Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:10 Uhr: Weltweite Trauer um legendären Fashion-Designer Oscar de la Renta

Der lateinamerikanische Modeschöpfer Oscar de la Renta ist tot. Der US-dominikanische Modeschöpfer sei mit 82 Jahren gestorben, berichteten die US-Sender ABC und CNN am Montagabend (Ortszeit) unter Berufung auf Familienmitglieder und Freunde. Demnach wurde bei ihm im Jahr 2006 Krebs diagnostiziert.

De la Renta stattete wiederholt First Ladies der USA und Ikonen der Modewelt mit seinen Schöpfungen aus. Weltberühmt wurde er in den 1960er Jahren als Ausstatter der Präsidentenehefrau Jacqueline Kennedy. Er zeichnete auch für das Brautkleid von Amal Alamuddin verantwortlich, die im September den Hollywood-Star George Clooney in Venedig geheiratet hatte.  

3:45 Uhr: Report: Mode-Ikone Oscar de la Renta ist tot

Der legendäre Fashion-Designer Oscar de la Renta ist im Alter von 82 Jahren gestorben, berichtete der Sender ABC. Der in der Dominikanischen Republik geborene Modeguru wurde weltbekannt, als er Ex-"First Lady" Jackie Kennedy einkleidete und so zum Glamour der Kennedy-Ära beitrug.

 

 

De la Rente blieb ein Fixstern in der Modewelt bis zu seinem Tod. Seine Roben trugen Cameron Diaz, Oprah Winfrey, Kristen Stewart, Penelope Cruz oder Jessica Chastain.  

3:30 Uhr: US-Seuchenbehörde CDC verschärft nach Ebola-Ansteckungen Schutzvorschriften

Nachdem sich zwei Krankenschwestern in den USA mit Ebola angesteckt hatten, hat die US-Gesundheitsbehörde CDC die Schutzvorschriften für das Pflegepersonal verschärft. In die Entwicklung der neuen Vorschriften seien die Erfahrungen mit Ebola-Patienten in drei US-Krankenhäusern eingeflossen, teilte die CDC am Montagabend (Ortszeit) in Atlanta mit. Sie legten unter anderem fest, dass alle Krankenpfleger, die sich um Ebola-Patienten kümmern, nochmals intensiv im Umgang mit der Schutzkleidung geschult werden müssten. Zudem müsse immer eine Aufsichtsperson dabei sein, wenn die Kleidung an- oder abgelegt werde. Die Kleidung müsse den Körper vollständig bedecken und statt lediglich einer Schutzbrille sei ein kompletter Gesichtsschutz nötig, erklärte die Behörde. Das Ablegen der Schutzkleidung müsse zum "Ritual" werden, betonte Behördenchef Tom Frieden. Die neuen Regeln ermöglichten eine "höhere Sicherheit" für Klinikpersonal, das mit der Pflege von Ebola-Patienten in den USA betraut sei.  

2:40 Uhr: Kanada: Terrorverdacht nach Unfall mit Soldaten

Die Polizei in Kanada untersucht nach einem Unfall mit zwei verletzten Soldaten einen Terrorverdacht. Ein 25-Jähriger habe die zwei Soldaten auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in der Stadt Saint-Jean-sur-Richelieu im Osten Kanadas nahe der Metropole Montreal überfahren, berichteten kanadische Medien am Montag (Ortszeit). Laut den Behörden war der Mann "radikalisiert". Bei dem Vorfall wurde einer der Soldaten sei lebensgefährlich verletzt, ein zweiter leicht verletzt. Polizisten verfolgten den Mann nach dem Vorfall am Montag in seinem Auto und schossen auf ihn.

 

 

Wenig später starb er in einem Krankenhaus. Der Mann habe die Beamten mit einem Messer bedroht, sagte ein Sprecher der Polizei. Im kanadischen Parlament bestätigte Premierminister Stephen Harper später, dass er über unbestätigte Berichte informiert sei, wonach es sich bei dem Unfall um einen versuchten Terroranschlag gehandelt haben könnte. Diese Berichte seien beunruhigend, sagte Harper. Die kanadische Regierung teilte daraufhin mit, dass der Mann "radikalisiert" gewesen sei. Nähere Angaben zum möglichen Motiv der Tat lagen zunächst nicht vor.

2:10 Uhr: Frau blieb bei geplantem Rendezvous im Schornstein stecken...

Genoveva Nunez-Figuera (30) hatte einen Mann online kennengelernt, sie trafen sich zu sechs "Dates" – bevor die Frau ihn offenbar zu Hause überraschen und durch den Kamin in sein Haus einsteigen wollte. Sie blieb stecken, die Feuerwehr musste sie mit Presslufthämmern aus dem Schornstein stemmen.

 

 

Sie wurde verhaftet wegen unerlaubten Zutritt zu einem Gebäude.  

1:35 Uhr: Report: Total-Chef bei Flugzeugabsturz in Moskau getötet

Der Chef des französischen Ölkonzerns Total, Christophe de Margerie, ist laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Tass bei einem Flugzeugunfall in Moskau getötet worden. Das Flugzeug prallte am Dienstag beim Start mit Ziel Paris in dichtem Nebel mit einem Schneeräumfahrzeug zusammen, hieß es unter Berufung auf die Behörden. Zunächst war nur die Kollision der Privatjets von Typ "Falcon 50" gemeldet worden, bei der die vier Insassen der Maschine und der Fahrer des Schneepflugs starben.

 

 

De Margerie hatte sich äußerst kritisch zu den westlichen Sanktionen gegen Russland in der Ukraine-Krise geäußert und sie als "Irrweg" bezeichnet. Der französische Ölkonzern Total gehört zu den bedeutendsten ausländischen Investoren in Russland.  

0:30 Uhr: IS-Jihadisten starten neue Offensive in Kobane

Die Jihadistengruppe "Islamischer Staat" (IS) hat am Montag neue Attacken auf die umkämpfte syrische Stadt Kobane gestartet. Nach zwei Selbstmordanschlägen im Norden Kobanes hätten die Extremisten die Stadt "an allen Fronten" angegriffen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Kurdische Einheiten und IS-Kämpfer lieferten sich demnach am Abend heftige Gefechte.

 

 

Zuvor hatte die US-Armee die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Kobane erstmals aus der Luft mit Waffen und Medizin versorgt. Zudem profitieren sie von einem überraschenden Kurswechsel der Türkei, die nun doch ihre Grenze für Peshmerga-Kämpfer aus dem Irak öffnen will, damit diese die Kurden bei der Verteidigung Kobanes unterstützen können.  

23:50 Uhr: Monica Lewinsky liefert neue Lebensbeichte - und eröffnet Twitter-Konto

Die berühmteste Praktikantin der Welt gab bei einer Rede bei einem Forbes-Treffen erstmals öffentlich zu, dass sie sich damals in US-Präsidenten Bill Clinton verliebt hatte. Im Originalton: “Frisch aus dem College, verliebte ich mich in meinen Boss…” Und: "Nur war mein  Boss der Präsident der Vereinigten Staaten..." Lewinsky, die sich in den letzten Monaten nach zehn Jahren Stillschweigen erstmals in der Öffentlichkeit zurückmeldete, sieht sich als erstes Opfer von Cyberbullying: “Ich wurde zur ersten Person, deren Ruf weltweit durch das Internet zerstört wurde”, so Lewinsky.

 

 

Mehrmals hätte sie kaum mehr einen Ausweg gesehen: “Ich will sterben”, hämmerte durch ihren Kopf. Jetzt will sie sich für Opfer einsetzen, die ebenfalls über “Social Media” verleumdet wurden. Dafür richtete sie ein Twitter-Konto ein. Gleich musste Lewinsky erfahren, wie brutal die "Social Media"-Welt heutzutage ist: Es brach ein gewaltiger Shitstorm gegen sie los. “F... ja keinen anderen Ehemann mehr”, lautet einer der Tweets, so die "Washington Post". 

23:30 Uhr: iPhone 6 beschert Apple Rekordgewinn

Apple ist im abgelaufenen Quartal dank der neuen iPhone-Modelle überraschend stark gewachsen. Der Umsatz erhöhte sich um gut zwölf Prozent auf 42,1 Milliarden Dollar (32,83 Mrd. Euro), wie das US-Unternehmen aus dem Silicon Valley am Montagabend mitteilte.

 

 

In den drei Monaten bis Ende September wurden insgesamt 39,3 Millionen iPhones verkauft. Das entspricht einem Zuwachs von 16 Prozent. Die neuen iPhones 6 und 6 Plus sind seit September im Handel. Apple-Aktien stiegen nachbörslich zunächst um 1,2 Prozent an.  

22:55 Uhr: Dutzende Tote bei Kämpfen zwischen Schiiten und Sunniten im Jemen

Bei schweren Gefechten zwischen sunnitischen und schiitischen Milizen im Westen des Jemen sind am Montag mindestens 60 Menschen getötet worden. Bei einem Selbstmordanschlag in Rada südlich der Hauptstadt Sanaa wurden 15 Menschen getötet, wie Augenzeugen und Stammesvertreter berichteten. Das Land versinkt trotz eines von den Vereinten Nationen vermittelten Abkommens immer tiefer in der Gewalt. Im von Schiiten und Sunniten bewohnten Rada toben seit Sonntagabend heftige Gefechte zwischen Kämpfern der schiitischen Houthi-Rebellen auf der einen Seite und sunnitischen Stammeskämpfern und Angehörigen der Islamistenorganisation Al-Kaida auf der anderen Seite.

 

 

Unter den Opfern des Selbstmordanschlags waren auch Kinder. Bei einem zweiten Anschlag wurden am Montag in Rada, das in der Provinz Baida liegt, 20 Schiiten-Kämpfer getötet und zwölf weitere von Al-Kaida-Mitgliedern entführt, wie Vertreter der Stämme und der Sicherheitskräfte angaben. Zudem wurden bei Gefechten in Rada 15 Al-Kaida-Kämpfer und Stammeskämpfer getötet. Im Bezirk Anas in der Provinz Dhamar wurden laut Rettungskräften und Stammesvertretern zehn Houthi-Rebellen bei Gefechten getötet. Kämpfe wurden auch aus dem Nordosten von Rada und von einer Verbindungsstraße zwischen den Provinzen Baida und Dhamar gemeldet, ebenso aus dem Ort Udain und der Stadt Ibb, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.  

22:45 Uhr: Der Frauenmörder von Indiana: Killer tötete mindestens sieben Opfer

Schock, Trauer und Entsetzen in Indiana über den offenbar blutrünstigsten Serienmörder in der Geschichte des US-Staates: Darron Deon Vann (43) wurde am Freitag des Mordes an der Prostituierten Afrika Hardy (†19) im “Motel 6” im Ort Hammond überführt. Er hatte die Frau erdrosselt. Bei Verhören gestand der Mann Morde an weiteren sechs Frauen. Er nannte die Orte, wo er die Leichen entsorgte.

 

 

An den Stellen fand die Kripo zuerst die menschlichen Überreste von Anith Jones (†35), die seit dem 8. Oktober abgängig war. Auch sie wurde mit einem Draht erwürgt. Es ging dann Schlag auf Schlag in der 76.000-Einwohner-Stadt: Fast im Stundentakt wurden fünf weitere Frauenleichen gefunden. Die meisten waren versteckt in aufgelassenen, abgebrannten Häusern. Die Tatorte wurden mit gelben Polizeiband abgesperrt. Die Behörden wollen zusätzliche Opfer nicht ausschließen. Der mutmaßliche Serienkiller wurde bereits 2009 wegen eines Sexverbrechens in Texas zu fünf Jahren Haft verurteilt. Unklar ist, wann und warum er vorzeitig entlassen wurde.

22:30 Uhr: Bei Geburt getrennte Zwillinge finden sich im Web: "Uns wurden 25 Jahre geraubt"

Anais Bordier (25) erhielt in London von einer Bekannten einen Screenshot eines Mädchens, das wie sie aussah. Die junge Frau war aus Südkorea adoptiert worden, sie wuchs auf als Einzelkind in Frankreich und Belgien. Sie wusste nichts über ihre leibliche Mutter. Und vor allem nichts über die Tatsache, dass sie eine Zwillingsschwester hat. Ihre “Doppelgängerin” war eine Amerikanerin namens Samantha Futerman, die in einem Filmtrailer zu sehen ist. Beide haben das gleiche Geburtsdatum. Bordier dachte laut der "New York Post" an den Film "Parent Trap", wo Lindsay Lohan ihre verschollene Zwillingsschwester findet.

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Zwillinge fanden sich wieder

Nach Recherchen im Internet schickte ihr Bordier einen Friend-Request auf Faceook: “Ich habe dich im Internet ein wenig ausgeforscht”, schrieb sie: “Ich wollte fragen, wo du geboren bist?” Samantha fühlte es gleich, als sie die Nachricht erhielt. “Ich habe eine Zwillingsschwester”, erzählte sie aufgeregt Freunden. Im Februar sahen sie sich erstmals bei einem Skype-Videotelefonat. Sie redeten drei Stunden lang nonstop. Monate später trafen sie sich. Neben der Freude bleibt auch Bitterkeit über die Adoptions-Agentur in Seoul, die log und die getrennten Zwillinge als Einzelkinder vermittelte. “Sie haben uns 25 Jahre unseres Lebens geraubt”, zürnt Bordier. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

Autor: Herbert Bauernebel
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