Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:50 Uhr: Vermutlich älteste Person der Welt bekommt mit 118 Jahren erste Pension

Im Alter von 118 Jahren bekommt die wohl älteste Frau der Welt nun doch endlich eine Pension vom peruanischen Staat - in Höhe von umgerechnet 33 Euro pro Monat. Nach zwei gescheiterten Anträgen sei die Pensionszahlung an Andrea Gutierrez Cahuana bewilligt worden, teilte das Ministerium für Entwicklung und Soziale Inklusion am Mittwoch in Lima mit. Die älteste Frau Perus, deren Lebensdauer weltweit ihresgleichen suchen dürfte, steht demnach an erster Stelle einer Liste mit 425 bezugsberechtigten Landesbewohnern über einhundert Jahren, die in extremer Armut leben. Gutierrez wurde laut ihren Ausweispapieren am 25. Mai 1896 in der südöstlichen Andenregion Ayacucho geboren und lebt heute nahe der Stadt Arequipa. Sie kommuniziert ausschließlich in der Eingeborenen-Sprache Quechua und hat zwölf Kinder zur Welt gebracht, von denen acht inzwischen tot sind. Seit dem vergangenen Jahr beantragte Gutierrez zwei Mal vergeblich eine Pensionszahlung aus dem Sondertopf für Arme, die das Alter von einhundert Jahren überschritten haben. Doch erst jetzt änderten die Behörden ihre Meinung: "Wir haben ihre Lage neu geprüft und hoffen, sie ab Dezember in das Programm aufnehmen zu können", erklärte der für die Pensionszahlungen zuständige Chefaufseher Jose Villalobos.  

2:55 Uhr: Report: Credite Suisse überwies Fondsmanager irrtümlich 1,5 Millionen Dollar - Empfänger tauchte unter

Die Schweizer Bank Credit Suisse hat einem Hedgefonds-Manager laut einem Zeitungsbericht durch eine kuriose Panne insgesamt 1,5 Millionen Dollar (1,2 Mio. Euro) überwiesen. Nun seien sowohl das Geld als auch der Vermögensverwalter verschwunden, berichtete die "New York Times" in der Nacht auf Donnerstag. In gleich drei Tranchen soll die Bank die Summe im Jänner überwiesen und den Fehler erst zwei Wochen später bemerkt haben. Der Hedgefonds Galbraith Capital Investment Management habe sich damals in der Abwicklung befunden und keinerlei Geld mehr auf Konten der Credit Suisse gehabt.

 

 

Die Bank hat den Fonds und seinen Manager Joseph Galbraith dem Bericht nach zunächst angeschrieben und im August verklagt, um das Geld wiederzubekommen. Bisher vergeblich. Das letzte Mal habe die Credit Suisse am 5. Februar von Galbraith gehört: "Keine Panik - ich kümmere mich drum", soll er per Email mitgeteilt haben.  

2:10 Uhr: US-Streitkräfte bombardieren weiter Stellungen bei Kobane

Die Verteidiger der belagerten syrischen Kurdenstadt Kobane bekommen wohl nicht nur am Boden Verstärkung, sondern werden auch weiterhin aus der Luft militärisch unterstützt. US-Kampfflugzeuge flogen am Dienstag und Mittwoch acht neue Luftangriffe auf Jihadistenkämpfer nahe der Grenzstadt, wie das Truppenkommando mitteilte. Dabei seien sechs Fahrzeuge, mehrere Kampfstellungen und ein Gebäude der Miliz "Islamischer Staat" (IS) attackiert worden. Im Irak bombardierten Kampfjets und Drohnen demnach sechs weitere Ziele im nördlich gelegenen Sindshar sowie in Falludsha westlich von Bagdad. Unterdessen waren schwer bewaffnete kurdische Peshmerga-Kämpfer am Mittwoch unterwegs in die von den Jihadisten bedrängte Stadt an der Grenze zur Türkei. Ihnen vorausgegangen waren Mitglieder der Freien Syrischen Armee (FSA), die für den Sturz der syrischen Regierung kämpfen. Etwa 150 FSA-Kämpfer hätten in der Nacht zum Mittwoch bei Mürsitpinar die Grenze zu Syrien passiert, sagte ein türkischer Behördenvertreter. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach von lediglich 50 FSA-Angehörigen. Laut der prokurdischen Nachrichtenagentur Firat überquerten die Kämpfer die Grenze bei Mürsitpinar in acht Fahrzeugen.  

1:05 Uhr: Todesschütze von Osama Bin Laden wird enthüllt

Die Identität des US-Soldaten, der Al-Kaida-Chef Osama bin Laden bei einem Geheimeinsatz vor dreieinhalb Jahren erschoss, soll kommenden Monat enthüllt werden. In einer Dokumentation des TV-Kanals Fox News werde der bisher streng gehütete Name des Angehörigen der US-Spezialeinheit Navy Seals verraten, kündigte der Fernsehsender am Mittwoch an.

Osama bin Laden Fernseher © EPA

Osama bin Laden im Versteck in Abbottabad

Die zweiteilige Produktion mit dem Titel "The Man Who Killed Osama Bin Laden" wird demnach am 11. und 12. November ausgestrahlt. Die Sendung soll minutiös rekonstruieren, wie der Anführer des islamistischen Terrornetzwerks im Mai 2011 in seinem Versteck im pakistanischen Abbottabad von dem Seal-Kommando zur Strecke gebracht wurde. Der Soldat, der die tödlichen Schüsse auf ihn abgab, werde darin erzählen, wie er zum Elitekämpfer ausgebildet und für die Geheimmission "Neptune Spear" nach Pakistan geschickt wurde. Die Schilderung der letzten Nacht in Osama bin Ladens Leben enthalte bisher unbekannte Details, kündigte Fox News an.  

0:45 Uhr: Desaster in Zeitlupe: HIER frisst sich ein Lavastrom durch ein Dorf...

Pahoa war früher ein idyllisches Dorf mit 800 Einwohnern an der Nordostküste des Big Island (Hawaii), jetzt ist der Ort Schauplatz einer sich unendlich langsam entfaltenden Katastrophe: Seit Tagen blickt die Welt auf die spektakulären Bilder eines unaufhaltsam vorrückenden Stromes aus 1000 Grad heißer Lava vom 20 Kilometer entferntem Vulkan Kilauea. Der Vormarsch des rauchenden, flüssigen Gesteins, begleitet von ohrenbetäubenden Methan-Explosionen, ist unaufhaltsam. Mittwoch ging das erste Haus in Flammen auf. Weitere 60 stehen in der voraussichtlichen Bahn des Lavastromes.

 

 

Die schwarze Zunge, durchsetzt von rot glühender, brodelnder Lava, kriecht in Gärten, durchbricht Zäune, überquert Straßen, nähert sich der Volksschule. Ein Friedhof außerhalb des Ortes ist bereits begraben unter dem nun erstarrten Gestein. Die Bevölkerung ist verzweifelt, die Zerstörung gleicht einem Lotteriespiel: Der Lavastrom ist völlig unberechenbar – und unmöglich zu stoppen oder umzuleiten. Die glühende Walze durchbrach aufgeschüttete Wälle aus Erdreich mühelos. Viele Einwohner sehen die Hand von "Pele" im Spiel, dem Vulkan-Gott der Hawaiianer. Es bleibt eben nur mehr Fatalismus - und die Flucht.  

0:05 Uhr: Brasilianische Notenbank erhöht Leitzins auf 11,25 Prozent

Im Kampf gegen die hohe Inflation hat Brasiliens Notenbank überraschend den Leitzins angehoben. Die Währungshüter der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas erhöhten ihn am Mittwoch auf 11,25 Prozent von bisher elf Prozent. Die Entscheidung im geldpolitischen Ausschuss war nicht einstimmig. Von Reuters befragte Volkswirte hatten mehrheitlich damit gerechnet, dass die Notenbank den Leitzins nicht antastet.

 

 

Die knappe Wiederwahl der linken Präsidentin Dilma Rousseff hatte die Finanzmärkte Brasiliens am Montag erschüttert. Brasilien war in der ersten Jahreshälfte in die Rezession abgeglitten.  

23:25 Uhr: Jüdischer Aktivist in Jerusalem niedergeschossen

Der jüdische Aktivist Yehuda Glick ist in Jerusalem von Unbekannten auf offener Straße niedergeschossen worden. Das berichtete die Zeitung "Haaretz" in ihrer Online-Ausgabe. Nach ersten Berichten hatte ein unbekannter Motorradfahrer am Mittwochabend das Feuer auf Glick eröffnet. Der dem rechten Flügel zugeordnete Aktivist tritt für einen freien Zugang der Juden zum Tempelberg ein. Die Fahndung nach dem Täter verlief zunächst erfolglos.

 

 

Gegenwärtig kommt es in Jerusalem immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften. Der Tempelberg in der Altstadt ist einer der umstrittensten Orte der Welt. Er gehört zu den heiligsten Stätten der Juden und Muslime. Gebete sind dort generell jedoch nur Muslimen erlaubt.  

22:55 Uhr: Das neue Leben der Katie Holmes: "Ich habe keine Angst mehr!"

Über zwei Jahre nach ihrer dramatischen Scheidung von Tom Cruise, dem weltweit größten Aushängeschild der Sekte Scientology, bricht die Schauspielerin im Magazin People nun ihr Schweigen. Mit einer dreigeteilten Mantra komme sie gut durchs Leben, sagt Katie Holmes: "Ich habe keine Angst mehr, ich stelle wenige Regeln für mich selbst auf und ich nehme mich selbst nicht allzu ernst", lacht die 35-Jährige.

 

 

Sie fühle sich auch bereit, neue Herausforderungen anzunehmen. Sie spielt eine schießwütige Lehrerin in der schwarzen Komödie "Miss Meadows", in einer neuen TV-Miniserie soll sie wieder Jackie Kennedy verkörpern. Bald wird sie auch bei ihrem Debüt als Regisseurin hinter der Kamera stehen. Zu ihrer Scheidung von Cruise sagt sie: "Ich will nicht, dass mich dieser Moment in meinem Leben definiert und man sich nur deshalb an mich erinnert: Ich war vorher eine Schauspielerin und bin jetzt eine Schauspielerin..." Tochter Siri (8) bedeute für sie "einfach alles", sagt Holmes. Sie gibt aber zu, dass es manchmal auch recht turbulent zugehe bei der Erziehung und Nervenstärke gefordert sei.   

22:45 Uhr: Sandra Bullock rettet als spontane "Notärztin" Filmmitarbeiterin

Die Oscar-Siegerin zögerte keine Sekunde, als am Set ihres neuen Filmes "Our Band Is Crises" in New Orleans (Louisiana) eine Statistin offenbar wegen eines Hitzschlages zu Boden ging. Bullock wollte nicht auf die Ambulanz warten, verfrachtete die junge Frau an einen schattigen Ort, fächelte ihr Luft zu und beruhigte sie - bis die Rettung eintraf.

 

 

Ko-Star Billy Bob Thornton war auch am Set, doch er fiel eher als Beobachter auf, so der Webdienst TMZ.

22:30 Uhr: Horror: Irrer köpft seine Mutter, lädt Rumpf und Kopf auf der Straße ab...

Passanten dachten zuerst an einen Halloween-Scherz, doch rasch wurde der ganze Horror offensichtlich: Ein Mann mit psychischen Problemen hatte in seinem Haus in Long Island (US-Staat New York) seine Mutter geköpft. Derek Ward (†35) schleppte danach Rumpf und Kopf des Opfers Patricia Ward (†68) auf die Straße nahe des Bahnhofes in Farmingdale.

 

 

Dann sprang er vor einen herannahenden Zug und wurde getötet. Ward befand sich in den letzten Jahren immer wieder in psychiatrischer Behandlung, er hatte auch Probleme mit Drogen. Die geköpfte Frau war Professorin am Farmingdale State College, Kollegen dort reagierten geschockt. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

Autor: Herbert Bauernebel
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