Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:00 Uhr: Hongkong: Riesendemos gehen am Nationalfeiertag weiter

Die Demokratiebewegung in Hongkong will wie angekündigt mit einer Massenkundgebung zum chinesischen Nationalfeiertag ihrem Kampf um freie Wahlen Nachdruck verleihen. Nach einer Nachtwache im Regen strömten die jungen Demonstranten am frühen Mittwochmorgen zum Golden Bauhinia Square der Stadt. Dort soll um 08.00 Uhr (Ortszeit) mit dem zeremoniellen Hissen der Flagge der 65. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China gedacht werden. Unweit des Platzes stand bereits ein großes Aufgebot an Polizisten bereit. An der Zeremonie auf dem Platz sollte neben mehreren Vertretern der Kommunistischen Partei auch der umstrittene Chef der Sonderverwaltungszone, Leung Chun Ying, teilnehmen.

 

 

Chinas unpopulärer Statthalter hatte die Demonstranten am Dienstag aufgefordert, ihre seit Sonntag anhaltende Besetzung des Finanzdistrikts sofort einzustellen. Dies wurde von der Bewegung Occupy Central abgelehnt, sie bekräftigte vielmehr ihren Ruf nach Leungs Rücktritt. Die Proteste in Hongkong sind die größten seit der Rückgabe der britischen Kronkolonie an China im Jahr 1997. Sie richten sich gegen eine von Peking verwehrte Wahlreform in Hongkong. Zwar soll die Bevölkerung dort 2017 erstmals direkt einen Verwaltungschef wählen dürfen, doch will die Zentralregierung in Peking zuvor ihr genehme Kandidaten auswählen, um so ihren Einfluss zu sichern. Der Vorsitzende von Hongkongs Studentenverband, Alex Chow, warnte vor einer Ausweitung der Proteste, sollte die Regierung bis Donnerstag nicht auf die Forderungen reagieren. Die Führung in Peking machte aber bereits deutlich, dass sie zu keinen Zugeständnissen bereit ist.  

3:05 Uhr: 35 Tote bei Anschlagswelle in Bagdad

Bei Autobomben und Granatanschlägen in mehrheitlich von Schiiten bewohnten Vierteln der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Dienstag mindestens 35 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Nach Angaben von Polizei und von Ärzten starben mindestens 20 Menschen, als am späten Abend im nordwestlich gelegenen Stadtteil Horreyya zwei Autobomben explodierten. 35 Menschen wurden verletzt. Bei der Detonation einer weiteren Autobombe in Zaa'faraniya im Südosten Bagdads wurden demnach sieben weitere Menschen getötet und 18 verletzt. Im Viertel Sab al-Bour starben mindestens fünf Menschen bei einem Granatangriff, im Bezirk Shula töteten Granaten mindestens drei Personen. Bei der Anschlagswelle handelt es sich um eine der gewaltsamsten in der irakischen Hauptstadt seit US-Streitkräfte vergangenes Monat begonnen haben, Stellungen der Terrormiliz IS im Irak und in Syrien zu bombardieren. Seitdem haben IS-Anhänger auch immer wieder Anschläge in Bagdad verübt. Zu den Angriffen vom Dienstag hat sich bisher jedoch noch niemand bekannt. 

1:55 Uhr: Kampf der Tech-Titanen um Hawaii: Nach Larry Ellison nun auch Mark Zuckerberg mit Immobilien-Megadeal

Oracle-Chef Larry Ellison hatte vor Jahren um 300 Millionen Dollar die ganze Hawaii-Insel Lanai gekauft. Er wollte sie in ein Öko-Paradies und einen modernen Garten Eden verwandeln. Jetzt zieht Facebook-Gründer Mark Zuckerberg offenbar nach: Mr. Facebook wolle sich auf der Insel Kauai ein 144 Hektar großes Riesengrundstück um 66 Millionen Dollar einverleiben, so Reports.

 

 

Beide Titanen können sich die Deals im Pazifik-Paradies locker leisten: Ellison ist 50 Milliarden Dollar reich, Zuckerberg 34 Milliarden.

1:25 Uhr: Piloten-Streik kostet der Lufthansa zweistelligen Millionenbetrag

Die jüngsten Streiks der Vereinigung Cockpit kosten der Lufthansa Millionen. "Die drei Streiktage im Frühjahr haben uns 60 Millionen Euro gekostet und die letzten fünf Streiktage haben sicher erneut einen zweistelligen Millionenschaden verursacht", sagte Bettina Volkens, Personal-Vorstand der Lufthansa der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. Volkens forderte die Gewerkschaft zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. "Wir wollen zunächst einmal mit der Piloten-Gewerkschaft Cockpit verhandeln. Doch für Gespräche muss auch die Gewerkschaft zu Kompromissen bereit sein. Das ist derzeit überhaupt nicht der Fall. Was Cockpit macht, hat mit fairer Sozialpartnerschaft nichts zu tun", ergänzte sie. "Wir müssen so schnell wie möglich an den Verhandlungstisch zurückkehren, am liebsten sofort. Ich bin für Cockpit rund um die Uhr erreichbar", sagte Volkens.  

0:30 Uhr: Irak-Veteran wegen Eindringen ins White House angeklagt

Der Irak-Veteran, der über den Zaun des Weißen Hauses kletterte und bis weit ins Haupthaus vordrang, ist in drei Punkten angeklagt worden. Der 42-jährige Omar Gonzales müsse sich für das unerlaubte Betreten eines abgegrenzten Grundstücks oder Gebäudes verantworten, teilte das Justizministerium am Dienstag mit. Zudem wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor, eine gefährliche Waffe bei sich getragen zu haben, was in der US-Hauptstadt Washington verboten ist. Der dritte Anklagepunkt lautet unerlaubter Besitz von Munition. Gonzales hatte bei dem Vorfall am 19. September ein Klappmesser mit einer fast zehn Zentimeter langen, gezackten Klinge bei sich und hatte in seinem Auto rund 800 Schuss Munition sowie zwei Beile und eine Machete gehortet. Ihm drohen nach Angaben des Ministeriums höchstens 16 Jahre Haft.

Unterdessen wurde eine weitere Panne der Präsidenten-Leibgarde bekannt. Laut einem Bericht der "Washington Post" wurde während US-Präsident Barack Obamas Besuch bei der Seuchenbehörde CDC in Atlanta ein Mann mit einer Waffe zusammen mit Obama in einen Aufzug gelassen. Er sei Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma und bereits dreimal wegen Angriffen und Körperverletzung verurteilt worden. Seine Fahrt mit Obama im Aufzug sei ein Verstoß gegen Sicherheitsprotokolle des Secret Service, berichtete das Blatt. Die Agenten hätten nicht gewusst, dass er während seiner Begegnung mit Obama bewaffnet war.  

23:45 Uhr: US-Seuchenbehörde CDC: Ebola-Patient wurde krank nach Rückkehr aus Liberia

CDC-Chef Michael Frieden verlautete erste Details über den ersten Ebola-Fall in den USA. Der Mann kam am 20. September aus Liberia an, er zeigte bei der Reise keine Krankheitssymptome. Er dürfte daher bei der Reise niemand angesteckt haben, da das Virus erst nach Ausbruch der Krankheit übertragbar ist. Erste Symptome tauchten bei dem Mann am 24. September auf, er ließ sich zwei Tage später in einem Spital untersuchen, wurde aber erst am Sonntag in dem Spital in Dallas isoliert.

 

 

Er könnte in diesen vier kritischen Tagen Menschen angesteckt haben. Die CDC will nun alle Personen identifizieren, die mit dem Patienten Kontakt hatten. Sie sollen 21 Tage lang auf Symptome untersucht werden. Frieden wollte beruhigen: "Wie werden Ebola hier stoppen!" Die CDC schickte ein Team am Epidemiologen nach Texas.

23:20 Uhr: Ebola-Patient in Dallas hat sich bei Reise nach Liberia infiziert

Die Todesseuche, die in Westafrika über 3000 Todesopfer forderte und bei der laut der Weltgesundheitsorganisation WHO 6.553 Menschen infiziert wurden, hat mit dem bestätigten Fall in Dallas (Texas) die USA erreicht. Bisher wurden in Amerika mit mehreren US-Ärzten nur Ebola-Patienten behandelt, bei denen Krankheitssymptome bereits in Afrika auftraten. Sie wurden mit Schutzkleidung und in Spezialflugzeugen in die USA geflogen. Bei dem Patienten in Dallas muss nun untersucht werden, mit wem er in Kontakt kam. 

23:00 Uhr: BREAKING NEWS: Erster Ebola-Fall in den USA bestätigt

Bei einem Patienten im "Texas Presbyterian Hospital" in Dallas wurde nach einem Test eine Infektion mit dem Ebola-Virus nachgewiesen. Die US-Seuchenbehörde CDC will Details in einer Pressekonferenz um 23:30 Uhr MEZ verlauten.

 

 

Der Mann wurde wegen den auffälligen Symptomen und seiner "Reisevergangenheit" bereits vor der Bestätigung des Ebola-Virus in eine Isolationsstation verlegt. 

22:55 Uhr: Nach Eindringling-Skandal: Türe zum White House schließt nun automatisch

Nach einer schweren Sicherheitspanne im Weißen Haus schließt die Tür zum Haupteingangsbereich des Amtssitzes des US-Präsidenten nun von selbst. Das sagte die Direktorin des Secret Service, Julia Pierson, bei einer Anhörung im Kongress am Dienstag.

 

 

Der Wechsel zum neu installierten Automatikschloss folgt auf den umstrittenen Vorfall vom 19. September, bei dem ein Irak-Kriegsveteran über den Zaun gesprungen und bis tief ins Weiße Haus vorgedrungen war. Zuvor musste dieser Eingang von einem Mitarbeiter händisch abgeschlossen werden, sagte Pierson. Der Haupteingang besteht außen aus einer Glastür als Wetterschutz und einer verzierten, historischen Holztür im Inneren.  

22:45 Uhr: Justin Bieber in bizarrem Liebesdreieck mit Selena Gomez und Kendall Jenner?

Skandal-Sänger Justin Bieber wurde zuerst in Paris mit seiner On/Off-Freundin Selena Gomez gesichtet. Doch dann tauchte er plötzlich vor einem Hotel auf, in dem die Halbschwester von Kim Kardashian, Kendall Jenner (18), abgestiegen war. Bieber führte sie mit in einem Rolls-Royce zum populären "Ferdi"-Restaurant aus.

 

 

Komisch vor allem, so der Webdienst TMZ: Disney-Star Gomez kann Kendall und ihre Schwester Kylie Jenner nicht ausstehen, verdammte die Schwestern einmal als "toxisch". 

22:30 Uhr: "Sniper" in Pennsylvania ließ bei Katz- und Mausspiel mit Polizei zwei Rohrbomben zurück

Ein fanatischer Polizei-Hasser und "Survivalist", der am 12. September in der Region Poconos (US-Staat Pennsylvania) einen Polizisten erschoss und einen weiteren verletzte, ist bisher nicht zu fassen: Eric Frein (31) spielt seit über zwei Wochen ein bizarres Katz- und Maus-Spiel mit einem Großaufgebot der Polizei und dem FBI. Bis zu 1000 Beamte suchen ihn in der Waldregion. Die Fahnder müssen nun vorsichtiger vorgehen, nachdem zwei Rohrbomben mit Zündmechanismus gefunden wurden.

 

 

Befürchtet wird, dass der ausgebildete Scharfschütze in seinen Verstecken wie verlassene Holzhütten Sprengfallen zurücklassen könnte. Gefunden wurden bisher auch eine AK-47-Maschinenpistole und verdreckte Windelhosen, die er trug, um länger auf Lauer liegen zu können. Entdeckt im Wald wurde weiters eine Packung serbischer Zigaretten seiner Lieblingsmarke.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

Autor: Herbert Bauernebel
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