Drogenkrieg in Mexiko wird immer brutaler

Elf Menschen geköpft

Drogenkrieg in Mexiko wird immer brutaler

Im mexikanischen Drogenkrieg sind am Montag (Ortszeit) erneut elf Menschen auf brutale Weise getötet worden. Eines der Opfer wurde nach Behördenangaben enthauptet und im Morgengrauen vor einer Polizeiwache in der Grenzstadt Ciudad Juárez aus einem Auto geworfen. Ebenfalls in Ciudad Juárez tötete ein Mordkommando den Angaben zufolge zwei Frauen und zwei Männer vor einem Krankenhaus, sechs weitere Menschen wurden an verschiedenen Orten im Stadtgebiet getötet.

Der nordmexikanische Grenzstaat Chihuahua ist Schauplatz eines erbitterten Krieges zwischen mehreren Drogenkartellen, die um die Vorherrschaft im Drogenschmuggel in die USA kämpfen. Die an die USA grenzende Stadt Ciudad Juárez gilt als gefährlichster Ort Mexikos. Von den rund 4.000 Morden, die seit Jahresbeginn landesweit im Zuge des Drogenkriegs begangen wurden, wurden Medienberichten zufolge mehr als 1.000 dort verübt.

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