Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Jeb Bush: "Ich bin nicht mein Bruder oder mein Vater..."

Der voraussichtliche US-Präsidentschaftsbewerber Jeb Bush hat sich von der Politik seines Vaters und seines Bruders distanziert, die beide schon im Weißen Haus regierten. "Ich bewundere ihren Dienst für das Land und die schwierigen Entscheidungen, die sie treffen mussten. Aber ich bin ein eigenständiger Mann", sagte er am Donnerstag in Chicago bei seiner ersten großen außenpolitischen Rede. Sein Vater George Bush (90) war 1989 von bis 1993 der 41. Präsident der Vereinigten Staaten. Sein Bruder George W. Bush (68) hatte das Amt als Nummer 43 zwischen 2001 und 2009 inne.

"Meine Ansichten werden von meinen eigenen Gedanken und Erfahrungen geformt", sagte Jeb Bush. Unter der Ägide seines Bruders seien hinsichtlich der Irak-Politik "Fehler gemacht worden", sowohl was die Begründung für den Krieg als auch was dessen Verlauf anginge, sagte er. Jeb Bush kritisierte in seiner Rede aber vor allem umfassend die Außenpolitik des jetzigen Amtsinhabers Barack Obama. Unter dessen Führung wirke das Land unbeständig und unentschlossen. Die Alliierten der USA fühlten sich im Stich gelassen und die Feinde nähmen die Weltmacht nicht mehr ernst. 

3:00 Uhr: Ukrainischer EU-Botschafter schlägt europäische Militärmission vor

Angesichts anhaltender Kämpfe hat der EU-Botschafter der Ukraine in Brüssel eine EU-Militäroperation im Osten des Landes vorgeschlagen. "Wir müssen in diesem Stadium über einige innovative Ideen nachdenken", sagte Konstjantin Jelisjejew der Zeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe). "Wir sollten eine EU-Militäroperation im Gebiet des Donbass in Betracht ziehen." Dies könne bei der Umsetzung der jüngsten Vereinbarungen von Minsk für eine Waffenruhe helfen. "Eine solche Militäroperation könnte eine effektive Kontrolle der Frontlinie in den Regionen Luhansk und Donezk sicher stellen" und auch helfen, "die Grenze zwischen der Ukraine und Russland zu kontrollieren", sagte der ukrainische Diplomat der Zeitung. Gleichzeitig könne die Mission "die geplanten Lokalwahlen nach ukrainischem Recht in bestimmten Gebieten des Donbass so absichern, dass sie sicher und frei durchgeführt werden können". Nach Angaben von Jelisjejew könnte die EU-Militäroperation eng zusammenarbeiten mit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und mit einer bestehenden zivilen EU-Mission (EUAM Ukraine), die die Ukraine beim Aufbau eines Sicherheitsapparates berät. "Die EU hat eine große Erfahrung mit solchen Militäroperationen", sagte der Botschafter. "In den Balkan-Ländern ist es gelungen, Frieden und Stabilität herzustellen. Warum sollte die EU das nicht auch im Donbass machen?" 

2:20 Uhr: Uber weitet Finanzierungsrunde um weitere Milliarde Dollar aus

Da die Investoren dem Fahrdienst-Vermittler Uber die Tür einrennen, weitet das umstrittene Unternehmen seine aktuelle Finanzierungsrunde um eine weitere Milliarde Dollar (880 Mio. Euro) aus. Das Start-up aus San Francisco bestätigte die Aufstockung auf insgesamt 2,8 Mrd. Dollar am Mittwoch der "New York Times". Die Gesamtbewertung der Firma bleibe bei 40 Milliarden Dollar, schrieb die Zeitung.

 

 

Uber hatte sich in der aktuellen Finanzierungsrunde zunächst im Dezember 1,2 Milliarden Dollar bei Investoren besorgt und bot weiteren Geldgebern an, noch mit 600 Millionen Dollar einzusteigen. Das Interesse war aber so groß, dass dieses Fenster jetzt weiter geöffnet wurde. Mit über fünf Milliarden Dollar hat Uber bereits außergewöhnliche Mengen an Geld für ein Start-up angelockt. Die Finanzierung soll für den internationalen Ausbau verwendet werden. Uber stößt auf vielen Ländern auf massiven Widerstand von Taxi-Branche und Behörden, die dem Fahrten-Vermittler unfairen Wettbewerb vorwerfen.  

1:10 Uhr: Rapper Vanilla Ice wegen Diebstahls festgenommen

Der Rapper Vanilla Ice (47) ist wegen Einbruchs und Diebstahls festgenommen worden. Dem Musiker werde vorgeworfen, im vergangenen Monat in ein Haus in der Stadt Lantana in Florida eingebrochen zu sein und dort unter anderem Möbel und Fahrräder gestohlen zu haben, berichteten US-Medien am Mittwoch unter Berufung auf die Polizei in Lantana. Vanilla Ice habe zu der Zeit das Nachbarhaus für eine TV-Serie renoviert.

 

 

Im Haus des Musikers, der sich nach Polizeiangaben bei den Ermittlungen kooperativ zeige, seien zahlreiche der gestohlenen Stücke gefunden worden. Vanilla Ice war Anfang der 90er-Jahre mit dem Song "Ice, Ice Baby" weltbekannt geworden. 

0:55 Uhr: Obama: Terroristen sprechen nicht für eine Milliarde Muslime

US-Präsident Barack Obama hat vor einer Gleichsetzung der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und des Terrornetzwerks Al-Kaida mit dem Islam gewarnt. "Die Terroristen sprechen nicht für eine Milliarde Muslime", sagte Obama am Mittwoch bei einer Konferenz über gewalttätigen Extremismus in Washington. Der Präsident warb für einen breiten Ansatz im Anti-Terror-Kampf. Der Islam dürfe nicht als Quelle für Extremismus diffamiert werden. "Keine Religion ist verantwortlich für Terrorismus. Menschen sind verantwortlich für Gewalt und Terrorismus". Mit militärischer Gewalt alleine sei das Problem nicht zu lösen.

 

 

Extremistengruppen wie Al-Kaida und die IS-Miliz würden "verzweifelt" nach einer Legitimierung für ihre "unfassbaren Akte der Grausamkeit" suchen, sagte Obama. Daher würden sie sich als "heilige Krieger" aufführen und die Idee verbreiten, dass sich der Westen mit dem Islam im Krieg befinde. "Wir müssen diese Ideologien diskreditieren", forderte der Präsident. Auch die führenden muslimischen Geistlichen müssten klar aussprechen, dass es keinen "Kampf der Kulturen" gebe. 

0:15 Uhr: Frau erschießt sich nach Zurechtrücken ihrer Waffe im Büstenhalter

Der Waffenwahn in den USA kostete einer Frau das Leben: Christina Bond (†55) trug zur Selbstverteidigung eine Pistole in einem in ihrem BH integrierten Halfter. Als sie sich in einer Brasserie in St. Joseph (US-Staat Michigan) jedoch bückte und die Waffe zurechtrückte, löste sich ein Schuss.

 

 

Die Kugel traf die Frau im Auge, sie verstarb im Spital.  

23:35 Uhr: Libyen fordert Aufhebung des Waffenembargos für Kampf gegen IS

Waffen, aber keine internationale Militärintervention: Die Haltung hat die Gruppe der Arabischen Staaten am Mittwoch in eine Dringlichkeitssitzung der UN-Sicherheitsrates zu Libyen getragen. Nach Angaben des ägyptischen Außenministeriums wollte das einzige arabische Mitglied im UN-Sicherheitsrat, Jordanien, eine entsprechende Resolution einbringen. Der Entwurf fordert demnach auch eine bessere Überwachung auf dem Meer und aus der Luft, um Waffenlieferungen an radikalislamische Milizen zu verhindern. "Die Staatengemeinschaft muss uns helfen, unsere militärischen Kapazitäten zu verstärken", sagte der Außenminister der anerkannten libyschen Regierung, Mohammed al-Dairi, zum Auftakt der Sitzung.

 

 

"Dazu gehört eine Aufhebung des Waffenembargos", damit seine Regierung effektiver gegen die Jihadisten vorgehen könne. Waffenlieferungen in das Land, in dem zwei Regierungen und mehrere Milizen um die Macht ringen, werden aber von mehreren Ratsmitgliedern skeptisch gesehen. Ägypten wollte ursprünglich auch eine internationale Militärintervention gegen die Miliz Islamischer Staat (IS) fordern. Nach Gesprächen von Außenminister Sameh Shukri mit den UN-Botschaftern der fünf UN-Vetomächte und der arabischen Staaten wurde die Forderung aber fallen gelassen. 

22:55 Uhr: Rekord-Winter in Amerika: Jetzt frieren auch noch die Niagara-Fälle zu

Wochenlanger Frost mit Temperaturen um minus 25 Grad ließ Teile der donnernden Wasserfälle an der US-kanadischen Grenze zufrieren und schuf gigantische Eis-Skulpturen inmitten weißer Wolken an Wasserdampf.

 

 

Aus der Arktis stößt der nächste Schub extremer Polarluft tief in die USA vor. In Chicago werden Donnerstag gefühlte Temperaturen von minus 31 Grad erwartet. Die Kältewelle erfasst Freitag die US-Ostküste. Viele vom Winter erschöpfte Amerikaner setzen zusehends auf Galgenhumor - im Internet landen erstaunliche Aufnahmen des "Snowmageddon" von Minnesota bis Maine. Auf einer Aufnahme aus Boston ist ein Mann zu sehen, der von einem zehn Meter hohen Schneeberg einen Golfball wegdrischt. 

 

 

An einer anderen Stelle wurde ein Schneetunnel für Fußgänger geschaffen. 

22:45 Uhr: Explosion erschüttert Raffinerie: Drei Verletzte bei Inferno

Die Wucht der Detonation in einer Raffinerie in Torrance (Kalifornien) erschütterte Häuser im Umkreis, Flammen schossen hunderte Meter in die Höhe, Asche landete auf Autos in umliegenden Bezirken.

 

 

47 Feuerwehrleute kämpften gegen das Inferno in der ExxonMobil-Anlage: Der Brand konnte nach 30 Minuten unter Kontrolle gebracht werden, das Ausmaß der Schäden ist jedoch gewaltig, wie Luftaufnahmen zeigen. 

22:35 Uhr: Tödliche Tragödie: Tourmanager von Sängerin Nicki Minaj erstochen

Die neue Tour der US-Sängerin wird von einem tödlichen Zwischenfall überschattet: Zwei Roadies gerieten Dienstagabend in der Bar "Che Bar & Grill" in Philadelphia in einen Streit und erlitten Stichwunden. Ihr Tourmanager De’Von Pickett verstarb im Spital, ein zweiter Arbeiter überlebte, teilte die Rapperin selbst mit. Der Messerstecher floh, die Polizei fahndet nach dem Täter. 

 

 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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