China geht gegen Prostitution im Internet vor

Ring zerschlagen

China geht gegen Prostitution im Internet vor

Die Polizei in der chinesischen Hauptstadt Peking hat einen Internet-Ring für Prostitution zerschlagen. 152 Menschen, Organisatoren, Techniker, Prostituierte und Freier seien festgenommen worden, berichteten staatliche Medien am Dienstag.

Größter Prostitutions-Fall seit Jahren
Die Organisatoren hatten das Internet nach E-Mail-Adressen von möglichen Kunden durchsucht und in jedem Monat Millionen von Werbebotschaften verschickt, schrieb die offizielle Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag. Es handele sich um einen der größten Fälle verbotener Prostitution seit Jahren.

Die jüngste der insgesamt 38 festgenommenen Prostituierten sei erst 15 Jahre alt. Die Banden-Mitglieder hätten - meist von Internet-Cafes aus - allein im vergangenen Monat sieben Millionen Botschaften mit Telefonnummern zur Kontaktaufnahme verschickt, hieß es. Viele Briefe hätten angeblich von "willigen, jungen College-Studentinnen" gestammt, während andere zu Internet-Seiten mit Pornografie geführt hätten.

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