Achtlings-Mutter beklagt einsame Kindheit Achtlings-Mutter beklagt einsame Kindheit

Erstes Interview

Achtlings-Mutter beklagt einsame Kindheit

Nach einer einsamen Kindheit hat sich die Mutter der kalifornischen Achtlinge eigenen Worten zufolge nach einer großen Familie gesehnt. Sie habe versucht, die Erfahrungen als Einzelkind mit der Nähe wettzumachen, die ihre eigenen Kinder ihr bringen könnten, erklärte Nadya Suleman in ihrem ersten Interview seit der Geburt der Achtlinge Ende Jänner.

Mutter verzweifelt
"Eine große, eine sehr große Familie zu haben, war immer ein großer Traum von mir", sagte die 33-Jährige dem US-Sender NBC. Die 14-fache Suleman ist nicht verheiratet und lebt mit ihrer Mutter zusammen, die bereits Verzweiflung äußert, wie besessen ihre Tochter von Kindern ist.

Künstliche Befruchtung
Die 33-Jährige, die bereits sechs weitere Kinder hat, sagte weiter, alle Schwangerschaften seien durch künstliche Befruchtung entstanden. Samenspender sei ein Freund gewesen. Teile des Interviews wurden am Donnerstag (Ortszeit) ausgestrahlt, die volle Fassung kündigte der Sender für Montag an.

Geburten erfolgten per Kaiserschnitt
Die Achtlinge waren am 26. Jänner per Kaiserschnitt zur Welt gekommen. Es war erst der zweite Fall weltweit, in dem alle acht Kinder lebend geboren wurden. Die Babys wogen bei der Geburt zwischen 680 und 1.475 Gramm und sind weiterhin im Krankenhaus, aus dem die Mutter bereits entlassen wurde.

Babys wohlauf
Den Ärzten zufolge sind sie in einem stabilen Zustand, atmen ohne fremde Hilfe und trinken Muttermilch. In den USA waren zuvor erst einmal Achtlinge geboren worden. Eines der Babys starb 1998 innerhalb einer Woche nach der Geburt im US-Staat Texas. Weltweit sind nur sechs Achtlingsgeburten dokumentiert. In den meisten Fällen überlebten nur wenige oder keines der Kinder.

Foto: (c) AP

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