Bruni muss sich fürs erste Interview entschuldigen

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Bruni muss sich fürs erste Interview entschuldigen

Sängerin und Ex-Model Carla Bruni hat sich für ihr erstes Interview nach der Hochzeit mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy gleich wieder entschuldigen müssen. Sie habe darin "zu Unrecht" die Methoden einer französischen Medien-Website mit denen der "Kollaborationspresse" während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg verglichen, erklärte Bruni am Mittwoch in Paris. "Wenn ich jemanden verletzt habe, dann tut es mir sehr leid. Ich wollte nur alles Schlechte zum Ausdruck bringen, das ich über diese Angriffe auf Menschen denke, durch welche die Berichterstattung beschädigt wird. Und zur Gefahr, die sie für die Republik darstellen."

Bruni hatte Sarkozy Anfang Februar geheiratet. Ihr seither erstes Interview gab sie dem Magazin "L'Express", das am Mittwoch erschien. Darin äußert sie sich zur Behauptung der Website des Magazins "Le Nouvel Observateur", der Präsident habe kurz vor der Hochzeit mit ihr seiner Ex-Frau Cécilia per SMS die Rückkehr und ein Ende der Beziehung mit Bruni angeboten. "Der 'Nouvel Obeservateur' ist zur Klatschpresse gewechselt", sagte die aus Italien stammende Bruni in dem "Express"-Gespräch dazu: "Wo wären wir beim Denunzieren der Juden hingekommen, wenn diese Art von Websites während des Krieges existiert hätte?"

Wollte Sarkozy vom ersten Augenblick an
Außerdem sprach sie in dem Interview über das erste Treffen mit Sarkozy und die schnelle Heirat. Denn das neue Vorzeigepaar Frankreichs heiratete bereits vier Monate nach der zweiten Scheidung Sarkozys. Nicht zu unrecht nennt man den Präsidenten "Speedy Sarko". Für die neue Première Dame war das Tempo kein Problem, ihr konnte es gar nicht schnell genug gehen.

In dem Interview meinte Bruni auch, dass sie schon beim ersten Kennenlernen wusste, dass sie Sarkozy heiraten wollte. Die 40-Jährige schwärmte von dem ersten Treffen: "Das zwischen Nicolas und mir, dass war nicht plötzlich, dass war unmittelbar."

Ewige Liebe?
Das Model glaubt auch, dass ihre Beziehung mit dem französischen Präsidenten für ewig hält und das, obwohl es für Sarkozy bereits die dritte Ehe ist. Von Scheidungen hält Bruni nicht viel. Außerdem erteilte die auch als Sängerin erfolgreiche Bruni allen Skeptikern eine Abfuhr, die glauben, dass, die für ihre freizügigen Werbeauftritte bekannte Bruni, ihre Rolle als First Lady der Grande Nation auf die leichte Schulter nehmen wird. Sie will mit Ernsthaftigkeit an die Sache herangehen.

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