Decke in Atommüll-Lager eingestürzt

Keine akute Gefahr

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Decke in Atommüll-Lager eingestürzt

In dem als Atommüll-Lager umstrittenen früheren Salzbergwerk Asse ist eine Decke eingestürzt. Das teilte das Bundesamt für Strahlenschutz am Donnerstag in Salzgitter mit. Die Decke befand sich demnach zwischen zwei 15 Meter hohen Hohlkammern, die bereits größtenteils mit Salz gefüllt sind und in denen keine radioaktiven Abfälle lagern. Zwischen der Decke und dem Salz darunter hatte sich über die Jahre eine Spalte von etwa 30 bis 60 Zentimetern gebildet.

Es bestehe keine akute Gefahr, erklärte die Behörde. Es sei keine seismische Aktivität festgestellt worden. Experten prüfen, ob dort Stabilisierungsmaßnahmen sinnvoll sind.

Mehrere Probleme
In dem Salzbergwerk bei Wolfenbüttel in Niedersachsen gibt es mehrere Probleme. Mindestens seit 1988 wird dort der stetige Zufluss großer Mengen Wasser - rund zwölf Kubikmeter pro Tag - registriert. Mehrfach - zuletzt im Juli - wurde radioaktive Lauge entdeckt. Seit Jahren wird an einem Schließungskonzept für die Asse gearbeitet, die 1967 als weltweit erstes unterirdisches Atomlager eröffnet wurde.

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