Erdbeben erschüttert Umbrien

Hunderte obdachlos

© EPA

Erdbeben erschüttert Umbrien

Nach einem Erdbeben der Stärke 4,2 zwischen Umbrien und der Toskana sind 600 Menschen obdachlos. Die meisten von ihnen befinden sich in der Gemeinde Marsciano bei Perugia, die am stärksten vom Erdbeben betroffen wurde. Die Obdachlosen verbrachten die Nacht in einer ehemaligen Diskothek. Der Zivilschutz überprüft die Stabilität der Gebäude, einige von ihnen wurden vom Erdstoß beschädigt. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Die Stabilität hunderter Gebäude muss kontrolliert werden.

Schulen geschlossen
In der Stadt Perugia blieben am Mittwoch die Schulen geschlossen. Viele Wohnhäuser sowie öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser und Altersheime mussten evakuiert werden. Die Polizei der Stadt versicherte jedoch, dass die Lage unter Kontrolle sei. Die mittelalterliche Burg von Spina unweit von Perugia musste evakuiert werden. Skulpturen wurden in Sicherheit gebracht.

Panik brach aus
Am Dienstag waren die Leute in Panik auf die Straßen gelaufen. Die Zivilschutzmannschaften mussten wiederholt ausrücken. Das Epizentrum lag 9,2 Kilometer unter der Erde. Die mittelitalienischen Regionen Umbrien und Toskana hatten bereits 1997 ein Erdbeben erlebt.

Bei einem Erdbeben am 6. April waren in den Abruzzen in Mittelitalien fast 300 Menschen ums Leben gekommen. 70.000 Einwohner wurden obdachlos. Im September hatte in der Region erneut die Erde gebebt, Schäden entstanden jedoch nicht.

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