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Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Bayern klagt gegen Abwicklung der Hypo Alpe Adria

Bayern will vor dem Verfassungsgerichtshof in Wien gegen die geplante Abwicklung der Kärntner Krisenbank Hypo Alpe Adria klagen. Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag (9.00 Uhr) in München will Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) sich zusammen mit dem Chef der BayernLB, Johannes-Jörg Riegler, zu dem juristischen Vorgehen äußern. Die BayernLB soll als früherer Eigentümer der Hypo Alpe Adria einen Beitrag von 800 Millionen Euro leisten und auf die Rückzahlung alter Kredite verzichten. Das will Söder nicht akzeptieren. Die Bayerische Landesbank hatte die ehemalige Kärntner Landesbank 2007 gekauft und zwei Jahre später nach Milliardenverlusten für einen symbolischen Euro an Österreich zurückgegeben. Die Probleme belasten Bayern aber bis heute.  

2:30 Uhr: Neil Patrick Harris wird nächste Oscars moderieren 

US-Schauspieler Neil Patrick Harris (41, "How I Met Your Mother") wird im kommenden Jahr Gastgeber der Oscar-Verleihung. Dies teilte die Oscar-Akademie am Mittwoch in Los Angeles mit. Harris tritt damit die Nachfolge von US-Moderatorin Ellen DeGeneres an, die 2014 als Gastgeberin auf der Bühne stand. Harris, der zur Zeit in dem Mordthriller "Gone Girl" in den Kinos zu sehen ist, gibt damit sein Debüt auf der Oscar-Bühne.

 

 

Der Schauspieler hat aber schon mehrere Trophäen-Shows moderiert. 2013 gab er bei der Emmy-Verleihung den Ton an, er führte auch häufiger durch die Vergabe der Tony Awards für die besten Theaterstücke und Musicals der USA. Die 87. Oscar-Verleihung findet am 22. Februar im Dolby-Theater in Hollywood statt.  

1:45 Uhr: Michael Jackson ist toter Top-Verdiener 

Die Musik und Show-Deals des 2009 an Herzversagen verstorbenen "King of Pop" spülten in den letzten 12 Monaten sagenhafte 140 Millionen Dollar in die Kassen seiner Erben. Jacko schaffte es damit wie im Vorjahr an die Spitze der Liste der bestverdienenden Toten, so das US-Magazin Forbes.

 

 

Auf den Rängen folgen “King” Elvis Presley (55 Millionen Dollar), Peanuts-Comicserfinder Charles Schulz (40 Millionen Dollar) und Elizabeth Taylor (25 Millionen Dollar). 

1:20 Uhr: Christian Bale für Steve-Jobs-Filmrolle im Gespräch

Nach Batman und Moses könnte Oscar-Preisträger Christian Bale (40) eine weitere ikonische Figur verkörpern. Wie die US-Branchenblätter "Variety" und "Hollywood Reporter" am Mittwoch in Erfahrung brachten, soll der britische Schauspieler ("The Fighter", "American Hustle") mit dem Sony-Studio über die Hauptrolle in dem geplanten Film über Apple-Gründer Steve Jobs verhandeln. Oscar-Preisträger Danny Boyle ("Slumdog Millionär") ist als Regisseur an Bord.

 

 

Bale kommt im Dezember als Moses in Ridley Scotts Bibelepos "Exodus: Götter und Könige" in die Kinos. Das Sony Studio plant die Jobs-Filmbiografie nach dem Skript von Erfolgsautor Aaron Sorkin, der für den Facebook-Film "The Social Network" mit dem Drehbuch-Oscar ausgezeichnet wurde. Sorkins Skript wiederum basiert auf der autorisierten Biografie "Steve Jobs" von Walter Isaacson, der mehr als 40 Interviews mit Jobs geführt hatte. Der Apple-Gründer war 2011 im Alter von 56 Jahren an Krebs gestorben.  

0:50 Uhr: US-Militärs: Hunderte IS-Kämpfer bei Luftangriffen auf Kobane getötet

Bei Luftangriffen der von den USA angeführten Koalition auf die syrische Kurdenstadt Kobane sind nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums "einige hundert" Kämpfer der Jihadistengruppe Islamistischer Staat (IS) getötet worden. Dennoch bestehe weiterhin die Gefahr, dass die Extremisten die Stadt an der türkischen Grenze noch erobern, sagte Pentagon-Sprecher John Kirby am Mittwoch. Derzeit hielten sich nur noch Hunderte Zivilisten in Kobane (arabisch Ayn al-Arab) auf. Die Strategie der "Operation Inherent Resolve" (etwa: Operation natürliche Entschlossenheit), wie das Pentagon die Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien fortan nennt, beschränkt sich Kirby zufolge nicht auf Kobane.

 

 

Es müsse damit gerechnet werden, dass die IS-Kämpfer andere Städte, Dörfer und Gebiete einnähmen. Im benachbarten Irak, wo die Organisation Islamischer Staat größere Gebiete kontrolliert, bedrohen die Jihadisten die Hauptstadt Bagdad. Kirby sagte allerdings, nach Ansicht des Pentagons sei die Sicherheit der Stadt "derzeit nicht unmittelbar bedroht".  

0:10 Uhr: Endlich Waffe gegen den Klimawandel? Lockheed Martin meldet Durchbruch bei Fusionsreaktor-Technologie

Der US-Konzern Lockheed Martin will binnen eines Jahres einen funktionstüchtigen Fusionsreaktor für Tests herstellen. Binnen fünf Jahren will die Firma dann zwei mal drei Meter große Reaktoren für eine Leistung von 100 Megawatt bauen. Die würden auf die Ladefläche eines LKWs passen. Die Technologie basiert auf der Funktionsweise der Sonne, gilt als weit effizienter und sicherer als Atomenergie. Schwierigkeiten bereiteten bisher vor allem die Beherrschung extrem hoher Temperaturen von 100 Millionen Grad bei der Kernfusion.

 

 

Der Reaktor wurde in Lockheeds geheimen Labor "Skunk Works" entwickelt, soll mit einem Deuterium-Tritium-Gemisch gespeist werden, das zehn Millionen Mal effizienter sei als Fossil-Brennstoffe, so der Konzern. Laut Lockheed könnten künftige Reaktoren mit anderen Treibstoffen laufen, wo keinerlei Nuklearmüll anfallen würde.     

23:15 Uhr: Ebola: UN-Sicherheitsrat verlangt von der Welt mehr Engagement

Der UN-Sicherheitsrat hat die internationale Gemeinschaft zu mehr Engagement im Kampf gegen Ebola aufgerufen. Die Welt müsse ihre Hilfen für Westafrika "beschleunigen und dramatisch ausweiten", hieß es in einer am Mittwoch einstimmig verabschiedeten Erklärung des Gremiums. Die 15 Mitgliedstaaten beklagten, dass die bisherige Antwort angesichts des "Ausmaßes des Ausbruchs" ungenügend sei. Konkret stellte der Sicherheitsrat großen Bedarf an mobilen Laboren, Feldlazaretten, Ausbildungszentren für medizinisches Personal sowie Ausrüstungsgegenständen und Medikamenten fest. Zugleich warnten die Mitgliedstaaten davor, die besonders betroffenen Länder in Westafrika zu isolieren. Reise- und Handelsrouten müssten offen bleiben.

 

 

Nach neuen Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) starben in diesem Jahr bereits fast 4500 Menschen an Ebola, die meisten von ihnen in Liberia, Guinea und Sierra Leone. US-Präsident Barack Obama vertritt die Auffassung, dass insbesondere die europäischen Länder mehr zur Eindämmung der Ebola-Epidemie betragen könnten. In einer Videokonferenz redete Obama am Mittwoch Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Frankreichs Präsident Francois Hollande sowie den Regierungschefs Großbritanniens und Italiens, David Cameron und Matteo Renzi, ins Gewissen. Laut Präsidentensprecher Josh Earnest machte er deutlich, dass er von den großen EU-Ländern "bedeutendere" Hilfszusagen erwarte.  

22:55 Uhr: Zwei US-Astronauten absolvieren ISS-"Spacewalk"

Bei einem rund sechsstündigen Außeneinsatz haben zwei US-Astronauten wichtige Reparaturarbeiten an der Internationalen Raumstation ISS erledigt. Alle Aufgaben wurden erfolgreich abgeschlossen, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Mittwoch per Kurznachrichtendienst Twitter mit. Nach genau 6 Stunden und 34 Minuten seien die Amerikaner Reid Wiseman und Barry Wilmore wieder in die ISS eingestiegen. Sie hatten 400 Kilometer über der Erde unter anderem einen defekten Stromregler demontiert. Der deutsche Raumfahrer Alexander Gerst, der derzeit gemeinsam mit drei russischen Kosmonauten ebenfalls auf der ISS stationiert ist, half seinen US-Kollegen nach dem Wiedereinstieg beim Abnehmen der Helme.

 

 

"Ich kann sie draußen arbeiten hören", hatte er zuvor bereits getwittert. Für den US-Astronaut Wilmore war es der erste Außeneinsatz. Gemeinsam mit Wiseman bereitete er die Raumstation auch für künftige neue Raumschiffe vor: Die Andockplätze der ISS müssen für geplante US-Kapseln wie Dragon V2 verändert werden. Die Transporter sollen ab 2017 zur ISS fliegen. Derzeit sind die USA auf russische Sojus-Raumkapseln angewiesen.  

22:45 Uhr: Gleich zweimal Polizeieinsatz: Justin Bieber lässt es wieder krachen

Der Skandal-Sänger kehrte nach Übersee-Trips jüngst nach Beverly Hills zurück - Grund genug zum ausgiebigen Feiern: Justin Bieber schmiss einen seiner gefürchteten "Al-Nighters" und rief damit die Polizei auf den Plan. Gleich zweimal erschienen Cops vor seinem Luxus-Apartment in Beverly Hills (L.A.) wegen Lärm-Beschwerden, beim zweiten Einsatz wiesen die Beamten Bieber wegen dem Krach zurecht, so der Webdienst TMZ.

 

 

Bieber steht seit Jahren mit dem Gesetz auf Kriegsfuß, wegen laufender Bewährungsauflagen kann er sich weitere Verhaftungen kaum leisten.

22:30 Uhr: Ebola-Drama in den USA: Infizierte flog Stunden vor Diagnose mit Verkehrsmaschine

Dramatische Entwicklungen bei der Ebola-Krise in den USA: Nach der Krankenschwester Nina Pham (26) hat sich auch eine zweite Pflegerin bei der Behandlung des ersten Ebola-Kranken in Dallas, "Patient Zero" Thomas Duncan, mit dem Todesvirus infiziert, teilte die US-Seuchenbehörde CDC Mittwochmorgen mit. Die Frau wurde als Amber Vinson (29) identifiziert, eine alleinstehende Frau aus Dallas, so die Daily Mail

 

Der Skandal um die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen im "Texas Health Presbyterien"-Spital in Dallas weitet sich damit aus: Die beiden nun infizierten Krankenschwestern hatten sich genau in jenen Tagen um Duncan gekümmert, als sich der Liberianer ständig übergab und schweren Durchfall hatte - und dadurch Milliarden Viren ausschied. Die Helfer betreuten den Schwerkranken jedoch mit zusammengeflickten Schutzanzügen, wie die Gewerkschaft enthüllte. Angeraten wurde sogar, wegen der umprofessionellen Schutzkleidung freiliegende Hautstellen, etwa am Hals, mit medizinischem Klebeband zu bedecken. Die CDC befürchtet jetzt, dass sich bei dem Pfusch weitere Krankenhausmitarbeiter infiziert haben könnten. Insgesamt kümmerten sich 73 Pfleger und Ärzte um Duncan, der letzte Woche starb. Schlimmer noch: Bekannt wurde, dass Vinson Stunden vor der Isolierung im Spital mit "Frontier Airlines"-Flug Nr. 1143 von Cleveland (Ohio) nach Dallas flog. Sie kam am Abend an, den nächsten Morgen meldete sich die junge Frau mit Fieber in der Notaufnahme. Die CDC kontaktiert nun alle 132 Passagiere des Fluges. Die Ansteckungsgefahr wird für gering erachtet. Doch die Tatsache, dass eine Person aus der ursprünglichen Risikogruppe seelenruhig einen Flug nehmen konnte, vergrößert die Verunsicherung in den USA. "Sie hätte nicht fliegen dürfen", beklagte der immer hilfloser wirkende CDC-Direktor Dr. Tom Frieden. Vinson soll nun in die Isolierstation des auf Ebola spezialisierten "Emory Hospitals" in Atlanta (Georgia) verlegt werden. Offenbar riss den Behörden der Geduldsfaden mit dem Stümper-Spital im Dallas. US-Präsident Barack Obama sagte zwei geplante Fundraiser in Connecticut und New Jersey ab und berief eine Krisensitzung seines Kabinetts ein. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

Autor: Herbert Bauernebel
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