Ball in Rom

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"Alles Walzer" in der Ewigen Stadt

Walzerklänge in der Ewigen Stadt: In den prunkvollen Sälen des Palazzo Brancaccio im Herzen Roms haben am Freitagabend 24 junge Italienerinnen aus dem ganzen Land am "Großen Wiener Debütantenball" in Italien teilgenommen. Die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der Stadt Wien, der österreichischen Botschaft sowie der Stadt und der Provinz Rom und der Region Lazio begeisterte die italienischen Gäste, darunter viele Stars aus Fernsehen und Kultur. Anwesend war eine Delegation aus Wien unter der Leitung von Vizebürgermeisterin Renate Brauner (S).

Bestes Paar gewählt
Die 24 Debütantinnen wurden von Athleten der Sportgruppe der italienischen Polizei begleitet. Die Kleider der jungen Damen wurden vom römischen Modehaus Tilu entworfen. Eine Jury wählte das beste Debütantenpaar, das im kommenden Jahr am Wiener Opernball teilnehmen darf. Kredenzt wurden Weine aus Österreich und eine zwölf Kilo schwere Sachertorte. Für die musikalische Untermalung sorgte ein Ensemble aus Wien unter der Leitung von Jacqueline Roscheck

"Wien und Rom sind zwei Kulturstädte, die lebendig und zukunftsorientiert sind. Die Tradition des Balls und der Musik stärken hier die historischen Gemeinsamkeiten", sagte Brauner in einer kurzen Ansprache. Die Organisatorin des Events, Elvia Venosa, hofft, dass sich die Tradition des Wiener Debütantenballs in Rom etablieren werde. "Wiener Bälle sind für uns ein Beispiel von Romantik und Tradition, die wir auch nach Rom bringen wollen", meinte Venosa.

"Es freut uns, dass wir in Rom zum zweiten Mal einen Wiener Debütantenball organisieren konnten. Wir wollen, dass auch in Rom das Flair eines echten Wiener Balls zu spüren ist", sagte der österreichische Botschafter Christian Berlakovits. Der Ball sei eine Gelegenheit, um die Freundschaftsbande zwischen Wien und Rom zu stärken.

Erlös kommt L'Aquila zugute
Der Abend wurde von der italienischen TV-Moderatorin Veronica Maya moderiert. Die Einnahmen kommen den Obdachlosen der vom Erdbeben im April betroffenen Stadt L'Aquila zugute.

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