Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:00 Uhr: US-Vize Joe Biden gratuliert Ukrainern zur Wahl 

US-Vizepräsident Joe Biden hat den Ukrainern zu den erfolgreichen Wahlen mit demokratischen Standards gratuliert. Dies sagte Biden in einem Telefongespräch dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko nach Angaben des Weißen Hauses vom Montag. Bei einem geplanten Besuch in der Ukraine Mitte November werde Biden mit Poroschenko die bilateralen Beziehungen, die Reformen sowie die Lage in der Ostukraine erörtern. Nach ihrem klaren Sieg bei der Parlamentsneuwahl begannen die in die EU strebenden Parteien unterdessen mit den Koalitionsverhandlungen. Das prowestliche Bündnis um Poroschenko sondierte am Montag nach eigenen Angaben mit der Volksfront von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk Möglichkeiten für eine gemeinsame Regierung. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) bewertete die Wahl vom Sonntag in Kiew als demokratisch und Fortschritt.

Die Bundesregierung und die EU sprachen von einem Sieg der Demokratie - und forderten weitere Reformen und eine friedliche Lösung des Konflikts in der Ostukraine. Nach Auszählung von mehr als der Hälfte der Stimmzettel kamen der Poroschenko-Block und Jazenjuks Volksfront jeweils auf mehr als 21 Prozent, wie die Wahlkommission in Kiew mitteilte. Die ebenfalls proeuropäische Partei Samopomoschtsch (Selbsthilfe) lag demnach bei 11,2 Prozent. Die neue liberale Kraft ist wie die Vaterlandspartei von Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko für eine Beteiligung an der Koalition im Gespräch. Die Vaterlandspartei erhielt rund 5,7 Prozent.  

2:50 Uhr: Torontos Skandalbürgermeister Rob Ford von Konservativen abgelöst 

Torontos Skandalbürgermeister Rob Ford wird nicht von seinem Bruder Doug beerbt. Bei der Bürgermeisterwahl in der größten Stadt Kanadas wurde der erst vor gut einem Monat nominierte Doug Ford zwar zweiter, musste sich aber dem Konservativen John Tory geschlagen geben. Für Tory stimmten nach Angaben des Wahlleiters 40,3 Prozent, für Ford 33,8. Olivia Chow, in Hongkong geborene frühere Abgeordnete der Liberalen, kam auf 23,1 Prozent. Alle anderen 62 Kandidaten konnten zusammen nicht einmal drei Prozent der Wähler überzeugen. Ford (45) hatte Mitte September seinen Rückzug angekündigt, weil er an Krebs erkrankt war.

 

 

Nur Minuten vor Meldeschluss ging dafür sein Bruder ins Rennen. Doug (49) war früher Stadtrat. Rob Ford hatte international Schlagzeilen gemacht, weil er sich mehrfach völlig betrunken, Crack geraucht und Kokain genommen haben soll. Die Vorwürfe lauteten auch, dass er betrunken Auto gefahren sei. Ford bestritt die Anschuldigungen vehement und räumte die Taten erst ein, als die Polizei eindeutige Beweise veröffentlichte. Obwohl ihn der Stadtrat daraufhin weitgehend entmachtet hatte, hielt er zunächst an einer erneuten Kandidatur fest.  

2:05 Uhr: Chile: Millionenbeute bei spektakulärem Überfall auf Geldtransporter

Eine Verbrecherbande hat umgerechnet 3,2 Millionen Euro bei einem Überfall eines Geldtransportwagens nur wenige Meter vom chilenischen Regierungspalast entfernt erbeutet. Ein wie ein Wachmann des Transportunternehmens gekleideter Verbrecher täuschte am Montag den Fahrer, der ihm die Tür öffnete. Unter Drohungen wurde der Geldtransportwagen in eine Werkstatt in einem nördlichen Vorort von Santiago de Chile gebracht, wo Komplizen mit Schneidebrenner den Tresor öffneten, wie die Online-Zeitung Emol nach Angaben der Staatsanwaltschaft berichtete. Im August waren im Flughafen der chilenischen Hauptstadt umgerechnet knapp acht Millionen Euro aus einem Geldtransportwagen geraubt worden. Insgesamt wurden in Chile 2014 bisher siebzehn Geldtransporter überfallen.  

1:15 Uhr: Ägyptischer Oppositioneller Abdel Fatah neuerlich verhaftet

Der ägyptische Oppositionsaktivist Alaa Abdel Fattah ist erneut inhaftiert worden. Der linke Aktivist, der erst im September auf Kaution entlassen worden war, sei am Montag bei einem Gerichtstermin erneut festgenommen worden, sagte seine Schwester Mona Seif der Nachrichtenagentur AFP. Abdel Fattah muss sich mit 24 Mitangeklagten wegen Ausschreitungen bei einer nicht genehmigten Demonstration im vergangenen November verantworten. Dem 32-Jährigen wird insbesondere vorgeworfen, das Funkgerät eines Polizisten gestohlen zu haben. Auch die anderen Angeklagten wurden wieder in Gewahrsam genommen. Abdel Fattah war im Juni bereits zu 15 Jahren Haft verurteilt worden, doch wurde später ein neuer Prozess angesetzt. Am Sonntag wurde seine Schwester Sanaa Seif zusammen mit 22 Mitangeklagten wegen einer Protestaktion im Juni gegen die Verschärfung des Demonstrationsrechts zu drei Jahren Haft verurteilt. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) warf der Regierung daraufhin vor, sie sei "offenkundig zu allem bereit, um die gesamte Opposition zu zerschlagen, ob islamistisch oder säkular". Auch US-Außenamtssprecherin Jen Psaki äußerte sich "äußerst besorgt über die schweren Haftstrafen" für die Organisation einer nicht genehmigten Demonstration.  

0:35 Uhr: Aus und vorbei: Jennifer Lawrence und Chris Martin beenden Romanze

Die Oscar-Siegerin (24) und der britische "Coldplay"-Rocker (37), dessen Ehe mit Gwyneth Paltrow jüngst implodierte, waren den Sommer über immer wieder zusammen gesehen worden.

 

 

"Panem"-Beauty Lawrence und Sänger Martin wurden zuletzt Anfang des Monats gesichtet, als er im "Hollywood Bowl" auftrat. Laut dem Unterhaltungs-Portal "E! Online" hat sich das Starpaar jetzt getrennt. Angeblich hätte sie angekotzt, dass er mit Ex Paltrow stets "happy Familie" spielte. 

23:45 Uhr: Katastrophe in Zeitlupe: Lavastrom auf Hawaii nur mehr 30 Meter von Häusern entfernt

Der Lavastrom am Big Island nach einem Ausbruch des Kilauea-Vulkan bedroht die Ortschaft Pahoa. Die Feuerwalze aus flüssigem Gestein mit Temperaturen von 1000 Grad ist nur mehr wenige Meter vom ersten Haus entfernt, dutzende Bewohner wurden bereits evakuiert.

 

 

Die Lava zerstörte davor einen buddhistischen Friedhof, bis zu 60 Gebäude sollen insgesamt bedroht sein. Die Polizei ging von Tür zu Tür und rief die Bewohner zum Verlassen der Häuser auf. Der Lavafluss hatte sich zuletzt auf bis zu 18 Meter pro Stunde beschleunigt. Am Rand der glühenden Zunge kommt es immer wieder zu Methan-Explosionen.

23:15 Uhr. Aufatmen in New York: Fünfjähriger hat nicht Ebola...

Das Kleinkind war mit seinen Eltern kürzlich aus West-Afrika, dem "Ground Zero" der Seuche, nach New York zurückgekehrt. Als sich der Bub übergab und Fieber bekam, wurde er sofort im Bellevue-Spital isoliert. Erste durchgeführte Ebola-Tests verliefen jedoch negativ.

 

 

Ärzte reagierten nicht besonders überrascht, da der Krankheitsverlauf nicht konsistent mit Ebola schien. Das Kind hatte sich zuerst übergeben, erst dann kamen Fieberschübe.   

22:55 Uhr: Twitter enttäuscht Börse mit neuerlichem Verlust

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat die Börse mit einem weiteren Quartalsverlust enttäuscht. Im dritten Quartal lief ein Minus von 175,5 Millionen Dollar (138,64 Mio. Euro) auf. In den ersten neun Monaten des Jahres hat Twitter damit über 452 Millionen Dollar verloren, wie aus den am Montag veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Den Quartalsumsatz konnte Twitter mit über 361 Millionen Dollar allerdings im Jahresvergleich mehr als verdoppeln. Das Wachstum der Nutzerzahlen blieb zugleich aber verhalten. Die Zahl aktiver Nutzer stieg binnen drei Monaten um 13 Millionen auf 284 Millionen im Monat. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel um rund zehn Prozent.  

22:45 Uhr: Amokschütze in Marysville-High-School lockte die Opfer mit SMS in die Falle

Todesschütze Jaylen Fryberg (†15), der am Freitag an einer High-School im US-Staat Washington zwei Mitschüler tötete, drei schwer verletzte und sich dann selbst tötete, mordete offenbar wegen einer persönlichen Vendetta. Ein Mädchen, Zoe Palazzo, starb noch am Tatort, ein weiteres, Gia Soriano, am Sonntag.

 

 

Weiterhin in kritischem Zustand sind Shaylee Chuckulnaskit, Andrew Fryberg, ein Cousin des Schützen, und Nate Hatch. Der Schütze hatte die Schüler per SMS an den Tisch in der Schul-Cafeteria gebeten. Dann schoss er einem nach dem anderen mit einer "Baretta"-Pistole in den Kopf. Laut Reports könnte Liebeskummer eine Rolle gespielt haben, eines der Opfer war angeblich seine Ex-Freundin.  

22:30 Uhr: Obama gegen Zwangsquarantäne für Ebola-Helfer nach Skandal um Krankenschwester

Kaci Hickox hatte als “Nurse” für "Ärzte ohne Grenzen" (MSF) in Sierra Leone Ebolakranken geholfen und ihr Leben beim Kampf gegen die Todesseuche riskiert. Nach der Landung am Newark-Flughafen (New Jersey) wurde sie jedoch behandelt wie “eine Schwerverbrecherin”, wie sie gegenüber CNN protestierte. Nach der Erkrankung des New Yorker Arztes Craig Spender, der für MSF in Guinea arbeitete, hatten die Gouverneure von New York und New Jersey eine 21 Tage lange Zwangs-Quarantäne für alle aus Westafrika heimkehrenden Mediziner angeordnet.

 

 

Das White House und Top-Arzt Anthony Fauci halten die Maßnahme jedoch für “drakonisch": Dringend benötigte Helfer könnten so abgeschreckt werden. Die “Bedenken” seien den Gouverneuren Chris Christie und Andrew Cuomo übermittelt worden. Cuomo ließ die Anordnung nach heftigem Druck Sonntagabend bereits aufweichen. Christie blockt bei der Regelung jedoch weiter. Seine Priorität sei "der Schutz der Einwohner", so der Republikaner. Doch immerhin wurde die Krankenschwester aus der antiquierten Quarantänestation entlassen: Sie war in einem Zelt innerhalb eines Spitals isoliert worden, ohne Fließwasser oder einem Klo mit Spülung. "Ich starre hier gegen die Wände”, beschwerte sie sich. Ihr Anwalt brachte eine Klage wegen ungerechtfertigter Freiheitsberaubung ein. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

Autor: Herbert Bauernebel
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