Entführer-Mutter hielt Jaycee für Enkel

"Ich wusste nichts"

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Entführer-Mutter hielt Jaycee für Enkel

Die Mutter des mutmaßlichen Entführers der vor 18 Jahren entführten Kalifornierin Jaycee Lee Dugard hielt das Mädchen für ihre Enkelin. "Ich wusste nicht, dass sie gegen ihren Willen gefangen gehalten wurde", sagte die 88-jährige Patricia Garrido. Ihr Sohn Phillip habe ihr erzählt, dass das Mädchen Allissa heiße und aus einer früheren Beziehung stamme. Auch die beiden Töchter, die er mit Dugard gezeugt hatte, habe sie für Enkelinnen gehalten. Garridos Mutter widersprach damit Berichten, wonach sie Dugard bei der Geburt der beiden Mädchen geholfen habe.

"Allissa" war "glücklich"
"Allissa" sei sehr glücklich gewesen und habe ihr nie erzählt, dass sie in Wirklichkeit Jaycee heißt, sagte die Rentnerin. Dass ihre vermeintliche Enkelin zusammen mit den beiden anderen Mädchen nicht im Haus ihres Sohnes wohnte, habe sie nicht ungewöhnlich gefunden, da sie selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen sei.

Dugard war 1991 im Alter von elf Jahren auf dem Weg zur Schule entführt worden, Ende August kam sie frei. Ihr mutmaßlicher Entführer hielt das Mädchen fast zwei Jahrzehnte in einem Hinterhof-Verschlag auf seinem Grundstück gefangen und zeugte mit ihr zwei Kinder, die heute elf und 15 Jahre alt sind.

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