06. 11. 2009, 13:45

Wissenslücke

Briten halten Hitler für Fußball-Trainer

© AP

Die schockierende Studie fördert gröbste Wissenmängel junger Briten zu Tage. Demnach halten 9- bis 15-Jährige Auschwitz für einen Vergnügungspark, Hitler für einen Fußball-Trainer.

Gröbste Mängel im britischen Schulsystem: Wie die britische "Daily Mail" berichtet, wissen viele Schüler nicht, wer Adolf Hitler war, was Holocaust bedeutet, was Auschwitz ist.

Fußball-Trainer
Laut der veröffentlichten Studie der Kriegs-Veteranen-Stiftung "Erskine" halten junge Briten im Alter von 9 bis 15 Jahren nämlich Hitler für einen deutschen Fußball-Nationaltrainer. Auf den Fragebögen gaben sie zudem an, Auschwitz sei kein Konzentrationslager der Nazis gewesen, sondern ein Erlebnispark.

Diese schockierende Details kommen nun kurz vor dem 11. November zu Tage - dem Tag, an dem das Vereinigte Königreich der Kriegstoten der Weltkriege gedenkt. 40 Prozent der Befragten wussten noch nicht einmal, was der Feiertag überhaupt bedeutet. Total frustrierend: 12 Prozent gaben an, dass das Logo des "Remembrance Day", wie der Feiertag offiziell heißt, von McDonald's sei.

"Holocaust eine Zeremonie"
Fast 500 der Teilnehmer waren der Studie zufolge darüber hinaus davon überzeugt, dass der Holocaust eine Zeremonie darstellt, bei der man das Ende des Krieges feierte. Nur die Hälfte der Kinder wusste, daß der D-Day eine Landung der Alliierten in der Normandie war, ein Viertel erklärte, dass die Japaner auf Pearl Harbor eine Atombombe abwarfen, was der Grund für den Beitritt der Vereinigten Staaten zum Kriege gewesen sei.

Das einzig Positive an der Studie: Laut einem "Erskine"-Sprecher wollen die befragten Schüler mehr über den Zweiten Weltkrieg lernen.

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hochhinaus meint am 03.02.2010 22:20

"Briten halten Hitler für Fußball-Trainer" einen unpassenderen Titel kann man ja wohl kaum finden.
9- bis 15-Jährige Briten wissen nicht wer Adolf Hitler war.

druesendieb meint am 03.02.2010 20:15

dass eine generation aufwächst, die nicht mehr indoktriniert ist ;-))

AdrianusWest meint am 07.11.2009 19:08

der ganzen Multiple-Choice-Tests, die die Unterrichtsministerin nun auch in österreichischen Schulen als Zentralprüfungen einführt. Ist natürlich billiger, ein paar Formulare zu drucken, bzw. den PC zu nutzen, und die Ergebnisse vom Computer auswerten zu lassen, statt Geld für echte Lehrer auszugeben, die den Kindern auch was beibringen. Dann lieber die paar Lehrer mit Großklassen und Überstunden verheizen und öffentlich verhetzten, damit sie sich nicht wehren können. Oder gleich erpressen. Die große Zustimmung der Hauptschullehrer für die neue Mittelschule kam ja auch durch offene Handzeichen und Drohungen zustande.

1edc111 meint am 07.11.2009 10:43

...da sieht man wieder das zuviel fish´n chips schädlich für die geistige Entwicklung ist.

Tom71er meint am 06.11.2009 19:20

fahren

Tom71er meint am 06.11.2009 19:20

Die leben alle auf einer Insel, fehren auf der anderen Strassenseite, haben eine Monarchie und .......

GoodieGoodie meint am 06.11.2009 16:49

Na Hauptsache, wir wollen unbedingt unser Schulsystem ändern, weil doch der Rest Europas um so viel besser gebildet aus der Schule kommt!

Ich war noch niemals in NY Der rote Teppich vor dem Raimund Theater war am Mittwochabend prall mit Prominenz gefüllt. Society24-Reporterin Gelena Stillmann war für Euch dabei.