3.000 Menschen fliehen vor Flut in Rio

Regen in Brasilien

© APA/EPA

3.000 Menschen fliehen vor Flut in Rio

Nach starken Regenfällen in Brasilien haben wegen Überschwemmungen über 3.000 Menschen im Bundesstaat Rio de Janeiro ihre Häuser verlassen müssen. Mit am schwersten betroffen war die Region um die Metropole Rio de Janeiro. Allein in der Stadt Itaborai, etwa 30 Kilometer nordöstlich von Rio mussten sich etwa 1.000 Bewohner in Sicherheit bringen, mehr als 280 Häuser wurden durch die Fluten zerstört oder beschädigt.

Pegel stieg um 5m
Der Pegel des größten Flusses in der Region, Paraiba do Sul, stieg seit Beginn der kräftigen Niederschläge am Donnerstag um fünf Meter an und überschwemmte mehrere angrenzende Gemeinden.

Dammbruch an Stausee droht
Auch im Nachbarstaat São Paulo kämpften die Menschen mit den Folgen des Unwetters, das neben Überschwemmungen auch Erdrutsche und Schlammlawinen mit sich brachte. In der Stadt Tambaú drohte ein Dammbruch an einem Stausee, der die Stadt mit Trinkwasser versorgt. Die Fluten drückten wegen des hohen Pegelstands bereits über die Schleusen und rissen eine Brücke mit sich.

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