Watergate-Skandal

 

"Deep Throat" ist tot

Der Informant der "Washington Post" in der Watergate-Affäre ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Der frühere FBI-Vizechef Mark Felt erlag am Donnerstag (Ortszeit) in Kalifornien einem Herzversagen, wie ein Freund der Familie mitteilte. Felt ging im Mai 2005 mit seinen Enthüllungen an die Öffentlichkeit - mehr als 30 Jahre, nachdem der Einbruch in die Wahlkampfzentrale der Demokraten in Washington einen Skandal ausgelöst und den republikanischen Präsidenten Richard Nixon schließlich zu Fall gebracht hatte.

Das Bekenntnis Felts, dass er der Informant der Reporter Carl Bernstein und Bob Woodward war, war selbst für seinen damaligen Chef Patrick Gray ein großer Schock. Er sei der Mann, der unter dem Pseudonym "Deep Throat" Geschichte gemacht habe, bekannte Felt damals. Er war zuvor zwar mehrfach als Verdächtiger identifiziert worden, doch konnte man ihn nie etwas nachweisen.

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