Fahrverbot für betrunkenen Rollstuhlfahrer

Hartes Urteil

Fahrverbot für betrunkenen Rollstuhlfahrer

Michael S. ist auf seinen Elektro-Rollstuhl angewiesen. Mit rund 6 km/h fährt er damit über deutsche Straßen. Sein Problem: Der zwanzigjährige Schüler trinkt gerne mal einen über den Durst.

Zweimal schon wurde Michael S. laut BILD von der Polizei aufgehalten, weil er Schlangenlinien fuhr. Das erste Mal hatte er 1,8 Promille, das zweite Mal 2,6 Promille - Er ist sogar besoffen aus dem Rollstuhl gefallen.

Jetzt zog ihn ein Richter aus dem Verkehr: 100 Euro Strafe und ein Monat Fahrverbot. Michael findet das Urteil unfair, weil er auf seinen Rollstuhl angewiesen ist. Dennoch blieb der Richter hart. Man dürfe Behinderte nicht benachteiligen, aber eben auch nicht bevorzugen, berichtet die BILD-Zeitung.

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