Bei Rundflug: Zeppelin geht in Flammen auf

Pilot getötet

Bei Rundflug: Zeppelin geht in Flammen auf

Grauenhafte Szenen spielten sich in Reichelsheim (Hessen, Deutschland) ab: Ein Luftschiff verbrennt, der Pilot kommt qualvoll zu Tode. Mit an Bord waren drei Journalisten – sie konnten sich in letzter Sekunde retten. „Es sah aus wie ein Feuerball, innerhalb weniger Sekunden stürzte alles zu Boden“, sagte ein Augenzeuge.

Diashow Die Bergung des Zeppelin-Piloten

Die Bergung des Zeppelin-Piloten

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Es hätte ein gemütlicher Tag werden sollen. Der Flug war vom Reifen-Unternehmen Good Year organisiert worden – als Werbe-Event. Mike, der australische Pilot, steuert nach zwei Stunden den Flughafen an, will gegen 20.30 Uhr landen. Da beginnt alles schiefzulaufen, erzählt ein Fotograf der deutschen Bild-Zeitung: „Er konnte das Luftschiff nach dem ersten Bodenkontakt nicht unten halten.“ Das Fahrwerk ist am Boden zersplittert.

Der Pilot begann zu schreien: „Wir hatten einen Unfall! Es gab einen Crash!“ Von hinten breitete sich sofort eine extreme Hitzewelle aus. Für alle ist klar: Schnell raus! Die Flughöhe beträgt zu dem Zeitpunkt zwei Meter, die Passagiere springen aus dem Fenster.

Schreie des Piloten
Doch plötzlich schießt das Luftschiff in die Höhe. Binnen Sekunden erreicht es 50 Meter – wegen des Gewichtsverlusts. Am Himmel sind nur mehr Flammen und schwarzer Rauch zu sehen. Sogar aus dieser Distanz sind die verzweifelten Schreie des Piloten Mike zu hören. Er verbrennt qualvoll in der Kabine.

Noch Minuten später gleiten kleine Fetzen der Außenhülle auf den Boden. Die Passagiere blieben alle unverletzt. Doch ihr Schock ist gewaltig. Sie werden alle intensiv betreut.

Bei den überlebenden Passagieren handelte es sich um zwei RTL-Journalisten und den Fotografen Joachim Storch, der für die "Bild"-Zeitung tätig ist. Der Zeppelin war aus Anlass des Hessen-Tages auf einer Promotion-Tour unterwegs. Sichtlich von dem Unglück gezeichnet ließ sich Storch noch in der Unfall-Nacht fotografieren.

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(c) AP



 

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