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FBI hat zu wenig Geld für Ermittlungen

Finanzkrise

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FBI hat zu wenig Geld für Ermittlungen

Dem FBI mangelt es an Ressourcen für Ermittlungen im Zuge der Finanzkrise. Der Bundespolizei fehlten hierfür Geld und Mitarbeiter, weil sie sich nach dem 11. September auf die nationale Sicherheit konzentriert habe, sagte FBI-Vizechef John Miller der "New York Times" (Sonntagausgabe). Das FBI will die Zahl der Agenten verdoppeln, die sich mit Wirtschaftskriminalität befassen. Der Zeitung zufolge fragt man sich im US-Justizministerium jedoch, wo diese Mitarbeiter herkommen sollen und ob dies überhaupt ausreichen würde.

Das FBI warnte der Zeitung zufolge bereits seit 2004 vor einer drohenden Hypothekenkrise und bat die Regierung wiederholt vergeblich um die Finanzierung entsprechender Ermittlungen. Seit 2001 ist die Zahl der FBI-Mitarbeiter im Bereich Wirtschaftskriminalität um 600 oder mehr als ein Drittel reduziert worden. Die Zahl der Anklagen gegen Finanzinstitute habe sich deshalb von 2000 bis 2007 halbiert, die Strafverfolgungen von Versicherungsbetrug seien sogar um 75 Prozent gefallen.

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