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Achtlingsmutter lebt von Sozialhilfe

Kalifornien

Achtlingsmutter lebt von Sozialhilfe

Die kalifornische Achtlings-Mutter Nadya Suleman erhält für ihre sechs weiteren Kinder staatliche Unterstützung. Ihr Sprecher bestätigte der "Los Angeles Times" am Dienstag, dass die unverheiratete, arbeitslose Frau knapp 500 Dollar (384 Euro) monatlich an Lebensmittelmarken bekommt, sowie Zuschüsse für drei ihrer Kinder, die Behinderungen haben. Videoaufnahmen der vor zwei Wochen geborenen Achtlinge waren am Montag beim Sender NBC zu sehen. Suleman (33) versprach in einem Interview, sie werde alle ihre Kinder ernähren und nach ihren Kräften das Beste für den Nachwuchs tun.

Kritik kommt auch von der Mutter
Sulemans Mutter Angela, die ihre Enkel im eigenen Haus betreut, kritisierte die Entscheidung ihrer Tochter, weitere acht Kinder in die Welt zu setzen. "Die Wahrheit ist, dass Nadya es nicht schaffen wird, 14 Kinder groß zu ziehen", sagte die Großmutter am Montag der Webseite "RadarOnline.com". Dies sei eine "Unverschämtheit". "Sie hat wirklich keine Vorstellung davon, was sie damit den Kindern und mir antut".

Enge Wohnverhältnisse
Angela Suleman zufolge lebt die Familie beengt in einem Haus mit drei Schlafzimmern. Ihre Tochter würde kein Geld beisteuern, meint die pensionierte Lehrerin. Sie ärgere sich über den Arzt, der die Fruchtbarkeitsbehandlung vorgenommen habe. Die Achtlings-Mutter nannte eine Klinik in Beverly Hills, wo die Prozedur ausgeführt wurde. Die kalifornische Gesundheitsbehörde ermittelt gegen den Arzt. Es werde geprüft, ob der Mediziner seine medizinische Fürsorgepflicht verletzt hat, berichtete die "Los Angeles Times" am Wochenende.

Die 33-Jährige wies Vorwürfe zurück, ihre künstliche Befruchtung sei unverantwortlich gewesen. Sie habe sich sechs Embryonen einpflanzen lassen, sagte Suleman, zwei von ihnen hätten sich zu Zwillingen entwickelt. Eine Abtreibung einzelner Föten sei für sie nicht infrage gekommen, sagte die Frau.

Zehn Tage nach der spektakulären Geburt der Achtlinge war sie am Donnerstag aus dem Krankenhaus in Bellflower entlassen worden. Die sechs Buben und zwei Mädchen, die in der 30. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt entbunden worden waren, müssen noch mehrere Wochen in ärztlicher Obhut bleiben. In den USA waren zuvor erst einmal Achtlinge geboren worden. Eines der Babys starb 1998 innerhalb einer Woche nach der Geburt im US-Bundesstaat Texas. Sulemans Neugeborene sind die am längsten überlebenden Achtlinge der Welt, ihr Zustand ist den Ärzten zufolge stabil.

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