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Drogendealer wollen in Madrid wieder ins Gefängnis

Seltener Wunsch

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Drogendealer wollen in Madrid wieder ins Gefängnis

Zwei wegen einer Justizpanne freigelassene türkische Drogendealer haben in Spanien darum gebeten, wieder Kost und Logis im Gefängnis zu bekommen. Die beiden hielten sich in Madrid durch Betteln über Wasser, seit sie Mitte Juli auf freien Fuß gesetzt worden seien, berichtete ein Justizsprecher am Mittwoch.

Elf Kilo Heroin
Die Männer waren im Juli 2006 mit elf Kilo Heroin gefasst worden. Seitdem saßen sie in Untersuchungshaft, ohne dass es zu einem Hauptverfahren kam. Als diese jetzt verlängert werden sollte, stellten die Juristen fest, dass die Untersuchungshaft schon länger dauerte als die zulässigen zwei Jahre. Daher mussten die Männer freigelassen werden. Sie müssen aber in Spanien bleiben, bis ihr Prozess beginnt.

Seit ihrer Freilassung irrten die beiden Türken durch Madrid, bettelten und übernachteten in einem Obdachlosenheim, berichtete ein Justizsprecher. Sie forderten, wieder ins Gefängnis geschickt zu werden. Dies sei rechtlich jedoch nicht möglich.

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