight klagte Dienstag bei einer Gerichtsanhörung über Brustschmerzen, wurde ins Spital geführt. Dort stellten die Ärzte ein lebensgefährliches Blutgerinnsel fest. Das soll laut dem Promi-Dienst TMZ entstanden sein, als der Skandal-Rapper letzten Sommer von sechs Kugeln getroffen wurde. Knight ist mit Handschellen ans Krankenbett gekettet. 

22:45 Uhr: Sieg für Anhänger der Netzneutralität: US-Behörde FCC durchkreuzt Pläne von Kabel-Firmen

FCC-Chef Tom Wheeler verkündete Mittwoch, dass die US-Telekommunikationsbehörde die Gleichbehandlung aller Internet-Anbieter garantieren möchte. US-Kabelfirmen wollten für Kunden wie die Streaming-Plattform "Netflix" höhere Gebühren wegen großer Datenmengen verrechnen.

 

 

Kritiker hatten vor einem "Zwei-Klassen-Internet" gewarnt, wo sich Großfirmen Vorteile durch schnellere Internet-Verbindungen verschaffen könnten. Die FCC will dem einen Riegel vorschieben: Das Internet wurde als "öffentliche Einrichtung" klassifiziert. Provider dürfen weder Datenströme drosseln noch für schnellere Verbindungen mehr kassieren. 

22:30 Uhr: Dreifach-Mutter löste Zug-Inferno bei New York aus

Schock in New York nach der Zug-Katatstrophe mit sechs Toten im Ort Valhalla nördlich der Metropole: Die Untersuchungen konzentrieren sich auf die Handlungen der dreifachen Mutter Ellen Schaeffer Brody (†49), die mit ihrem "Cheep Cherokee" auf den Bahnübergang fuhr und wegen der herunterkommenden Schranken auf den Gleisen festsaß. Die Frau hatte den Wagen kurz verlassen, stieg dann wieder ein und fuhr noch ein Stück vorwärts. Sie wurde in ihrem Wagen von einem Metro-North-Expresszug mit 93 km/h auf der "Harlem Line" erfasst.

 

 

Das SUV wurde 100 Meter weit mitgeschleift, ging in Flammen auf und setzte den Zug in Brand. Im ersten Wagon starben fünf Männer, auch die Fahrerin starb. Augenzeuge Rick Hope stand hinter der Unglücksfahrerin: "Die Uhr tickte, dachte ich, die Schranken sind herunten, die Alarmsignale bimmeln – sie sah ein wenig verwirrt drein und fuhr dann direkt auf die Gleise..." Brody war am Heimweg von einem Juwelierladen in Chappaqua, den auch die dort ansässigen Clintons oft besuchten.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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