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Bereits 74 Schweinegrippe-Tote in Mexiko

Immer mehr Opfer

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Bereits 74 Schweinegrippe-Tote in Mexiko

In Mexiko sind vier weitere Menschen an der Schweinegrippe gestorben. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf 74, wie das Gesundheitsministerium in Mexiko-Stadt am Dienstag mitteilte. Bis auf sieben infizierten sich alle Opfer vor dem 23. April, dem Tag, an dem das neue Virus identifiziert wurde. Die Behörden meldeten 88 weitere bestätigte Erkrankungen, damit stieg die Gesamtzahl der bestätigterweise mit dem Virus A (H1N1)Infizierten auf 3.734. Die Zahl der Neuinfektionen sei aber weiter rückläufig, hieß es. Am Vortag hatte die Zahl der bestätigten Todesfälle im Land noch bei 70 gelegen.

Proteste in Gefängnissen
In einem Gefängnis in Mexiko-Stadt protestierten Häftlinge gegen Besuchsbeschränkungen wegen der Schweinegrippe. Sie setzten Matratzen in Brand, warfen mit Steinen und beschädigten Einrichtungsgegenstände, bevor die Polizei die Lage wieder unter Kontrolle bringen konnte. Verletzt wurde nach Behördenangaben niemand. Die Gefängnisleitung hat wegen des Ausbruchs der Schweinegrippe die Besuchszeiten und die Zahl der erlaubten Besucher pro Häftling gekürzt.

In Kolumbien stieg die Zahl der Schweinegrippefälle auf zwölf. Das Virus sei bei einem Mann nachgewiesen worden, teilten die Behörden am Dienstag mit. In Chile stieg die Zahl der mit A (H1N1) infizierten Menschen nach offiziellen Angaben auf zehn.

In Taiwan wurde am Mittwoch der erste bestätigte Schweinegrippe-Fall bekanntgegeben. Ein nicht aus Taiwan stammender Mann, der vor einigen Tagen ins Land gekommen sei, habe sich mit dem Virus infiziert, teilten die taiwanesischen Gesundheitsbehörden mit.

200 Infizierte in Japan
Die Zahl der Schweinegrippe-Fälle in Japan ist inzwischen auf fast 200 gestiegen. Am Mittwoch wurde in der Präfektur Shiga bei einem weiteren Patienten die Grippe bestätigt. Es ist der erste Fall außerhalb der beiden bisher betroffenen Präfekturen Osaka und Hyogo, wie japanische Medien meldeten. Bei dem Fall in Shiga handelt es sich um einen Mann in den 20ern, der am vergangenen Wochenende in der Stadt Kobe in der Präfektur Hyogo war. Bei den Betroffenen handelt es sich überwiegend um Schüler und Lehrer. Hunderte von Schulen wurden vorübergehend geschlossen.

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