Belgien: Museumsraub am helllichten Tag

Maskierte Männer

© EPA

Belgien: Museumsraub am helllichten Tag

Diebe haben am helllichten Tag ein Gemälde des belgischen Surrealisten René Magritte aus einem Brüsseler Museum geraubt. Nach Angaben von Polizei und Museumsleitung handelt es sich dabei um das Aktbild "Olympia" mit einem Schätzwert von bis zu drei Millionen Euro.

Maskierte Männer
Nach ersten Informationen drangen zwei maskierte Männer am Donnerstag kurz nach Öffnung um 10 Uhr in das Museum im nördlichen Brüsseler Vorort Jette ein und zwangen die anwesenden Angestellten mit vorgehaltener Waffe, sich im Hof des Museums auf den Boden zu legen. Einer der beiden Täter überwand die eineinhalb Meter hohe Trennwand aus Glas vor dem Bild und riss es an sich. Die Diebe entkamen laut einem Polizeisprecher zunächst zu Fuß, setzten dann aber ihre Flucht in einem bereitstehenden Fahrzeug fort. Verletzt wurde demnach niemand.

Das Museum befindet sich in dem Haus, in dem Magritte und seine Frau Georgette 24 Jahre lang lebten. Es handelt sich nicht um das erst im Juni eröffnete Brüsseler Magritte-Museum. Das geraubte 60 mal 80 Zentimeter große Aktbild zeigt Georgette mit einer Muschel auf dem Bauch.

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