13 Tote nach Erdbeben in Tschetschenien

Opferzahl steigt

© Reuters

13 Tote nach Erdbeben in Tschetschenien

Bei einem schweren Erdbeben in der Kaukasusrepublik Tschetschenien sind am Samstag mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 Personen wurden verletzt. 52.000 Menschen waren von der Stromversorgung abgeschnitten. Zahlreiche Verkehrswege in der betroffenen Region waren demnach schwer beschädigt. Auch die Mobilfunkverbindungen waren unterbrochen.

Opferzahl wird steigen
Das Beben erreichte laut Straßburger Observatorium eine Stärke von 6,3 auf der Richter-Skala. Es war in Dagestan, Nordossetien, Inguschetien, Armenien und Georgien zu spüren. Die meisten Menschen kamen in den Bezirken Gudermes, Schali und Kurschaloj um. Die Behörden rechnen mit einer steigenden Opferzahl. Unter den Toten befinden sich mindestens drei Kinder.

40 km von Grosny entfernt
Das Beben ereignete sich um 11.06 Uhr MESZ. Das Epizentrum lag laut dem US-Institut für Geophysik (USGS) rund 40 Kilometer von der tschetschenischen Hauptstadt Grosny entfernt in zehn Kilometern Tiefe.

Der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow berief eine Sonderkommission zur Koordinierung der Hilfen für die Bevölkerung ein.

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