Ehemann für Brustvergrößerung vergiftet

Schuldig gesprochen

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Ehemann für Brustvergrößerung vergiftet

Ein Gericht in San Diego sprach die vierfache Mutter Cynthia Sommer am Dienstag (Ortszeit) schuldig, ihren zweiten Ehemann mit Arsen vergiftet zu haben, um an die Versicherungssumme von 250.000 Dollar (rund 193.000 Euro) zu gelangen.

Mit dem Geld gönnte sich die Mutter von vier Kindern nach Überzeugung des Gerichts eine Brustvergrößerung und ließ sich danach auf zahlreiche Männerbekanntschaften ein. Die Ermittler wiesen ihr ausschweifende Feiern in ihrem Haus nach. Sie soll auch an "Wet-T-Shirt"-Partys in Mexiko teilgenommen haben.

Nach dem überraschenden Tod des 23-jährigen US-Marine Todd Summer im Februar 2002 wurde als Ursache zunächst Herzversagen diagnostiziert. Wegen des auffälligen Lebenswandels seiner Witwe schöpfte die Polizei allerdings Verdacht und ließ die Leiche exhumieren. Eine Obduktion ergab erhebliche Mengen Arsen in mehreren Organen. Das Strafmaß gegen die 33-Jährige soll am 23. März verkündet werden.

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