438 Jahre Haft für mutmaßlichen Serienmörder

USA

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438 Jahre Haft für mutmaßlichen Serienmörder

Im US-Staat Arizona ist ein mutmaßlicher Serienmörder wegen sexueller Nötigung zu 438 Jahren Haft verurteilt worden. Der 43-jährigen Mark Goudeau war bereits im September schuldig gesprochen worden, eine Frau vergewaltigt und eine weitere sexuell genötigt zu haben, als die beiden Schwestern gemeinsam durch einen Park gingen. Goudeau soll wegen des Mordes an acht Frauen und einem Mann in den Jahren 2005 und 2006 vor Gericht gestellt werden. In diesem Prozess droht ihm die Todesstrafe.

Der ehemalige Bauarbeiter wies in dem Vergewaltigungsprozess alle Schuld von sich. Es sei schrecklich, was den Frauen geschehen sei, erklärte er vor Gericht. Er habe damit aber nichts zu tun. Allerdings finden die Ermittler seine DNA bei dem Vergewaltigungsopfer.

Richter Andrew Klein sagte, der Angeklagte habe offenbar zwei gegensätzlich Persönlichkeiten: eine ruhige und respektvolle vor Gericht und eine andere brutale und soziopathische. Wegen einer Vorstrafe wegen eines Gewaltdelikts fiel das Urteil so hoch aus. Goudeau wird verdächtigt, der sogenannte "Baseline Killer" zu sein, benannt nach der Straße in Phoenix, in der mehrere Verbrechen stattfinden.

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