Acht Tote in Spaniens Feuerhölle

Flammeninferno

Acht Tote in Spaniens Feuerhölle

Die Waldbrände in Spanien haben ein achtes Menschenleben gefordert. Nahe Teruel im Osten des Landes starb der Fahrer eines Tankwagens, der Löschwasser transportierte, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Der 50-Jährige sei mit dem Fahrzeug einen Abhang hinuntergestürzt. Teruel gehört zur Region Aragon, die am Donnerstag am schlimmsten von den Feuersbrünsten getroffen wurde. Die Flammen vernichteten mehr als 8.000 Hektar Wald, sechs Ortschaften mit etwa 1.500 Einwohnern mussten komplett geräumt werden. Etwa 500 Helfer sowie 18 Löschflugzeuge waren im Einsatz.

Wegen des Feuers musste auch die Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke zwischen Madrid und Aragons Hauptstadt Saragossa für fast 20 Stunden gesperrt werden. Rund 7.000 Reisende mussten auf Busse umsteigen. Landesweit kämpften mehr als 1.000 Feuerwehrleute und Soldaten gegen rund zwei Dutzend Waldbrände an. Starker Wind und Hitze bis 40 Grad erschwerten die Löscharbeiten. Am Dienstag waren bei Tarragona an der nordostspanischen Costa Dorada vier Feuerwehrleute im Kampf gegen die Flammen im Naturpark Els Ports getötet worden. Der Brand dort loderte auch am Donnerstag weiter, fast 1.200 Hektar Wald wurden zerstört.

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