Ein Toter bei Hubschrauberabsturz bei Budapest Ein Toter bei Hubschrauberabsturz bei Budapest

Ursache noch unklar

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Ein Toter bei Hubschrauberabsturz bei Budapest

Einen Toten hat der Absturz eines Notarzthubschraubers in der Nähe von Budapest gefordert. Die Maschine der staatlichen ungarischen Flugrettung, die bei der ÖAMTC-Tochter HeliAir angemietet worden war, war mit einem kranken Kind und dessen Mutter gerade auf dem Weg in ein Spital, als sie auf ein freies Feld stürzte. Ein Sanitäter kam laut ÖAMTC ums Leben. Notarzt, Pilot und die Mutter des Kindes wurden zum Teil schwer verletzt, der kleine Patient erlitt nur leichte Verletzungen (siehe Bild).

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Der Unfall hatte sich gegen 14.30 Uhr rund 50 Kilometer von Budapest entfernt zugetragen, erklärte Reinhard Kraxner, Geschäftsführer des "Christophorus Flugrettungsverein" sowie der ÖAMTC-Tochtergesellschaft HeliAir. Die Unfallursache war vorerst noch unklar, laut ersten Augenzeugenberichten könnte der Helikopter Probleme mit den Triebwerken gehabt haben und aus einer Höhe von 200 bis 300 Metern abgestürzt sein. "Es schaut aus wie der Versuch einer Notlandung", berichtete Kraxner, der mit einem Kollegen sofort nach dem Unfall nach Ungarn aufgebrochen war, um sich die Lage anzusehen. Der Hubschrauber sei völlig zerstört und liege auf einem drei bis vier Kilometer langen, abgeernteten Feld. Der Pilot dürfte eine Autorotation - eine Gleitfluglandung - versucht haben, meinte der Geschäftsführer.

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Ungarische Flugrettung fliegt seit 2006 mit HeliAir-Maschinen
Seit März 2006 fliegt die Flugrettung des staatlichen ungarischen Rettungsdienstes OMSZ mit Maschinen der österreichischen HeliAir, einer Tochtergesellschaft der ÖAMTC-Flugrettung. Es handelt sich dabei um sogenannte JAR OPS 3, Kategorie A Hubschraubern der Type Eurocopter EC 135, wie sie vom ÖAMTC auch in Österreich eingesetzt werden.

Am 27. März 2006 war die erste Maschine am Flugplatz Budaörs in Budapest einsatzbereit; 2007 war der vorläufige Ausbau mit fünf EC 135-Stationen erreicht. Die jahrzehntelange enge bestehende Kooperation mit Ungarn auf der Straße werde nun in der Luft fortgesetzt, hieß es bei Vertragsabschluss vor zwei Jahren seitens des ÖAMTC. 2006 war der Christophorus-Flugrettungsverein und seine Tochter HeliAir mit 24 Helikoptern der Type EC 135 der europaweit größte zivile EC-135-Betreiber mit rund 50 Piloten und über 500 Notärzten sowie Flugrettungssanitätern.

Fotos: (c) EPA

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