Cholerafälle bei Hilfsprojekten von SOS-Kinderdorf

Simbabwe

© AP

Cholerafälle bei Hilfsprojekten von SOS-Kinderdorf

14.000 Menschen sind in Simbabwe bereits an der Cholera erkrankt. Die SOS-Kinderdörfer blieben bisher verschont, Hilfsprogramme der Organisation allerdings nicht. Besonders betroffen ist das Familienstärkungsprogramm in einem Vorort der Hauptstadt Harare, wo das Abwassersystem völlig zusammengebrochen ist.

Katastrophale Zustände
Eine SOS-Mitarbeiterin beschreibt in einer Aussendung die Situation in den Armenvierteln, hier leben Kranke und Gesunde dicht gedrängt zusammen, sie teilen sich das Essen und benutzen dieselbe Toilette. Besonders schlimm ist die Situation für Kinder, die in Abwasserpfützen spielen und den Müll nach Verwertbarem durchsuchen. Der Cholera-Erreger wird über das Trinkwasser verbreitet, das meist direkt aus den Kanälen der Stadt bezogen wird.

Die Krankenhäuser in Simbabwe und in den Nachbarstaaten Südafrika und Botsuana sind mittlerweile restlos überfüllt, den staatlichen Polykliniken gehen die Medikamente aus.

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