Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05 Uhr: Deutsche Polizei warnt vor Eskalation gewalttätiger IS-Proteste

Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden ethnischen Gruppen in Hamburg und Celle hat die deutsche Polizeigewerkschaft Alarm geschlagen. "Hier droht ein Stellvertreterkrieg auf deutschem Boden", sagte der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstagsausgabe). In Hamburg und Celle hätten die Einsatzkräfte "unter Lebensgefahr rohe Gewalt" erlebt, die sich auch gezielt gegen die Polizei gerichtet habe.

 

Die Gewalttäter seien mit Macheten, Schlagstöcken und Messern "bis an die Zähne" bewaffnet gewesen, klagte Wendt. Die Konflikte aus dem Irak und Syrien würden auf deutschen Straßen ausgetragen. Auch der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU) zeigte sich besorgt. Es sei "leider nicht das erste Mal, dass Konflikte, deren Ursachen in anderen Staaten oder in unterschiedlicher religiöser Prägung liegen, mit Gewalt auf unseren Straßen und Plätzen ausgetragen werden", sagt Bosbach dem Blatt. Der CSU-Innenexperte Stephan Mayer forderte, es müsse "mit allen Möglichkeiten des Strafrechts gegen die Täter und vor allem Rädelsführer vorgegangen werden".  

3:40 Uhr: Zum Tode verurteilter in Texas unschuldig: Nach neun Jahren aus Haft entlassen

Im US-Bundesstaat Texas ist ein zum Tode verurteilter Häftling nach neun Jahren aus dem Gefängnis entlassen worden. Sein spanischsprachiger Mandant Manuel Velez hätte "niemals verhaftet werden dürfen", sagte der Anwalt Brian Stull am Mittwoch. "Wir sollten uns für die Fehler schämen, die Manuel an den Rand einer Hinrichtung gebracht haben." Velez war im Gefängnis Huntsville inhaftiert.

 

 

Er war 2005 festgenommen und 2008 zum Tode verurteilt worden. Ihm wurde zur Last gelegt, den einjährigen Sohn seiner Freundin umgebracht zu haben. Die tödlichen Verletzungen wurden dem Jungen zugefügt, während Velez rund tausend Kilometer entfernt bei der Arbeit war. Velez sprach zum Zeitpunkt seiner Verurteilung kein Englisch. Er unterzeichnete ein Geständnis, das er offenbar nicht verstanden hatte. Nach Aufzeichnungen des US-Informationszentrums zur Todesstrafe (DPIC) wurden seit 1973 in den USA 146 zum Tode Verurteilte für unschuldig erklärt, davon zehn in Texas.  

3:15 Uhr: US-Armee: Kurden behalten bei Schlacht mit IS Kontrolle über Kobane

Die US-Armee hat Angaben der Kurden im Norden Syriens bestätigt, nach denen die umkämpfte syrische Stadt Kobane weiterhin in der Kontrolle der kurdischen Einheiten ist. Die kurdischen Kampfgruppen kontrollierten "den größten Teil" von Kobane und leisteten gegen die Extremistengruppe "Islamischer Staat" (IS) weiter Widerstand, teilte das US-Militärkommando Centcom in der Nacht zum Donnerstag mit.

 

 

Das australische Verteidigungsministerium teilte am Donnerstag mit, dass erstmals auch ein australisches Kampfflugzeug einen Luftangriff auf eine IS-Stellung geflogen habe. Der Angriff eines Kampfjets vom Typ F/A-18 habe einem Ziel im Irak gegolten, erklärte das Ministerium. Das US-Militär habe gemeinsam mit Jordanien am Mittwoch acht Luftangriffe auf mutmaßliche IS-Stellungen nahe der Grenze zur Türkei geflogen. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die sich auf ein Netzwerk von Beobachtern in Syrien stützt, verließ der IS wegen der Luftangriffe mehrere Stadtviertel im Osten und am Südwestrand Kobanes (arabisch: Ayn al-Arab). Die Stadt liegt direkt an der Grenze zur Türkei.  

2:30 Uhr: 50 Meter hohe Flammen bei Großbrand in Disco in Bad Goisern

Im oberösterreichischen Bad Goisern hat der Großbrand einer Diskothek in der Nacht auf Donnerstag die Einsatzkräfte in Atem gehalten. "Die Flammen waren zwischen 40 und 50 Meter hoch", sagte der zuständige Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr von Bad Goisern, Peter Atzmanstorfer, der APA am Telefon. Verletzt wurde niemand, die Disko war an diesem Abend glücklicherweise nicht in Betrieb. Am späten Mittwochabend hätten Nachbarn das Feuer bemerkt und gegen 22:30 Uhr bei der Feuerwehr Alarm geschlagen. Der Brand sei mittlerweile wieder "unter Kontrolle", so Atzmanstorfer. Nach seiner Einschätzung würden die Löscharbeiten trotzdem noch bis in die Vormittagsstunden andauern.  

1:15 Uhr: Obama: Konflikt mit Terrormiliz IS "nicht über Nacht lösbar"

US-Präsident Barack Obama hat im Kampf gegen die jihadistische Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) um Geduld gebeten. "Es bleibt eine schwierige Mission", sagte Obama am Mittwoch nach Beratungen mit ranghohen Militärvertretern im Pentagon. "Ich habe von Beginn an gesagt, dass dies nicht etwas ist, was über Nacht gelöst wird." An dem Treffen nahmen unter anderem Verteidigungsminister Chuck Hagel und Generalstabschef Martin Dempsey teil. Der Präsident begrüßte, dass die internationale Gemeinschaft sich der Gefahr der Jihadisten vereint entgegenstelle. Die "gute Nachricht" sei, dass es einen "breiten Konsens" im Nahen Osten und "unter den Nationen der Welt" gebe, dass die IS-Miliz den Frieden und die globale Sicherheit bedrohe.

Barack Obama © Reuters

Kobane brennt, Obama bittet um Geduld

Die USA führen eine Allianz mehrerer Staaten an, die in Syrien und im Irak Luftangriffe auf IS-Stellungen fliegen. Das US-Verteidigungsministerium hatte vor Obamas Besuch allerdings die nüchterne Einschätzung abgegeben, dass Luftangriffe wohl nicht ausreichen werden, um die drohende Eroberung der nordsyrischen Grenzstadt Kobane (arabisch: Ayn al-Arab) zu verhindern. "Luftangriffe alleine werden (...) die Stadt Kobane nicht retten", sagte Pentagon-Sprecher John Kirby. Auch andere Städte würden wahrscheinlich noch unter die Kontrolle der Jihadisten fallen. Im syrischen Bürgerkrieg fehle derzeit ein "williger, fähiger, effektiver Partner", um es mit der IS-Miliz am Boden aufzunehmen. "Das ist einfach Fakt", sagte Kirby. Die USA wollen innerhalb eines Jahres rund 5.000 moderate syrische Rebellen für den Kampf gegen die Jihadisten ausbilden und ausrüsten.  

0:20 Uhr: Großinvestor Icahn kündigt offenen Brief an Apple an

Der US-Großinvestor Carl Icahn hat für Donnerstag einen offenen Brief an Apple -Chef Tim Cook angekündigt. "Ich glaube, er wird interessant", erklärte Icahn am Mittwoch über den Internet-Textdienst Twitter zu dem Schreiben. Einzelheiten nannte er nicht. Der Aktienkurs des iPhone-Herstellers stieg nach der Ankündigung deutlich an und schloss knapp 2,1 Prozent im Plus. Icahn hat das Apple-Management in der Vergangenheit mit Nachdruck aufgefordert, Geld an die Aktionäre auszuschütten.  

23:50 Uhr: Gerüchte: Hält Arnie bald um die Hand seiner Freundin Heather Milligan an?

Laut Internet-Reports könnte sich Ex-Kalifornien-Gouverneur Arnold Schwarzenegger (67) in ein zweites Ehe-Abenteuer stürzen: Laut der – freilich obskuren – bulgarischen Website Standart wolle Arnie in Kürze um die Hand der um 28 Jahre jüngeren Physiotherapeutin Heather Milligan anhalten.

 

 

Beim jüngsten Heimatbesuch in Österreich soll er seine langjährige Freundin bei der Verwandtschaft eingeführt haben. Das Timing eines möglichen Heiratsantrages könnte passen: Gerade soll Schwarzenegger die 400-Millionen-Dollar-Scheidung von Kennedy-Erbin Maria Shriver finalisieren. Das Paar hatte sich 2011 nach dem Bekanntwerden seiner Affäre mit einer Haushälterin samt Geheimkind Joseph (16) getrennt.     

23:30 Uhr: Terrormiliz IS in zwei Stadtteilen von Kobane vorgerückt

Die radikale IS-Miliz ist nach kurdischen Angaben in zwei Bezirke der strategisch wichtigen syrischen Stadt Kobane (Ayn al-Arab) an der Grenze zur Türkei eingerückt. Die Islamisten seien in der Nacht zum Donnerstag mit schweren Waffen, darunter Panzer, in den Ort eingedrungen, sagte der hochrangige kurdische Politiker Asya Abdullah der Nachrichtenagentur Reuters.

Kobane © AFP

Massaker droht: Gefechte in Kobane 

Die Gefechte seien sehr heftig. Womöglich seien Zivilisten getötet worden. Ein weiterer kurdischer Politiker sagte, trotz anhaltender Luftangriffe der von den USA geführten Anti-IS-Koalition sei es den Islamisten gelungen, einige Gebäude am östlichen Rand der Stadt zu besetzen. Der "Islamische Staat" (IS) versucht seit mehr als drei Wochen, Kobane zu erobern. Zwischenzeitlich war er bereits in die Stadt vorgedrungen, nach kurdischen Angaben am Mittwoch aber zunächst zurückgedrängt worden. Etwa 180.000 Menschen sind aus der Region mittlerweile in die Türkei geflohen.  

23:10 Uhr: Alarm um möglichen weiteren Ebola-Patienten in Dallas

Hochspannung in Frisco, einem Vorort von Dallas (Texas): Ein Polizist meldete sich Mittwochnachmittag in der Notaufnahme eines Spitals und wurde wegen Symptomen einer möglichen Ebola-Infektion sofort isoliert.

 

 

Der Beamte hatte sich im Apartment des ersten Ebola-Opfers in den USA, dem Mittwoch verstorbenen Liberianer Thomas Duncan, aufgehalten. Experten bezweifeln aber, dass sich der "Deputy" dort angesteckt haben könnte: Das Virus bleibt auf Oberflächen nicht lange infektiös, meist erfolgt die Ansteckung durch den direkten Kontakt mit einem Erkrankten.   

22:45: Absturz von Amanda Bynes: Jetzt wurde sie des Ladendiebstahls bezichtigt

Immer ärger gerät der TV-Star Amanda Bynes (28) in die Abwärtsspirale: Der "All That"-Star hält bei einem jüngsten Rückfall in den Drogenwahn die Paparazzi auf Trab, sie schnitt sich die Haare ab, torkelte mit Pflastern im Gesicht durch New York, zuletzt soll sie in einer Disco in Manhattan eine Besucherin gekratzt haben.

 

 

Jetzt musste die Polizei einschreiten: Bynes soll beim Nobelladen Barneys an der Madison Avenue mit einem 200 Dollar teuren Hut aus dem Geschäft stolziert sein, ohne zu bezahlen. Bynes wurde angehalten, doch rastete aus. Vier NYPD-Polizisten wurden zu Hilfe gerufen. Bynes kam jedoch mit einem blauen Auge davon: Die Cops ließen sie mit einer Verwarnung laufen.   

22:30 Uhr: USA beginnt mit Ebola-Screenings an fünf Mega-Flughäfen

US-Bundesbehörden überprüfen ab dem Wochenende die Körpertemperaturen von Passagieren von Flügen aus West-Afrika, dem "Ground Zero" der tödlichsten Ebola-Epedemie aller Zeiten. Mögliches Fieber von Einreisenden soll mit einem pistolenähnlichen, kontaktfreien Messgerät erfolgen, das mit Infrarot die Körpertemperatur misst. Die Screenings sollen am Samstag an den Flughäfen JFK (New York), O´Hare (Chicago), Dulles (Washington D.C.), Hartsfield (Atlanta) und Newark (bei New York) beginnen.

 

 

90 Prozent der im Schnitt 150 täglichen Passagiere aus Guinea, Sierra Leone und Liberia reisen über diese Airports in die USA ein. Verdachtsfälle sollen in eingerichteten Quarantäne-Zentren festgehalten werden. Die Seuchenbehörde CDC teilte mit, dass es seit dem Ausbruch von Ebola bereits 77 Verdachtsfälle in den USA gab. Eine tragische Wende gab es beim ersten US-Ebola-Fall: Thomas E. Duncan (†42) verstarb Mittwochmorgen in der Isolierstation des "Texas Health Presbyterian"-Spitals in Dallas. Stunden später gab es Reports über einen möglichen weiteren Ebola-Kranken in einem Vorort von Dallas.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

Autor: Herbert Bauernebel
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