Elfjähriger nach Bootsunfall gerettet

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Elfjähriger nach Bootsunfall gerettet

Nach einem Bootsunfall während einer Ruderregatta auf dem Leipziger Elsterkanal ist am Sonntagnachmittag ein elfjähriger Bub schwer verletzt gerettet worden und ein Zwölfjähriger verschwunden. Das mit fünf Kindern eines Ruderclubs aus Dessau besetzte Boot war im Elsterflutbecken ein Wehr hinuntergestürzt und gekentert. Vier der Kinder konnten zunächst gerettet werden, wie der Sprecher der Leipziger Polizei, Andreas Loepki, mitteilte.

Suche nach Zwölfjährigem dauert an
Der Elfjährige musste reanimiert werden. Er ist noch immer nicht ansprechbar. Unterdessen suchte man fieberhaft nach dem vermissten Zwölfjährigen. Dabei waren Taucher, Hubschrauber und Hunde eingesetzt.

Keine Schwimmwesten
An der Regatta nahmen Kinder und Erwachsene aus Ruderclubs teil; die Teilnehmer trugen nach Polizeiangaben keine Schwimmwesten. Die fünf Kinder wollten sich gegen 14.20 Uhr für ihren Start vorbereiten. Statt wie geplant flussaufwärts zu rudern, wurden sie flussabwärts getrieben und stürzten bei der Staustufe drei bis vier Meter tief, wie der Polizeisprecher erklärte. Das Boot kenterte und zerbrach.

Die zwei Mädchen und drei Buben versanken im Wasser. Ein 18-Jähriger ruderte mit seinem Einerboot zu Hilfe und konnte eines der Mädchen aus dem Wasser ziehen und festhalten, bis Helfer kamen. Retter bargen die Kinder und brachten sie ins Krankenhaus. Der Veranstalter brach die Regatta ab.

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