Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

 



3:55 Uhr: US-Studenten rauchen eher Marihuana als Tabak

Marihuana ist bei den Studenten an den US-Colleges einer Studie zufolge erstmals beliebter als Zigaretten. In einer Befragung der University of Michigan unter mehr als 1.000 Studenten antworteten 20,8 Prozent, sie hätten in den zurückliegenden 30 Tagen "Pot", also Marihuana, geraucht. Zigaretten hatten demnach nur 12,9 Prozent geraucht. Spitzenreiter unter den legalen und illegalen Drogen bleibt aber Alkohol: Da antworteten 63,1 Prozent mit "ja". 42,6 Prozent sagten sogar, sie seien mindestens einmal in dem Zeitraum betrunken gewesen.

3:18 Uhr: Drama in Mississippi: Bub (4) aus Brunnenschacht gerettet! Das Kind war gemeinsam mit seinem Hund Montagabend in den sieben Meter tiefen Schacht gestürzt. Seine Hilferufe wurden gehört und Retter konnten ihn bei einer dramatischen Bergung mit einem Seil nach einer Stunde befreien. Auch der Hund wurde geborgen. Das Kind war nach dem Riesenschreck mit glimpflichen Ausgang mit seinen Eltern wiedervereint worden.

 

 

3:08 Uhr: Japans Wirtschaft schrumpfte nicht so stark wie erwartet
Die japanische Wirtschaft ist im zweiten Quartal nicht so stark geschrumpft wie erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt sank in den Monaten April bis Juni mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 1,2 Prozent, wie die Regierung am Dienstag in Tokio mitteilte. Es sind revidierte Daten, die erste Schätzung lag bei einem Minus von 1,6 Prozent. Marktteilnehmer hatten damit gerechnet, dass die endgültigen Daten einen Rückgang um 1,8 Prozent ausweisen würden. Sorgen bereiten dürfte allerdings, dass die Investitionsausgaben zum Vorquartal um 0,9 Prozent zurückgingen. Das trübt den Konjunkturausblick für die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Belastend dürfte sich im laufenden Quartal zudem die Abkühlung in China auswirken.

2:15 Uhr: Schmuggler mit elf lebenden Leguanen in Rucksack ertappt! Weil er elf geschützte Leguane in seinem Rucksack von den Galapagos-Inseln schmuggeln wollte, haben die ecuadorianischen Behörden einen Mexikaner festgenommen. Der mutmaßliche Schmuggler habe neun lebende Meerechsen und zwei Landleguane in seinem Rucksack transportiert, teilte das Umweltministerium am Montag in Quito mit. Die Reptilien habe er anscheinend mithilfe von anderen als Touristen getarnten Ausländern ins ostafrikanische Uganda bringen wollen. Nach seiner Festnahme in Puerto Ayora sollte der Mexikaner in ein Gefängnis auf dem Festland im südwestecuadorianischen Guayaquil gebracht werden.

 

 

1:32 Uhr: Gedenken an toten Aylan auch in Marokko
Auch in Marokko haben Künstler am Montag an den dreijährigen syrischen Flüchtling Aylan Kurdi erinnert, der an einem türkischen Strand tot aufgefunden wurde. Am Strand der marokkanischen Hauptstadt Rabat stellten zahlreiche Menschen selbst die Szene nach, die als Foto um die Welt ging: Sie legten sich wie der tote Aylan in den Sand. Aylan war am vergangenen Mittwoch neben seiner Mutter Rihana, seinem vierjährigen Bruder Galip und neun weiteren Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen, als ihr Schlauchboot kenterte. An der Gedenkveranstaltung am Montag am Strand von Rabat nahmen etwa 30 Menschen teil. Vor Badenden und Spaziergängern stellten sie die Szene nach, wie der leblose Ailan am Strand gefunden wurde. Ebenso wie der kleine Bub trugen sie ein rotes T-Shirt und eine blaue Hose und legten sich auf dem Bauch in den Sand.

 

 

1:13 Uhr: EU-Skeptiker bescherten britischem Premier Abstimmungsniederlage
Bei einer Parlamentsabstimmung über das geplante Referendum zu Großbritanniens Verbleib in der EU hat Premierminister David Cameron eine Niederlage erlitten. Er scheiterte am Montagabend im Unterhaus mit dem Plan, die Regelung zu lockern, die Ministern 28 Tage vor Volksabstimmungen Ankündigungen zu Finanzierungen oder anderen Belangen verbietet, die den Ausgang des Referendums beeinflussen könnten. 285 Abgeordnete stimmten für Camerons Vorhaben, 312 allerdings dagegen. Es war die erste Abstimmungsniederlage des Premierministers seit dem Sieg seiner Tories bei der Parlamentswahl im Mai. Cameron verfügt im House of Commons über eine Mehrheit von 16 Sitzen. Die Abstimmung am Montag machte ihm erneut deutlich, dass in den eigenen Reihen einige Europaskeptiker sitzen. Sie stimmten mit Abgeordneten der oppositionellen Labour-Partei und der Schottischen Nationalpartei (SNP) gegen Camerons Vorhaben.

 

 

0:32 Uhr: Obama unterzeichnete Verordnung für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
US-Präsident Barack Obama hat am Montag eine Verordnung unterzeichnet, wonach Mitarbeiter staatlicher Unternehmen im Krankheitsfall für bis zu sieben Tage im Jahr eine Lohnfortzahlung erhalten sollen. Die Maßnahme, die voraussichtlich 300.000 Menschen betrifft, soll für Arbeitsverträge gelten, die ab dem Jahr 2017 abgeschlossen werden. Danach erwerben staatliche Angestellte mit je 30 gearbeiteten Stunden das Recht auf eine Lohnfortzahlung für jeweils eine Stunde krankheitsbedingter Abwesenheit. Obama unterzeichnete die Verordnung am Labor Day, dem Tag der Arbeit in den USA, als er zu einer Gewerkschaftsveranstaltung in Boston flog. In seiner anschließenden Rede sagte er, es gebe Eltern, die zwischen der Arbeit und der Betreuung ihres kranken Kindes wählen müssten. "Das ist für niemanden gut", sagte er.

 

 

23:55 Uhr: Geflohene Migranten auf ungarischer Autobahn gaben auf
Die aus einem ungarischen Auffanglager geflohenen Flüchtlinge haben offenbar aufgegeben. Rund 130 Migranten, die am Montagabend auf der Autobahn M5 Richtung Budapest marschiert waren, bestiegen laut dem Sender Hir.TV Busse, die sie zurück in die Sammelstelle in Röszke nahe der serbischen Grenze brachten. Die Flüchtlinge hatte zunächst gehofft, Busse würden sie zur österreichischen Grenze bringen, wie es bereits in der Nacht auf Samstag geschehen war. Die ungarische Polizei habe die Menschen mittels Dolmetscher darüber informiert, dass sie eine Straftat begehen würden, wenn sie die Registrierung verweigern und die Sammelstelle verlassen, was auch eine Ausweisung aus Ungarn zur Folge haben könne, berichtete Hir.TV.

23:25 Uhr: Syriza und Nea Dimokratia in Griechenland fast gleichauf! Rund zwei Wochen vor der Parlamentswahl in Griechenland hat die linke Syriza-Partei nur noch einen hauchdünnen Vorsprung in den Umfragen. Laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage führt sie zwar mit 27 Prozent in der Gunst Wähler. Die konservative Partei Nea Dimoktratia ist ihr aber mit 26,5 Prozent dicht auf den Fersen. Die Befragung wurde von dem Institut Pulse für die Internetpublikation bankingnews.gr vorgenommen. Das Ergebnis deckt sich mit anderen Umfragen der jüngsten Zeit. Einige sahen Syriza knapp in Front, andere die Neue Demokratie. Angesichts dieses Kopf-an-Kopf-Rennen ist der Ausgang der Wahl kaum vorherzusagen.

22:55 Uhr: Ex-Taliban-Geisel: Obskure Anklage gegen Bowe Bergdahl
Das Pentagon greift bei der Anklage gegen den in Taliban-Haft geratenen “Deserteur” Bowe Bergdahl auf einen obskuren Paragrafen des Militärgesetzes zurück, der seit dem zweiten Weltkrieg kaum mehr angewandt wurde. Der Soldat, der sich 2009 unerlaubt von seinem Posten in Afghanistan entfernte und in Taliban-Geiselhaft geriet, muss sich wegen “schlechtem Benehmen vor dem Feind” verantworten. So obskur der Paragraf klingt: Bei einer Verurteilung droht Bergdahl lebenslange Haft. Der US-Soldat kam 2014 nach einem umstrittenen Gefangenenaustausch frei, nachdem fünf Taliban-Führer aus dem Terrorlager in Guantanamo Bay freigelassen worden waren. 

22:33 Uhr: Ganz wie “Daddy”: North West putzig mit dicker Goldkette
Die Tochter von Reality-TV-Star Kim Kardashian und Star-Rapper Kanye West wird neuerdings offenbar ganz im Stil ihres Vaters eingekleidet. Die Kleine spazierte vor einem Besuch des Spielzeug-Megastores “Toys ´R´ Us” am New Yorker Times Square aus einem Gebäude – mit grauem übergroßen Sweater übergestreift und einer dicken Goldkette um den Hals. North sah nicht nur drollig aus, sie zeigte sich beim Ausgang mit ihrer Mutter auch in allerbester Laune.

22:18 Uhr: Gewaltwelle in New York: Anwalt des Gouverneurs in Kopf geschossen
Ein Anwalt des Gouverneurs des US-Staates New York, Andrew Cuomo, wurde in den frühen Morgenstunden durch einen Schuss in den Kopf in Brooklyn lebensgefährlich verletzt. Ärzte kämpften am Montag im Kings County Hospital um das Leben von Carey Gabay (43). Der Zustand des Advokaten sei “ernst”, so Ätzte. Gabay wurde um 3:40 Uhr nahe des Prospect Park (Brooklyn) niedergeschossen. Der Gewalttat soll ein Streit vorausgegangen sein, doch das Opfer wäre nur ein Zeuge der Konfrontation gewesen, so Zeugen zur “New York Times”. Der Harvard-Absolvent hatte davor mit seiner Familie ein karibisches Straßenfest besucht. Die Polizei leitete eine Großfahndung nach dem Schützen ein. Nach Jahren des Rückgangs von Gewaltverbrechen verzeichnet der Big Apple – wie auch viele andere US-Metropolen – in diesem Jahr einen Anstieg bei Verbrechen. Die Mordrate in New York stieg 2015 um zehn Prozent.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten