64-Jähriger in Palermo spurlos verschwunden

Mafia am Werk?

© (c) EPA/ Filippo Monteforte

64-Jähriger in Palermo spurlos verschwunden

In Italien gibt das spurlose Verschwinden eines wohlhabenden Landbesitzers aus der Provinz Palermo seit Samstag Rätsel auf. Die Polizei vermutet, dass Pietro Licari entführt wurde, die Hintergründe sind jedoch noch unklar. Unbekannte haben von seiner Familie 300.000 Euro Lösegeld verlangt. Die Forderung kam anonym via Licaris Handy.

Auto wurde gefunden
Den Anruf erhielt eine Tochter des Entführten. Die Polizei durchsuchte die Gegend zwischen Partinico und San Giuseppe Jato, eine Hochburg der Cosa Nostra, mit Spürhunden und Hubschraubern. Das Auto des 68-Jährigen wurde in der Nähe einer Hütte bei einigen Feldern von Partinico gefunden.

Ermittler vermuten Profis am Werk
Die Ermittler schließen wegen der relativ niedrigen Geldforderung aus, dass Profi-Entführer am Werk waren. Deswegen beschlossen die Staatsanwälte, die Bankkonten der Familie Licari vorerst nicht einzufrieren. Durch eine solche Maßnahme versuchen die Behörden üblicherweise, die Zahlung von Lösegeld zu verhindern. Die Familie besitzt neben Grundstücken auch Immobilien sowie einige Apotheken in Rom. Die Ermittler prüfen die beruflichen Beziehungen Licaris, der ein zurückgezogenes Leben führte.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen