Sonderthema:
Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

04:02
 

Geheimpapiere zu Drohnenkrieg: Snowden lobt Akt der Zivilcourage

Der NSA-Enthüller Edward Snowden hat dem anonymen Whistleblower, der Geheimdokumente über die umstrittenen Drohnenangriffe der US-Regierung veröffentlicht hat, Respekt gezollt. Es handle sich um "die wichtigste die nationale Sicherheit betreffende Geschichte des Jahres", erklärte Snowden per Kurznachrichtendienst Twitter am Donnerstagabend. Die Enthüllung lobte der bekannte US-Whistleblower, der selbst nach der Veröffentlichung streng geheimer Dokumente des US-Geheimdienstes NSA im Exil in Russland lebt, als "einen erstaunlichen Akt von Zivilcourage", mit dem eine "entsetzliche Lüge zerschmettert" werde. Das Internetportal "The Intercept" hatte am Donnerstag neue Geheimdokumente eines anonymen Enthüllers aus US-amerikanischen Sicherheitskreisen veröffentlicht. Die Unterlagen legen Details offen, wie die tödlichen Attacken durch US-Drohnen ablaufen und welche Schwächen das von Menschenrechtlern kritisierte Programm hat.

03:00
 

Netanyahu zu Treffen mit Palästinenserpräsident Abbas bereit

Angesichts der Welle der Gewalt ist der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu zu einem Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas bereit. Er würde sich auch mit arabischen Führern treffen, um die Gewalt zu stoppen, sagte Netanyahu am Donnerstag. Zudem bestätigte der israelische Regierungschef, dass die USA angeboten hätten, Gespräche in Jordanien zu vermitteln. Netanyahu erklärte, er sei völlig offen für ein solches Treffen mit Abbas und arabischen Spitzenpolitikern. "Ich denke, es ist unter Umständen sinnvoll, weil es die Welle der Aufstachelung stoppen könnte."

02:34
 

Belgische Touristin nach Sturz in Geysir in Chile gestorben

In Chile ist ein belgische Touristin nach einem Sturz in eine siedendheiße Naturquelle gestorben. Die 68-Jährige erlag ihren Verletzungen am Donnerstag in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Santiago, wie Krankenhausvertreter mitteilten. Die Frau war in einen Geysir in der Region Antofagasta im Norden des Landes gestürzt, dabei waren 80 Prozent ihrer Haut verbrannt. Die Touristin war nach Angaben der örtlichen Polizei rückwärts in das heiße Wasser gestürzt, als sie versuchte, ein Foto zu schießen. Sie war in Begleitung ihres Mannes unterwegs. Die Geysire von Tatio in der Region von Antofagasta liegen auf einer Höhe von über 4.000 Metern und sind ein beliebtes Ziel für tausende Touristen jedes Jahr.

01:28
 

"Argo": Kanadas "Held von Teheran" Ken Taylor gestorben

Der frühere kanadische Botschafter im Iran, Ken Taylor, ist tot. Das berichtete der kanadische TV-Sender CBC News an Donnerstag unter Berufung auf einen Sohn des Ex-Diplomaten, der an Krebs erkrankt war. Taylor war bekannt geworden, als er 1979 sechs Bediensteten der US-Botschaft in Teheran Schutz gewährte und ihnen in einer Undercover-Aktion die Ausreise mit kanadischen Pässen ermöglichte. Die Geheimoperation mithilfe des CIA war zweimal verfilmt worden, zuletzt 2012 von Ben Affleck unter dem Titel "Argo". Premierminister Stephen Harper würdigte den Diplomaten, der 81 Jahre alt wurde. "Ken Taylor gehörte zum Besten, was der Auswärtige Dienst Kanadas zu bieten hatte", sagte er in einem Statement. Taylor habe sein eigenes Leben riskiert, um die Gruppe von Amerikanern in Sicherheit zu bringen. Die sechs US-Bürger waren aus der Botschaft ihres Landes geflüchtet, nachdem sie von iranischen Demonstranten gestürmt worden war. Der Rest des Personals war damals in Geiselhaft genommen worden.

00:57
 

EU-Gipfel-Einigung auf Aktionsplan mit Türkei

Der EU-Gipfel hat sich Freitag kurz nach Mitternacht auf einen Aktionsplan mit der Türkei zur Eindämmung der Flüchtlingsströme nach Europa geeinigt. EU-Ratsvorsitzender Donald Tusk erklärte nach dem Treffen der Staats- und Regierungschefs, der Türkei sei für eine bessere Grenzsicherung eine Beschleunigung des Visa-Liberalisierungsprozesses angeboten worden und auch "sehr viel Geld". EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker betonte, bei der Visa-Liberalisierung werde die Union nicht von ihren Grundkriterien abweichen. "Es gibt jetzt keine anderen Kriterien für die Türkei". Die Fortschritte würden im Frühjahr 2016 bewertet.

00:10
 

Palästinenser rufen zu "Freitag der Revolution" auf

Nach einem Tag relativer Ruhe in Israel und den Palästinensergebieten haben die palästinensischen Organisationen zu einem "Freitag der Revolution" aufgerufen. Im israelisch besetzten Westjordanland und im Gazastreifen waren im Anschluss an das muslimische Freitagsgebet Demonstrationen vorgesehen. US-Außenminister John Kerry reist angesichts der jüngsten Eskalation der Gewalt zwischen Israel und den Palästinensern in den kommenden Tagen in den Nahen Osten. Die israelische Polizei kündigte am Donnerstagabend an, zum Freitagsgebet auf dem Jerusalemer Tempelberg würden aus Sicherheitsgründen nur Männer im Alter von über 40 Jahren zugelassen. Der Tempelberg ist das wichtigste Heiligtum im Judentum und nach Mekka und Medina das drittwichtigste Heiligtum im Islam. Nach Angaben der israelischen Armee werden am Sonntag 300 Soldaten die in Jerusalem stationierte Polizei verstärken. Schon am Donnerstag zeigten die israelischen Sicherheitskräfte in der zwischen Israelis und Palästinensern umstrittenen Stadt massive Präsenz. Mit Gewehren bewaffnete Polizisten und Grenz-Einsatzkräfte kontrollierten Plätze, Kreuzungen und Straßen und patrouillierten an Stellen, wo sie sonst nicht zu sehen waren.

23:41
 

Israel erwartet höchste Zahl jüdischer Einwanderer seit zehn Jahren

Israel rechnet in diesem Jahr mit mehr als 30.000 jüdischen Einwanderern und damit mit der höchsten Zahl seit zehn Jahren. Wie die Parlamentskommission für Einwanderung unter Berufung auf den israelischen Einwanderungsminister Seev Elkin am Donnerstag mitteilte, wird mit einem Anstieg bei den Einwandererzahlen um 16 Prozent gegenüber 2014 gerechnet. Die meisten Neuankömmlinge sollen wie im Vorjahr aus Frankreich kommen, allein von dort werden 7.500 jüdische Einwanderer erwartet. Frankreich hatte im vergangenen Jahr erstmals die höchste Zahl an jüdischen Einwanderern in Israel gestellt. Angesichts eines zunehmenden Antisemitismus in Europa wirbt die israelische Regierung massiv um Einwanderer in Frankreich. Nach den Zahlen des Ministeriums werden im Jahr 2015 zudem 7.100 Juden aus der Ukraine als Neuankömmlinge erwartet, was einem Anstieg um 250 Prozent binnen zwei Jahren entspricht. 6.300 sollen aus Russland und 2.900 aus den USA kommen.

23:15
 

US-Haushaltsdefizit fällt auf niedrigsten Stand seit acht Jahren

Das Haushaltsdefizit der USA ist auf den niedrigsten Stand seit acht Jahren gefallen. Wie das Finanzministerium in Washington am Donnerstag mitteilte, lag der Fehlbetrag im Ende September abgelaufenen Haushaltsjahr 2015 bei 439 Milliarden Dollar (385 Milliarden Euro). Das entspricht 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts So gering war das US-Defizit zuletzt im Fiskaljahr 2007. Anschließend riss die Wirtschafts- und Finanzkrise große Löcher in den Staatshaushalt, der Fehlbetrag wuchs auf 1,4 Billionen Dollar im Jahr 2009 an. Einen ausgeglichenen Haushalt hatten die USA zuletzt Ende der 1990er-Jahre unter Präsident Bill Clinton, dessen Regierung sogar Überschüsse erwirtschaftete. Im vergangenen Haushaltsjahr spülte die konjunkturelle Erholung nach Angaben des Finanzministeriums zusätzliche Steuererträge in die US-Staatskasse. Die Staatseinnahmen stiegen auf ein Rekordniveau, die Staatsausgaben wuchsen etwas langsamer, erreichten aber ebenfalls einen historischen Höchststand.

22:58
 

Nachbarn verwechselten an Zaun hängende Leiche mit Halloween-Dekoration

Die Leiche von Rebecca Cade war im Ort Chillicothe (Ohio) von einem Mann entdeckt wurden, der seinen Hund nach draußen führte. Das Opfer hing an einem Zaun, das Gesicht war bis zur Unkenntlichkeit grässlich entstellt. Nachbarn in dem Bezirk hatten das Opfer schon vorher gesehen, doch sie dachten an eine besonders schaurige Installation für das Geisterfest Halloween. Der Lebensgefährte der Frau, Donnie Cochenour Jr., wurde wegen Mordes angeklagt.

22:30
 

Hoffnung für Lamar Odom? Kardashian-Ex bewegt Hand und Augenlider…

Bei dem im medizinischen Koma liegenden ehemaligen Basketballstar und Ex-Partner von Reality-Star Khloe Kardashian sind im Spital in Las Vegas erste Lebenszeichen festzustellen: Bei einem Besuch hätte er leicht die Hand von Kim Kardashian bedrückt, auch seine Augenlieder hätten geflattert. Lamar Odom war nach einer Viagra-Party in einem Bordell nach Drogenexzessen ohnmächtig geworden. Im Spital wurden Hirnschäden und ein Versagen der Leber festgestellt. Der Sportler soll nach einem Streit über die Reality-Serie “Keeping up with the Kardashians” ausgerastet sein. Er gab binnen vier Tagen 75.000 Dollar aus bei den wilden Feten in dem Lusthaus “Love Ranch”.

22:15
 

Geheime Drohnen-Akten: Bis zu 90 Prozent der Opfer sind Unschuldige

Dramatische Enthüllungen platzen in die Diskussion um Amerikas umstrittenen Drohnenkrieg gegen Terror-Ziele. Die Aufdecker-Plattform “The Intercept” veröffentlichte nun geheime, schockierende Akten: Demnach kamen bei US-Drohnenschlägen in Afghanistan zwischen Jänner 2012 und Februar 2013 über 200 Menschen ums Leben, davon handelte es sich bei nur 35 Todesopfern um die zum Abschuss freigegebenen Ziele. In einem Zeitrahmen von fünf Monaten kamen sogar 90 Prozent Unschuldige ums Leben, so der Report. Es ist nur eine Enthüllung einer opulenten Serie an Artikeln unter dem Schlagwort “The Drone Papers”: Die Website rollte Exzerpte der Unterlagen in acht Kapiteln aus, beschrieben werden interne Vorgänge bei der Erstellung der “Kill-Listen”, die genaue Kommandokette, Codewörter beim geheimen Drohnenkrieg, der Luftkrieg eines Sonderkommandos in Somalia, eine Terroristenjagd am Hindukusch, interne Pentagon-Untersuchungen über die Verfehlungen beim Drohnenkrieg, die Ausschaltung eines somalischen Verdächtigen und Einsätze in Afrika. Die Unterlagen stammen offenbar von einem internen Informanten. Der “Whistleblower” (Aufdecker) wird bereits als “neuer Snowden” bezeichnet.

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