Final-Duell von Ivanovic mit Swonarewa in Linz

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Final-Duell von Ivanovic mit Swonarewa in Linz

Die Serbin Ana Ivanovic steht erstmals seit ihrem Triumph Anfang Juni bei den French Open wieder in einem Tennis-Finale. Die 20-Jährige setzte sich am Samstag bei den Generali Ladies in Linz topgesetzt mit einem 6:2,3:6,7:5-Sieg gegen die als Nummer drei eingestuft gewesene Polin Agnieszka Radwanska durch. Endspiel-Gegnerin am Sonntag ab 13.50 Uhr ist die zweitgereihte Wera Swonarewa, die Russin ließ der Französin Marion Bartoli (Nr. 6) mit 6:0,6:1 keine Chance.

Ivanovic und Radwanska lieferten einander ein begeisterndes Duell, in dem die Polin im dritten Satz bereits mit Break 3:2 voran lag. Doch Ivanovic ging ihrerseits mit 5:3 in Front, musste freilich diesen Vorteil wieder aus der Hand geben. Schließlich gelang der Weltranglisten-Vierten aber ein weiteres Break, damit gewann sie den entscheidenden Satz 7:5. Im Head-to-Head mit Swonarewa liegt Ivanovic 3:2 voran.

"Das war heute ein hartes Stück Arbeit", sagte die Serbin nach ihrem in 132 Minuten eingefahrenen Erfolg. "Es war ein sehr intensives Match mit vielen Ups und Downs vor allem im dritten Satz, aber ich bin in den engen Phasen ruhig und konzentriert geblieben." Ivanovic hob hervor, dass sie nach der schweren Zeit der vergangenen Monate wieder ein Finale erreicht hat. "Ich erwarte mir auch gegen Wera eine enge Partie."

Swonarewa hatte zum Auftakt der Halbfinal-Session mit Bartoli kaum Mühe, nach 51 Minuten war die 24-Jährige ins Endspiel eingezogen - das bei ihrem fünften Linz-Antreten erstmalig. Ausschlaggebend für den einseitigen Verlauf des Matches war wohl, dass Bartoli offensichtlich nicht mehr im Vollbesitz ihrer Kräfte war. Während die Französin auf dem Weg in die Vorschlussrunde 7:07 Stunden auf dem Platz gestanden war, benötigte Swonarewa lediglich 2:09 Stunden.

"Ich bin sehr happy, dass ich hier in Linz erstmals im Endspiel stehe,", meinte Swonarewa, "weil ich mich bei diesem Turnier sehr wohl fühle. Ich habe heute aggressives Tennis gespielt und einige gute Schläge angebracht, wenn ich sie gebraucht habe", freute sich die Weltranglisten-Neunte.

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