Australischer Party-Boy wurde zum Internet-Promi

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Australischer Party-Boy wurde zum Internet-Promi

Nach einer Aufsehen erregenden Party ist ein australischer Jugendlicher am Mittwoch verhaftet worden. Der sich in dem erlangten Ruhm sonnende Corey Worthington wurde nach Angaben eines Beamten auf einem Polizeirevier verhört. Die Feier des 16-Jährigen in einem Vorort Melbournes war am Samstag in Chaos ausgeartet: Die Polizei setzte einen Hubschrauber sowie eine Hundestaffel ein, um die 500 Partygäste nach Beschwerden der Nachbarn über demolierte Autos unter Kontrolle zu bringen. Der Gastgeber hatte die gerade "sturmfreie Bude" genutzt, um im Internet zu einer Feier einzuladen.

Hat sich noch nicht den Eltern gestellt
Inzwischen gab der 16-Jährige bereitwillig Interviews, die im Internet verbreitet werden und große Aufmerksamkeit finden. Unter die Augen seiner Eltern ist er nach der Party allerdings noch nicht getreten. "Ich habe noch nicht wirklich mit ihnen gesprochen, weil ich nie abhebe, wenn sie anrufen", sagte er am Dienstag einem Fernsehsender. Während sein Stiefvater ihn dazu aufrief, nach Hause zu kommen, trieb Worthington sich am Strand von Melbourne mit Mädchen herum.

YouTube-Star
Während seiner Interviews trug Worthington eine übergroße Sonnenbrille mit gelbem Rand, die er nicht abnehmen wollte. Seine Jacke ließ er offen, um eine gepiercte Brustwarze zur Schau zu stellen. Auf dem Internetportal YouTube sahen sich weltweit tausende User das Fernsehinterview an. Darin bietet der 16-Jährige anderen Jugendlichen an, ihre Partys zu organisieren, wenn ihre Eltern nicht zu Hause sind. Über seine eigene Feier sagte er, es habe nur ein Treffen mit einigen Freunden werden sollen. Zwar rang er sich zu einer halbherzigen Entschuldigung bei den Nachbarn seiner Eltern durch, antwortete jedoch auf den Rat der Interviewerin, sich einmal gründlich selbst zu betrachten: "Das habe ich. Alle haben das. Sie lieben es."

12.000 Euro Strafe noch offen
Die Polizei hatte nach Beendigung der Party angekündigt, der Bursch solle die Rechnung für den Großeinsatz selbst bezahlen. Sie dürfte sich den Angaben zufolge auf rund 20.000 australische Dollar (etwa 12.000 Euro) belaufen.

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