Deutscher entkam per Zufall Todesflieger

Umgebucht

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Deutscher entkam per Zufall Todesflieger

Ein 39-jähriger Physiotherapeut aus dem deutschen Bundesland Niedersachsen ist dem Todesflug 447 von Rio de Janeiro nach Paris wie durch ein Wunder entkommen. Emin Hasic aus Barßel hatte schon ein Ticket für die Air-France-Maschine, die am vergangenen Montag vor der brasilianischen Küste abstürzte - doch eine Air-France-Mitarbeiterin wies ihn auf einen freien Platz in einer drei Stunden früher startenden Maschine hin, Hasic buchte um. "Ich kann mein Glück kaum fassen, ich danke Gott, dass es so gekommen ist", sagte Hasic der "Oldenburger Nordwest-Zeitung" (Freitagausgabe).

Schwerer Schock
Hasic war am Tag des Rückflugs bereits rund fünf Stunden vor dem geplanten Abflug am Flughafen in Rio. Als er einchecken wollte, erklärte ihm eine Air-France-Mitarbeiterin, dass es noch einen freien Platz ihn der früheren Maschine um 16.15 Uhr gebe - die Todesmaschine startete um 19.30 Uhr Ortszeit. Hasic rettete mit seiner spontanen Entscheidung sein Leben. Auf der Rückfahrt zu seinem Wohnort erfuhr Hasic von der Tragödie. "Bei mir löste die Nachricht vom Absturz einen schweren Schock aus, mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer", sagt der 39-Jährige.

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