Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:50 Uhr: Krieg gegen IS: Cameron für britische Beteiligung bei Luftangriffen

Großbritanniens Premierminister David Cameron hat sich für eine Beteiligung seines Landes an Luftangriffen gegen Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak und in Syrien ausgesprochen. "Wir sind mit etwas Bösem konfrontiert, gegen das sich die ganze Welt zusammenschließen muss", sagte Cameron am Mittwochabend (Ortszeit) bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York. "Wir haben eine klare Völkerrechtsbasis. Und wir haben eine Notwendigkeit zu handeln in unserem eigenen Interesse, um unsere Landsleute zu schützen. Es ist also richtig, dass Großbritannien in eine neue Phase des Handelns eintreten sollte."

23. Jänner 2013 © EPA

David Cameron: Kampf gegen das Böse

Er werde, wie zuvor angekündigt, am Freitag das Parlament in London zusammenrufen, um dessen Zustimmung für eine Beteiligung an Luftangriffen einzuholen.  

2:35 Uhr: Trennung: Model Amber Rose und Rapper Wiz Khalifa lassen sich scheiden

Nach nur einem Jahr Ehe kommt das Beziehungs-Aus für Amber Rose (30) und Wiz Khalifa (27): das amerikanische Model hat die Scheidung vom dem Rapper eingereicht, wie das Promi- Portal "TMZ.com" am Mittwoch berichtete. In ihrem Antrag bei einem Gericht in Los Angeles machte Rose die üblichen "unüberbrückbaren Differenzen" geltend.

 

 

Das Paar hat einen einjährigen Sohn namens Sebastian. Rose beantragte das alleinige Sorgerecht für den Buben. Den Gerichtsdokumenten zufolge will sie Khalifa lediglich ein Besuchsrecht einräumen.  

1:25 Uhr: Krieg gegen IS: Fischer und Kurz sehen Neutralität durch Teilnahme an Allianz nicht verletzt

Österreich wird durch die Teilnahme an der Allianz zur Bekämpfung des IS-Terrors keine Verpflichtungen eingehen, die über den aktuellen Status der Neutralität hinausgeht. Das stellten Bundespräsident Heinz Fischer und Außenminister Sebastian Kurz am Mittwoch am Rande der UN-Vollversammlung in New York klar. "Wir werden weiterhin nichts tun, was wir bisher nicht tun wollten", formulierte Fischer. Kurz erklärte: "Wir sind militärisch neutral, das bedeutet aber nicht, dass wir keine Meinung haben." Jedes Land müsse nach seinen tatsächlichen Möglichkeiten einen Beitrag leisten. Zum Beispiel auf humanitärer Ebene.

Sebastian-Kurz_bundeskanzle.jpg © Bundeskanzleramt

Außenminister Kurz: "Meinung haben".

Fischer bezeichnete den Terrorismus als ein "Verbrechen sui generis", der oft mit Mord und Vergewaltigung verbunden sei. "Gegenüber solchen Verbrechen sind wir nicht neutral." Die Frage, ob Österreich bei Militärschlägen gegen die IS-Jihadisten Überfluggenehmigungen erteilen sollte, stelle sich derzeit nicht, meinte Kurz am Mittwoch (Ortszeit). Völkerrechtlich gesehen müsse das im Anlassfall beurteilt werden, waren sich Bundespräsident und Außenminister einig: "Die Prozedur ist, dass ein Ansuchen gestellt wird, dann muss entschieden werden." Fischer nahm in einem Pressegespräch am Mittwochabend (Ortszeit) auch auf Berichte Bezug, wonach der iranische Präsident Hassan Rohani bei einem Treffen am Dienstag Gaslieferungen an Europa angeboten habe. Der Hinweis Rohanis auf den "Energiereichtum des Iran" werde Österreich "nicht aus der europäischen Haltung herauslösen", so Fischer. "Wir wären sehr erleichtert, wenn es eine vernünftige Vereinbarung gibt, die sicherstellt, dass das iranische Atomprogramm keine kriegerischen Zwecke verfolgt."  

0:55 Uhr: In den USA abgetauchte Afghanen-Soldaten ließen sich in Strip-Bar volllaufen

Drei desertierte Offiziere der afghanischen Armee, die sich zum Training im US-Staat Massachusetts aufhielten, hatten sich wohl zu sehr von einem Teil des amerikanischen "Way of Life" verführen lassen. Major Jan Mohammed Arash, sowie die "Captains" Mohammad Nasir Askarzada und Noorullah Aminyar waren am Samstag verschwunden – Stunden später wurden sie an der kanadischen Grenze verhaftet. Jetzt wurde bekannt: Die drei Afghanen hatten es vor ihrer Flucht ordentlich krachen lassen.

Mit Kameraden besuchten die Offiziere den Strip-Club "Zachary´s Pub" auf Cape Cod. Der Alk floss in rauen Mengen, so Reports. Immerhin: Das Trio vom Hindukusch hatte sich gegenüber den örtlichen Stripperinnen geradezu vorbildlich verhalten. "Sie gaben gut Trinkgeld, waren süß und respektvoll", sagte Melissa McNeely lobend zur TV-Station WHDH. 

0:05 Uhr: US-Streitkräfte bombardieren Ölfelder in Syrien

Die USA und arabische Verbündete haben nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums ihre Angriffe auf die Jihadisten-Gruppe Islamischer Staat (IS) in Syrien fortgesetzt und dabei auch Ölfelder bombardiert. Das US-Militär und seine arabischen Verbündeten hätten weitere Angriffe gegen Stellungen des IS in Syrien geflogen, erklärte Pentagon-Sprecher John Kirby am Mittwoch. Ein Vertreter des Verteidigungsministeriums ergänzte, zu den angegriffenen Zielen gehörten auch von den Jihadisten kontrollierte Ölfelder.

 

 

Die Extremistenorganisation IS finanziert sich unter anderem durch die Einnahmen aus mehreren von ihr kontrollierten Ölfeldern in Syrien. Die Jihadisten schmuggeln Rohöl zum Verkauf über Zwischenhändler in der Türkei, im Irak, Iran und in Jordanien. Die USA hatten am Dienstag erstmals IS-Stellungen in Syrien angegriffen. Sie werden bei ihrem Vorgehen gegen die Jihadisten militärisch von Saudi-Arabien, Jordanien, Bahrain, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt.  

23:20 Uhr: Verklagt: Rod Stewart soll Fan die Nase gebrochen haben

Der Sänger Rod Stewart (69) hatte bei einem Konzert in Las Vegas (US-Staat Nevada) vor zwei Jahren Fußbälle in die Menge gekickt.

Rod Stewart rockte die Wiener Stadthalle © APA

Sänger Stewart: Verklagt

Einer hätte Mustafa Kashe im Gesicht getroffen, so eine jetzt eingeleitete Klage. Dabei wäre ihm die Nase gebrochen worden. Der Konzertbesucher verlangt 10.000 Dollar Schmerzensgeld.  

23:00 Uhr: Marinekorps hat keine Probleme mit Obamas "Latte Salut"...

US-Präsident Barack Obama hatte bei der Landung in New York beim UN-Gipfel mit einem Kaffeebecher vor zwei stramm stehenden Soldaten aufsalutiert - und eine lebhafte Debatte über den umstrittenen "Latte Salut" ausgelöst. Nun teilte das Marinekorps mit, dass der Oberkommandierende technisch nicht gegen die Etikette verstoßen hatte.

 

 

Es gäbe keine Regeln für das Aufsalutieren für US-Präsidenten, der Soldatengruß könne auch komplett ausbleiben, teilten die Militärs der Website TMZ mit. Erinnert wurde auch, dass Vorgänger George Bush einmal sogar mit seinem Hund Barney in der Hand aufsalutierte.

22:45 Uhr: Apple zieht iOS8-Software-Update zurück - wegen neuer Pannen...

Die Probleme bei der Einführung des neuen mobilen Betriebssystems für iPhones, iPods und iPads, iOS8, intensivieren sich für Apple: Der Tech-Konzern veröffentlichte Mittwoch eine Aktualisierung, die bestehende Software-Fehler der ursprünglichen Version beheben hätte sollen.

 

 

Doch kaum hatten die ersten Nutzer das Betriebsystem installiert, gab es neuen Ärger: Die Beschwerden reichten von Problemen beim Telefonieren oder beim Fingerabdruck-Sensor "Touch ID" zum Entsperren der iPhones. Apple zog das iOS8-Update daraufhin wieder aus dem Verkehr. Beschwerden von Nutzern sollen nun überprüft werden.

22:30 Uhr: Ferguson brennt wieder: Neue Unruhen nach Verwüstung von Michael-Brown-Denkmal

In den letzten Wochen herrschte gespannte Ruhe in dem Vorort von St. Louis, nachdem dort die schwersten Rassenunruhen seit Jahren im Sommer die Welt erschütterten. Ausgelöst wurden die Krawalle damals durch den Tod des unbewaffneten schwarzen Teenagers Michael Brown (†18) im Kugelhagel eines weißen Polizisten am 9. August. Dienstagabend brachen jedoch neue gewalttätige Proteste aus. Es gab auch Plünderungen.

 

 

Der Auslöser: Ein mysteriöses Feuer hatte eine Gedenkstätte für den getöteten Farbigen vernichtet. In der Gemeinde wurde Brandstiftung aus rassistischen Motiven vermutet. Die Polizei warnt jetzt: "Wir werden eine solche Nacht nicht mehr tolerieren", sagte Polizeichef Ron Johnson. Demonstranten hatten Beamte mit Steinen beworfen, es fielen sogar Schüsse. Molotov-Cocktails wurden konfisziert. Geschworene prüfen derzeit, ob der Polizist Darren Wilson, der Brown mit sechs Schüssen tötete, wegen Mordes angeklagt wird, wie Demonstranten seit Wochen verlangen. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

Autor: Herbert Bauernebel
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