Terror im Urlaub

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Bombe explodiert in spanischem Badeort

Nach der Explosion einer kleinen Bombe am Strand von Torremolinos an der südspanischen Costa del Sol untersucht die Polizei den Sprengsatz, um die Urheberschaft zu klären. Alles deute jedoch auf einen Anschlag der baskischen Untergrundorganisation ETA hin, berichtete der Rundfunk am Dienstag. Bei der Detonation in der Nacht war lediglich leichter Sachschaden entstanden. Ein 16-jähriger Tourist, der über Benommenheit klagte, wurde von Sanitätern behandelt.

Strand wieder freigegeben
Inzwischen herrsche wieder Normalität, sagte Bürgermeister Pedro Fernandez Montes. Der Strand sei wieder für die Urlauber freigegeben worden. Die Sprengkraft der Bombe war nach seinen Worten "minimal". Ziel sei es gewesen, Angst und Schrecken zu verbreiten. Der Sprengsatz war ohne Vorwarnung in der Nähe der Strandpromenade und eines Urlauberhotels mit rund 800 Gästen explodiert, darunter auch viele Briten. Er war unter einer Fußgängerbrücke deponiert. Zum Zeitpunkt der Explosion flanierten dort noch zahlreiche Menschen.

Am Sonntag vor einer Woche hatte die ETA vier Bombenanschläge in Ferienorten an der nordspanischen Atlantikküste verübt. Die Terroristen hatten telefonisch vor den Explosionen gewarnt. Bei der Zerschlagung eines gefährlichen ETA-Kommandos waren zwei Tage später Pläne der Organisation für Attentate auf südspanische Touristenziele aufgedeckt worden.

Foto: (c) APA

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