Sonderthema:
Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

03:45
 

Bei dritter Republikaner-TV-Debatte fliegen wieder die Fetzen

Die zehn bestplatzierten Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur in den USA haben sich am Mittwoch (Ortszeit) eine dritte Fernsehdebatte geliefert. Dabei wurde vor allem mit Spannung erwartet, wie sich der frühere Neurochirurg Ben Carson schlagen würde. Er hatte in einer Umfrage von Dienstag erstmals den bisher führenden provokanten Milliardär Donald Trump überflügelt. Trump wurde gleich zu Beginn der Debatte in der Universität von Colarado in Boulder, die vom Sender CNBC ausgetragen wurde, von seinen Mitbewerbern angegriffen. "Wir sind dabei, jemanden auszuwählen, der nicht fähig ist, diese Arbeit zu machen", sagte etwa John Kasich, Gouverneur von Ohio. Kritisiert wurden auch seine als unrealistisch verurteilten drastischen Steuersenkungspläne sowie sein Vorschlag, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen. Doch auch Carson hatte Mühe, seinen Vorschlag eines einheitlichen Steuersatzes von zehn Prozent zu verteidigen. Zu den weiteren Teilnehmern der zweistündigen Debatte über Wirtschaftsthemen gehörten auch Jeb Bush, Ted Cruz und als einzige Frau Carly Fiorina. Die Präsidentschaftswahl findet im November 2016 statt. US-Präsident Barack Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten. Beide Parteien bestimmen ab Anfang kommenden Jahres in Vorwahlen ihre Kandidaten. Bei den Demokraten gilt die frühere Außenministerin Hillary Clinton als Favoritin für die Kandidatur.

03:06
 

US-Repräsentantenhaus verabschiedete Zwei-Jahres-Haushalt

Das US-Repräsentantenhaus hat einen Zwei-Jahres-Haushalt verabschiedet, der die Gefahr einer erneuten Blockade während der restlichen Amtszeit von US-Präsident Barack Obama bannt. Der Haushaltskompromiss, auf den sich die republikanische Mehrheit im US-Kongress in der Nacht zu Dienstag mit dem Weißen Haus geeinigt hatte, wurde am Mittwoch mit den Stimmen der Demokraten sowie von fast 80 moderaten Republikanern verabschiedet. 167 Republikaner stimmten dagegen. Der Haushalt läuft bis zum 30. September 2017. Wenn auch der Senat wie erwartet dem Haushaltsentwurf zustimmt, ist zumindest bis zur Präsidentschaftswahl ein erneuter Haushaltsstreit gebannt. Der Entwurf war von dem scheidenden republikanischen Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, John Boehner, in wochenlangen geheimen Gesprächen ausgehandelt worden. Der Gesetzestext erhöht die Staatsausgaben um 80 Milliarden Dollar (72 Mrd. Euro) und hebt die Schuldenobergrenze an. Das US-Finanzministerium hatte dem Kongress dafür eine Frist bis zum kommenden Dienstag gesetzt.

02:21
 

Bond kämpft gegen "Spectre": Craig und Waltz in 007-Höchstform

Kann man heute einen James-Bond-Film aus den 60er, 70er oder auch 80er-Jahren halbwegs ernst nehmen? Die Macho-Sprüche sind nicht mehr lustig. Die hilflosen Frauen sind nicht mehr sexy. Das Agenten-Spielzeug ist nicht mehr cool. James Bond hätte in der Mottenkiste landen können. Aber dann kam Daniel Craig. Er rettete nicht nur die Welt, wie es sich für Bond gehört, sondern auch die Marke 007. Nach dem Megaerfolg von "Skyfall" vor drei Jahren musste das Team nachlegen. Mit "Spectre" hat es geliefert. "Man weiß, was man bekommt, aber es ist jedes Mal ein bisschen anders", erklärte Ben Whishaw, der seit "Skyfall" den MI6-eigenen Nerd und Bastler spielt, das Erfolgsrezept. Seit mit "Casino Royale" 2006 buchstäblich eine neue Bond-Zeitrechnung angefangen hat, bekommen die Zuschauer nicht mehr nur Verfolgungsjagden, schöne Frauen und Schurken, die am Ende verlieren. Auch Bonds Vergangenheit ist inzwischen ein zentrales Erzählelement.

01:41
 

Flüchtlinge: Zäune sind laut "Amnesty" die falscheste Antwort

Der Generalsekretär von Amnesty Österreich, Heinz Patzelt, hat seine Kritik an Grenzzäunen im Zuge der Flüchtlingskrise in der ZiB 24 des ORF wiederholt. Zäune seien "die falscheste Antwort" und ein "gefährliches und populistisches" Signal an die, "die Angst haben und hoffentlich nicht auch an die, die Angst machen". Sollte der Zaun bei Spielfeld an der Grenze zu Slowenien gebaut werden, "wäre dies der allererste Grenzzaun innerhalb der EU", der EU-Prinzipien wie etwa der Reisefreiheit widersprechen würde, kritisierte Patzelt. Außerdem werde, wer Zäune baut, bereit sein müssen, sie zu verteidigen: "Zäune haben am Ende Soldaten mit Schusswaffen". Er glaube nicht, dass die österreichische Regierung das haben will, so der Amnesty-Generalsekretär.

00:57
 

Zwei US-Astronauten begannen Außeneinsatz an Raumstation ISS

Erfolgreicher Außeneinsatz zweier US-Astronauten an der Internationalen Raumstation ISS: Scott Kelly und Kjell Lindgren hätten am Mittwoch in ihren Raumanzügen mehr als sieben Stunden lang unter anderem Instrumente montiert und Teile des Roboterarms eingefettet, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Weil alles etwas länger gedauert hätte als geplant, seinen ein paar kleinere Aufgaben verschoben worden. Alles Wichtige sei aber erledigt worden. Für Kelly und Lindgren war es der erste Einsatz im freien Weltraum. Bereits am 6. November steht ihr nächster Außeneinsatz an. Dann sollen sie unter anderem am Kühlungssystem arbeiten. Auf der ISS rund 400 Kilometer über der Erde arbeiten derzeit drei Russen, zwei Amerikaner und ein Japaner.

00:11
 

Fed setzt Zinserhöhung im Dezember auf die Agenda

Nach langem Zögern fasst die US-Notenbank Fed die erste Zinserhöhung seit fast zehn Jahren doch noch für 2015 ins Auge. Sie hielt am Mittwoch zwar am Nullzins fest. Die US-Währungshüter überraschten die internationalen Finanzmärkte aber mit der Botschaft, dass sie eine geldpolitische Straffung noch im Dezember prüfen wollen. Die ausdrückliche Erwähnung der nächsten Sitzung gilt als Signal, dass die Fed bei der Abkehr vom historisch niedrigen Zins nicht mehr allzu lange warten möchte. Zuletzt hatte sich immer stärker der Eindruck festgesetzt, dass Notenbankchefin Janet Yellen nach dem Börsenbeben in China und wegen der mauen Aussichten für die Weltkonjunktur erst nächstes Jahr handeln würde. An der Wall Street, die seit Jahren vom billigen Geld der Fed profitiert, drückte die Botschaft der Währungshüter vorübergehend auf die Stimmung.

23:26
 

Raumsonde "Cassini" in den Wasserdampf von Saturn-Mond abgetaucht

Spektakuläres Manöver einer NASA-Raumsonde: So tief wie nie zuvor sollte die Sonde "Cassini" am Mittwochnachmittag in den Wasserdampf und die Eispartikelwolken des Saturn-Mondes Enceladus hineintauchen. Die Mission sei planmäßig gestartet, sagte ein NASA-Sprecher. Ob alles nach Plan gelaufen sei, werde sich jedoch erst in einigen Stunden herausstellen, wenn es wieder Funkverbindung gibt. "Cassini" war vor rund zwei Wochen schon einmal näher an Enceladus vorbeigeflogen, aber den Wassereiswolken am Südpol ist sie noch nie so nahe gekommen, weswegen die US-Raumfahrtbehörde NASA von einem "historischen Vorbeiflug" spricht. Die Sonde soll sich dem Saturnmond auf rund 50 Kilometer nähern und dabei verschiedene Messungen vornehmen und Fotos machen.

23:05
 

Enthüllung: Sieht so Apples “iCar” aus?

Die Tech-Website “Re/Code” hat jetzt alle bisher durchgesickerten Details über das neue Apple-Wunderauto zusammengetragenen und in einer faszinierenden Grafik verarbeitet: Zu sehen ist in der transparenten 3D-Zeichnung auch erstmals das Wageninnere. Verzeichnet sind die Positionen der Steuerkonsole (angeblich zugeliefert von der Firma Bosch), der Chips für die Elektronik des selbstfahrenden Wagens (von Nvidia, Qualcomm, Samsung) oder der Kamera vorne zum Erfassen der Straße (Mobileye, Valeo). Illustriert ist die Form der Karosserie (Delphi, Renovo Motors). Das beim Geheimprojekt “Titan” von Apple entwickelte, selbstfahrende Elektroauto soll 2019 präsentiert werden – als Konkurrenz für Tesla und deutsche Autobauer wie BMW und Daimler.

22:40
 

Reste von Monsterhurrikan “Patricia” sorgen für Chaos an US-Ostküste

Heftige Regengüsse und Windböen bis 95 km/h ziehen über die Metropolen Washington DC, New York und Boston. Meteorologen warnten vor Überschwemmungen, Sturmfluten an den Küsten mit drei Meter hohen Wellenbrechern und Schäden durch starke Winde. Auch ein Chaos an den Airports wurde erwartet. Die Schlechtwetterfront – Überreste von Hurrikan “Patricia”, dem stärksten jemals gemessenen Zyklon in der westlichen Hemisphäre – erstreckte sich 1900 Kilometer lang über ein Dutzend US-Staaten. Patricia hatte Freitag mit Winden von 265 km/h die Pazifikküste Mexikos getroffen, wie durch ein Wunder gab es keine Toten.

22:04
 

Eheende auf Raten: Halle Berry reicht nochmals Scheidungspapiere ein

Der Versuch von Hollywood-Star Halle Berry, ihre Scheidung vom Franzosen Olivier Martinez vor der Unterhaltungspresse geheim zu halten, ging ordentlich in die Hosen: Zuerst reichte sie Dokumente unter den Pseudonym “Hal Maria” ein. Ihren Partner führte sie mit dem Phantasienamen “Oliver Martin” an. Sogar ihr Sohn hieß plötzlich Mac, statt Maceo. Klar natürlich: Das Gericht kannte die Dokumente nicht an. Ihr Ex nützte den Flop, um rasch seine Petition bei Gericht einzubringen und verschaffte sich einen kleinen Vorteil beim Tauziehen um die Millionen. Jetzt zog Berry mit neuen Dokumenten – diesmal mit echten Namen – nach. Der Rosenkrieg tobt.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

Autor: Herbert Bauernebel
Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.