Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

03:55
 

US-Ölriese Chevron streicht 1.500 Stellen

Der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron will mit dem Abbau von 1.500 Stellen Einnahmeeinbußen durch die niedrigen Ölpreise ausgleichen. Das teilte das Management am Dienstag mit. Die Streichungen entsprechen rund zwei Prozent der weltweiten Belegschaft. Die Arbeitsplätze sollen vor allem in Texas wegfallen sowie am Unternehmenssitz in Kalifornien. Eine Chevron-Sprecherin begründete den Schritt mit dem angespannten Marktumfeld.

02:56
 

Nigerias Armee befreite 30 Geiseln aus Gewalt von Boko Haram

Die nigerianische Armee hat nach eigenen Angaben 30 Geiseln, zumeist Kinder, aus der Gewalt der Islamistengruppe Boko Haram befreit. Im Zuge der Befreiung der Stadt Dikwa im nördlichen Bundesstaat Borno und ihrer Umgebung habe die Armee am Montag 30 Menschen "aus der Gewalt von Terroristen gerettet", teilte Armeesprecher Sani Usman am Dienstag in einer Erklärung mit. Darunter seien ein sechs Tage alter Säugling, 20 weitere Kinder sowie sieben Frauen und zwei ältere männliche Erwachsene. Die Kämpfer von Boko Haram hatten Borno seit April schon zwei Mal unter ihre Kontrolle gebracht. Vergangene Woche eroberte die nigerianische Armee den Bundesstaat zurück.

01:59
 

Tote und Verletzte bei Gewalt in Palästinenserlager im Libanon

Bei Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Gruppen in einem palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon sind zwei Menschen getötet worden. Bei den Kämpfen im Lager Ain al-Hilweh nahe der südlibanesischen Hafenstadt Sidon seien am Dienstagabend zudem sechs Menschen verletzt worden, sagte ein palästinensischer Vertreter, der nicht namentlich genannt werden wollte, der Nachrichtenagentur AFP. Einer der Verletzten schwebe in Lebensgefahr. Bei den Getöteten handelte es sich den Angaben zufolge um ein Mitglied der im Westjordanland regierenden Fatah-Bewegung sowie um einen Saftverkäufer. Bewaffnete Männer hätten begonnen, auf zwei Mitglieder der Islamistengruppe Jund al-Sham zu schießen, sagte der Offizielle. Daraufhin habe es einen Schusswechsel zwischen Jund al-Sham und der Fatah gegeben. Auf die sechs Verletzten sei gezielt geschossen worden.

01:15
 

Das Rathaus, ein Kinderspiel: Sechsjähriger Ex-Bürgermeister hilft Bruder (3) bei der Wahl zum Nachfolger! Der Knirps Robert Bobby Tufts wurde als Ortschef der winzigen Minnesota-Gemeinde Dorset (22 Einwohner) berühmt, als er als Dreijähriger die Amtsgeschäfte übernahm. Im Vorjahr wurde er abgewählt. Jetzt hofft er, dass ihm sein kleiner Bruder James nachfolgt. Er will den Dreijährigen mit dem listigen Sommersprossen-Gesicht im Wahlkampf tatkräftig unterstützen. Was der Kleine vorhat, sollte er ins Gemeindehaus einziehen? "Ich will den ganzen Tag Eiscreme essen...", erklärte er. Die Wahl findet am 2. August statt: Sollte James Tufts gewinnen, würde er jüngster Bürgermeister Amerikas, drei Tage jünger als sein Bruder bei seinem Amtsantritt vor drei Jahren.

00:27
 

Großbritannien will mehr Geld für Abwehr von Flüchtlingen ausgeben: Angesichts des massenhaften Versuchs von Flüchtlingen, aus Frankreich durch den Ärmelkanal-Tunnel nach Großbritannien zu gelangen, will die Regierung in London zusätzliche Millionen für Sicherheitsmaßnahmen ausgeben.Die britische Innenministerin Theresa May kündigte am Dienstag nach einem Treffen mit ihrem französischen Kollegen Bernard Cazeneuve in London an, sieben Millionen Pfund (zehn Millionen Euro) zusätzlich für die Grenzsicherung bereitzustellen. Zuvor hatte die britische Regierung bereits 15 Millionen Pfund für die Maßnahmen am Eurotunnel zugesagt. Allein in der Nacht zum Dienstag hatten insgesamt knapp 2.000 Flüchtlinge versucht, zu dem Tunnel unter dem Ärmelkanal vorzudringen. Ein Eurotunnel-Sprecher teilte mit, dass sein Unternehmen sein gesamtes Sicherheitspersonal habe einsetzen müssen und auch die Polizei im Einsatz gewesen sei. Demnach führten die Vorfälle zu Verspätungen im Zugverkehr im Eurotunnel.

23:47
 

IS-Anhänger plante Terroranschlag am Strand von Florida

US-Ermittler haben offensichtlich einen Terroranschlag am Strand von Florida durch einen Anhänger der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) vereitelt. Das FBI war im April auf den 23-Jährigen aufmerksam geworden, weil er extremistische Äußerungen auf Facebook verbreitete und dort auch Werbung für den IS machte. Nach Angaben des Justizministeriums vom Dienstag wollte er eine in einem Rucksack versteckte Nagelbombe an einem öffentlichen Strand in Key West verbuddeln und sie per Handy aus der Ferne zünden. Er soll auch zwei Sturmgewehre gekauft und versucht haben, an Handgranaten zu kommen. Ein weiterer IS-Anhänger wurde am Dienstag in Georgia zu 15 Jahren Haft verurteilt. Er hatte seit mehr als einem Jahr geplant, sich der Terrormiliz anzuschließen. Er war vergangenen Oktober am Flughafen von Atlanta mit einem Flugticket mit Ziel Türkei festgenommen worden.

23:35
 

Twitter steigert dank sprudelnder Werbeeinnahmen den Umsatz

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat sich im Frühjahr besser geschlagen als erwartet. Die Bemühungen, die Werbeeinnahmen zu steigern, hätten sich ausgezahlt, teilte das US-Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mit. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 61 Prozent auf 502 Millionen Dollar. Ohne Sonderposten verdiente Twitter sieben Cent pro Aktie. Analysten hatten im Schnitt mit 481 Millionen Dollar Umsatz und vier Cent Gewinn pro Anteilsschein gerechnet. Für das dritte Quartal sagte Twitter einen weiteren Umsatzanstieg voraus. Die Aktie stieg nachbörslich um mehr als zehn Prozent.

22:59
 

Leiche von Bobbi Kristina freigegeben

Die Gerichtsmedizin hat die Autopsie an der Sonntag im Alter von 22 Jahren verstorbenen Tochter von Whitney Houston abgeschlossen. Es gab keine Anzeichen für einen Mord. Die Leiche wurde von einem Bestattungsunternehmen abgeholt, der geplanten Beisetzung neben dem Grab ihrer Mutter in der “Fairview Cemetery” (New Jersey) steht nichts mehr im Wege. Die Trauerfeier für Bobbi Kristina ist für Samstag in der St. James Methodist Church im US-Staat Georgia angesetzt.

22:21
 

Weltweite Entrüstung: Zahnarzt aus Minnesota tötet König der Löwen

Groß war der Schock in Zimbabwe als diesen Monat der gehäutete Kadaver eines Löwen außerhalb eines Nationalparks gefunden worden war. Bald stellte sich heraus: Es handelte sich um “Cecil”, einer der berühmtesten und populärsten Löwen des Afrikastaates. Der 13 Jahre alte, majestätische Löwe war der “Star” des Hwange-Nationalparks. Jetzt sorgte die Enttarnung des Jägers für einen Sturm der Entrüstung rund um die Welt: Ausgeforscht als Löwen-Killer wurde der Amerikaner Walter Palmer (55), ein Zahnarzt aus Minneapolis. Er hatte die Raubkatze mit Pfeil und Bogen erlegt, bezahlte 54.000 Dollar für die Großwildjagd. Der Tod des Löwen ist ein Verbrechen: Die geschützte Raubkatze war von örtlichen “Guides" aus dem Tierpark gelockt und dann von dem Touristen getötet worden. Gegen zwei Führer laufen in Zimbabwe Ermittlungen. Die Behörden dort wollen auch den Amerikaner einvernehmen. “Ich bedaure den Vorfall”, sagte Palmer in einem Statement, verfasst von einer PR-Firma. Er beteuerte, nicht gewusst zu haben, wie beliebt und berühmt der Löwe war. Er hätte sich auf seine Guides verlassen, hieß es weiter. Eine Wutwelle schwappt nach der Enthüllung in der Zeitung “Daily Telegraph” rund um die Welt. In einem Shitstorm auf Twitter wurde der Jäger zum Gejagten. Die Praxis in Minneapolis wurde Dienstag geschlossen, der Zahnarzt ist untergetaucht. Palmer war bereits in Minnesota wegen Wilderei angezeigt worden, als er einen Bären tötete. Im Internet gibt es Fotos, wo er bei weiteren Jagdausflügen nach Afrika mit einem getöteten Leoparden posiert.

22:15
 

Teenager tötete Achtjährige und warf Leiche in Recycling-Tonne: Ein unfassbarer Mordfall in Kalifornien schockiert: Die Leiche der vermissten achtjährigen Maddy Middleton war in einer Mülltonne auf einem Grundstück in Santa Cruz (US-Staat Kalifornien) gefunden wurden. Rasch überführte die Kripo den Täter: Ein 15-Jähriger Teeanger soll das Mädchen in seine Wohnung gelockt und getötet haben. Die Leiche entsorgte er in dem Recycling-Container. Es gebe Beweise, die den Buben des Mordes überführen würden. Er wurde verhaftet. Der Killer und das Opfer kannten sich: Sie lebten beide im gleichen Appartement-Komplex. “Deshalb hat sie ihm wohl vertraut”, sagte Polizeichef Kevin Vogel. Maddy war seit Sonntag abgängig. Jetzt soll eine Autopsie klären, wie sie getötet wurde. Auch das Motiv ist noch unklar.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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