Sonderthema:
Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

03:50
 

Belgien ruft höchste Terrorwarnstufe für Brüssel aus

Die belgischen Behörden haben für die Hauptstadtregion Brüssel die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Die ausgerufene Stufe 4 bedeutet "eine ernste und unmittelbare" Bedrohung, wie das nationale Krisenzentrum in der Nacht zu Samstag mitteilte. Den Bewohnern der Region wurde geraten, größere Menschenansammlungen wie etwa bei Konzerten oder anderen Veranstaltungen zu meiden. Vorangegangen sei eine "neue Beurteilung" der Lage. Die Hintergründe blieben zunächst unklar. Im Rest Belgiens gilt den Angaben zufolge weiterhin die Stufe 3, was einer "möglichen und wahrscheinlichen" Bedrohung entspricht.

02:48
 

US-Lehrerin ließ Schüler Propagandaplakate für IS-Terrormiliz malen

In einer fragwürdigen Aufgabe hat eine Lehrerin im US-Bundesstaat Utah ihre Schüler Propagandaplakate für Terrorgruppen wie den Islamischen Staat (IS) malen lassen. "Fertige ein Propagandaplakat für eine der Terrororganisationen an, die wir besprochen haben", heißt es im Text für den Geschichtsunterricht einer neunten Klasse an der High School in Salem. Die Poster sollen "ordentlich, farbig und professionell" sein. Auf einem beigefügten Informationsblatt wird den gut 60 Teenagern erklärt, warum junge Muslime dem IS beitreten. "IS bietet jungen Muslimen einen Zweck zu leben und zu sterben", heißt es darin. Im Irak und in Syrien würden sie als "Brüder und Schwestern" akzeptiert. Anders als Al-Kaida habe der IS auch eine starke finanzielle Basis und werde lange bestehen. Zudem präsentiere der IS sich im Internet attraktiver, anders als Al-Kaida mit deren "langweiligen Monologen".

02:13
 

VW-Skandal: VW reicht in den USA Rückruf-Plan ein

Volkswagen hat in den USA kurz vor Ablauf eines Ultimatums erste Vorschläge zur Bewältigung des Abgas-Skandals eingereicht. Der Autobauer habe einen Rückrufplan für die von der Affäre um manipulierte Messwerte bei Emissionstests betroffenen Fahrzeuge der Modelljahre 2009 bis 2015 mit 2,0-Liter-Motoren vorgelegt, teilte die kalifornische Umweltbehörde CARB in der Nacht auf Samstag mit. Details wurden zunächst nicht bekannt. Die Aufseher haben nun bis zu 20 Geschäftstage Zeit, die Vorschläge zu prüfen. Sie hatten den Wolfsburgern eine Frist gesetzt, die um Mitternacht (Ortszeit) ausgelaufen wäre. VW hat zum Zeitplan des Rückrufs bislang nur vage Angaben gemacht. Zuvor hatten CARB und die US-Umweltbehörde EPA am Freitag mitgeteilt, zusätzliche 75 000 Wagen des VW-Konzerns mit 3,0-Liter-Dieselmotoren wegen Manipulationsverdachts im Visier zu haben.

01:36
 

Pariser gedachten der Opfer eine Woche nach den Attentaten

Eine Woche nach den Anschlägen in Paris haben am Freitagabend die Einwohner der französischen Hauptstadt der 130 Opfer gedacht. Um 21.20 Uhr, der Uhrzeit des ersten Angriffs am Freitagabend vergangener Woche, fassten sich vor einem der attackierten Cafés im Osten der Innenstadt einige dutzend Menschen an der Hand und stimmten die Marseillaise an. In benachbarten Bars und Cafes erhoben Gäste ihre Gläser, um ihre Entschlossenheit zu demonstrieren, sich von der Angst nicht unterkriegen zu lassen. "Wir werden darauf trinken, am Leben zu sein", sagte der 22-jährige Student Tiphaine Carron in einer Bar nahe dem "Le Carillon" und dem Restaurant "Le Petit Cambodge", in denen die islamistischen Attentäter mehr als ein Dutzend Menschen ermordeten. Eine Freundin habe nicht zu dem Treffen kommen wollen, doch müsse "das Leben weitergehen", sagte Carron. Im Kurzbotschaftendienst Twitter wurde unter den Hashtags #jesuisenterrasse (Ich sitze auf der Terrasse) und #Tousaubistrot (Alle ins Bistrot) dazu aufgerufen, auch weiterhin auszugehen.

01:35
 

UN-Sicherheitsrat fordert "alle nötigen Maßnahmen" gegen IS-Miliz

Der UN-Sicherheitsrat hat am Freitagabend einstimmig eine Resolution verabschiedet, die alle Staaten auffordert, "alle nötigen Maßnahmen" im Kampf gegen die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu ergreifen. Die von Frankreich eingebrachte Resolution "fordert die dazu fähigen Staaten auf, alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen", um die Extremisten in Syrien und dem Irak zu bekämpfen. Dabei sollten das "internationale Recht und insbesondere die UN-Charta" eingehalten werden, heißt es in dem Text, der eine Woche nach den blutigen Anschlägen von Paris verabschiedet wurde.

01:07
 

Zwei Attentäter als Flüchtlinge über Griechenland eingereist

Zwei der Selbstmordattentäter von Paris sind nach Angaben der französischen Staatsanwaltschaft gemeinsam als Flüchtlinge über Griechenland in die Europäische Union gereist. Dies gehe aus einem Abgleich der Fingerabdrücke der beiden Leichen hervor, teilte die Justizbehörde am Freitag mit. Die Fingerabdrücke beider Männer seien am 3. Oktober bei der Ankunft in Griechenland registriert worden. Dabei handle es sich um zwei der drei Attentäter, die sich vor dem "Stade de France" während des Fußball-Länderspiels Frankreich gegen Deutschland in die Luft gesprengt hatten. Bei einem der Männer wurde ein syrischer Pass gefunden. Unklar war weiterhin, ob der Pass dem Mann gehört oder gestohlen war.

23:48
 

Kissinger führt US-Delegation bei Staatsakt für Helmut Schmidt an

Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger wird die offizielle Delegation der Vereinigten Staaten beim Staatsakt für den verstorbenen deutschen Altkanzler Helmut Schmidt anführen. Das teilte das Weiße Haus am Freitag in Washington mit. Außerdem werde der US-Botschafter in Deutschland, John Emerson, an der Trauerfeier am 23. November in Hamburg teilnehmen. Schmidt war am 10. November nach längerer Krankheit gestorben. Der SPD-Politiker war von 1974 bis 1982 Bundeskanzler. Kissinger, der von 1973 bis 1977 als US-Außenminister amtierte, hatte mit Schmidt eine langjährige Freundschaft gepflegt. In einem ARD-Interview hatte er Schmidt als "einen der größten deutschen Staatsmänner" bezeichnet. "Helmut war ein Vorbild. Die Welt wird ihn vermissen", sagte Kissinger.

23:47
 

Pfizer und Allergan kommen Mega-Fusion näher

Der Viagra-Hersteller Pfizer und der Botox-Produzent Allergan haben Insidern zufolge eine der letzten Hürden für eine Fusion zum weltgrößten Arzneimittelhersteller aus dem Weg geräumt. Die Chefs beider Unternehmen hätten sich auf die Postenverteilung nach einem Zusammenschluss geeinigt, sagten mit der Entwicklung vertraute Personen am Freitag. Demnach soll Pfizer-Chef Ian Read den neuen Konzern führen, während Allergan-Boss Brent Saunders einen anderen hochrangigen Posten bekleiden soll. Einzelheiten wurden vorerst nicht bekannt. Beobachtern zufolge deutet die Abmachung darauf hin, dass der 45-jährige Saunders nach einem Rückzug des 63-jährigen Read das Ruder übernehmen könnte.

22:54
 

Islamist Abaaoud war offenbar direkt an Pariser Anschlägen beteiligt

Der als Drahtzieher geltende Islamist Abdelhamid Abaaoud war offenbar direkt an den Pariser Anschlägen beteiligt. Auf einer bei der Anschlagsserie benutzten Kalaschnikow wurden Spuren des inzwischen getöteten Belgiers gefunden, verlautete am Freitagabend aus Ermittlerkreisen. Abaaoud wurde zudem am Abend des Anschlags von einer Überwachungskamera im Pariser Vorort Montreuil gefilmt. In Montreuil, wo der 28-jährige Abaaoud gegen 22.00 Uhr an der Metro-Station Croix de Chavaux gefilmt wurde, war nach den Anschlägen ein schwarzer Seat gefunden worden. Diesen nutzten die Angreifer bei der Attacke auf eine Reihe von Bars und Restaurants in der französischen Hauptstadt. In dem Auto befanden sich drei Kalaschnikows. Die Spuren auf einer der Waffen stützen die These, dass Abaaoud einer der Angreifer auf die Bars und Restaurants war.

22:30
 

Chicago droht Verkehrschaos: Erster Schneesturm wütet über US-Metropole

Meteorologen sagen beim ersten Wintersturm der Saison im Mittleren Westen für die Millionenstadt Chicago in der Nacht zum Samstag bis zu 20 Zentimeter Neuschnee voraus. Eine Wintersturm-Warnung wurde ausgerufen. An den Flughäfen O´Hare und Midway wurden Verspätungen und Stornierungen von Flügen erwartet.

22:10
 

Donald Trump sorgt für neuen Eklat: Rechtsaußen will alle Moslems registrieren lassen

Die Debatte um Einwanderer eskaliert in den USA nach dem Terrorinferno in Paris dramatisch. Und den skandalösesten Vorschlag lieferte wieder Präsidentschaftskandidat Donald Trump: Der Rechtspopulist schlug allen Ernstes vor, dass alle in Amerika lebenden Muslimen registriert werden sollen – in einer zentralen Datenbank. “Wir haben keine Wahl, die müssen sich registrieren lassen”, sagte Trump bei einem Wahlkampfauftritt zum Sender NBC. Und wie sollte das vonstatten gehen? Die Leute müssten sich an verschiedenen Orten einschreiben lassen, sagte der Immobilien-Milliardär: Es sei alles nur ein Sache des Managements. Es folgten entsetzte Reaktionen: Erinnert der Plan doch frappant an die Nazis, die alle Juden registrieren ließen. Die Demokraten eröffneten das Feuer auf Trump. Kandidatin Hillary Clinton prangerte die “schockierende Rhetorik” an, die von allen Kandidaten für das White House sofort verdammt werden sollte.

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