Doping bei Prostituierten in Barcelona

Sex auf der Straße

© EPA

Doping bei Prostituierten in Barcelona

Barcelonas Prostituierte sind in Spanien derzeit Gesprächsthema Nummer 1. Zuerst ärgerten sich Anrainer und Geschäftsleute gleichermaßen über die käufliche Liebe, die nur allzu öffentlich abgewickelt wurde, jetzt sorgt ein Bericht des Staatsanwalt für den nächsten Skandal: In zwei Bordellen bei Barcelona wurden regelrechte Doping-Küchen entdeckt.

Den Liebesdienerinnen wurden Hormone und Medikamente verabreicht, damit sie mehr und besser arbeiten. Es gab Medikationspläne, in denen aufgelistet war, welche Vitamine, Hormone oder Medikamente die Frauen nehmen mussten. Auch die Nebenwirkungen wurden säuberlichst festgehalten.

Die beiden Bordelle wurden inzwischen geschlossen. Allerdings nicht ohne einen weiteren Skandal: Rund 20 Polizisten und Beamten wurden jahrelang von den Puffmüttern, den sogenannten "Mamis" bestochen, damit sie wegsahen und das Bordell trotz Doping-Machenschaften weiter geöffnet bleiben konnte.

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