Eisbär griff Fotografen an- erschossen Eisbär griff Fotografen an- erschossen

Seltenes Exemplar

© AP

 

Eisbär griff Fotografen an- erschossen

Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit hat Island höchst seltenen "Besuch" von einem Eisbären aus Grönland bekommen. Wie der Sender RUV in Reykjavik am Dienstag berichtete, sichtete ein zwölf Jahre altes Mädchen vom Bauernhof ihrer Eltern nahe der Stadt Saudarkrokur am Skagafjord das Raubtier am Vortag und alarmierte die Behörden.

Zwei Wochen zuvor war in der Nähe ebenfalls ein Eisbär aufgetaucht. Nach Ansicht von Zoologen sind beide Bären jeweils auf Eisschollen von ihrer natürlichen Heimat auf der Rieseninsel Grönland mehrere hundert Kilometer Richtung Osten getrieben und dann die letzte Strecke bis zur isländischen Nordküste geschwommen. Die Insel im Nordatlantik liegt knapp unter dem Polarkreis. Zuletzt wurde hier vor 20 Jahren ein Eisbär gesichtet.

Nachdem die Behörden den ersten der beiden Bären von Polizeischützen töten ließen, reagierten Umweltorganisationen sowie Tierschützer mit scharfen Protesten. Deshalb soll der zweite Bär von Spezialisten aus Dänemark eingefangen und in einem Käfig nach Grönland zurückgebracht werden. Doch es gelang nicht ganz so, wie es sein hätte sollen: Am Dienstagabend wurde der Eisbär von Scharfschützen erschossen, nachdem er auf eine Gruppe Journalisten losgestürmt ist.

Foto: (c) AP

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